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Bullen und Bären im nnz-Aktien-Tipp

Dienstag, 12. Februar 2002, 09:06 Uhr
Nordhausen/Frankfurt (nnz). Die nnz bietet in lockerer Folge Analysen und Markteinschätzungen an. Das Material wird nnz von der „Helaba“ zur Verfügung gestellt. Heute: 12.2.2002


Börse Der amerikanische Aktienmarkt konnte seine positive Tendenz vom Freitag auch in die neue Woche retten. Alle Märkte konnten am Montag kräftige Kursgewinne verzeichnen. Wieder einmal ist es die Hoffnung auf eine bessere Konjunktur, die den Kursschub ausgelöst hat. Zwei Gründe wurden hier für angeführt. Zum Einen wird sich laut einer Umfrage amerikanischer Volkswirte die amerikanische Wirtschaft um 1,5 % wachsen und zum Anderen hatten sich die Finanzminister des G7 Treffens optimistisch über die Konjunkturaussichten gezeigt. Wieder einmal sind es aber nur subjektive Indikatoren, welche die Impulse aussenden. Es ist für die Märkte wichtig, dass endlich auch einmal messbare Indikatoren positive Zahlen bringen. Der Dow Jones 30 Index stieg bis Handelsschluss um 1,44 Prozent auf 9.884,78 Punkte. Der marktbreite S&P 500 Index legte um 1,43 Prozent auf 1.111,94 Stellen zu. Die technologielastige US-Börse NASDAQ ist am Montag etwas fester aus dem Handel gegangen. Der alle Werte umfassende Nasdaq Composite Index stieg bis Handelsschluss um 1,53 Prozent auf 1.846,66 Punkte.

Auch die deutschen Märkte konnten gestern wieder positive Zeichen setzen. Der Dax Index konnte wieder in seine alte Handelsbreite zurück finden und schloss über der wichtigen Marke von 4870 Punkten. Auch die ersten Indikationen heute morgen bestätigen diesen Ausbruch. Die Helaba-Indikation für den Dax liegt bei 4969 erneut über dem Schlusskurs von 4940 Punkten. Es kann durchaus sein, dass der Dax heute morgen in Richtung 5000 läuft. Der nächste Widerstand liegt im Bereich 5020 Punkten. Die Marke von 4870 ist nun natürlich wieder eine sehr gute Unterstützung. Ein weiterer positiver Aspekt dürfte der Rückzug der europäischen Union über die Haushaltsdefizitmahnung Deutschlands sein. Sowohl Italien, als auch Frankreich haben sich gegen einen Blauen Brief an Deutschland ausgesprochen.
Jörg Dechert, Aktienhandel
Autor: nnz

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