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Maß genommen

Dienstag, 29. Mai 2007, 18:14 Uhr
Nordhausen (nnz). Schon mehrfach hat die nnz über die Entstehung des Mehrgenerationenhauses in Nordhausen berichtet. Getreu dem Motto „gemeinsam statt einsam“ wurde jetzt auf Sponsorensuche gegangen. Die positive Resonanz der lokalen Wirtschaft auf soziale Projekte zeigte sich dabei sehr deutlich. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz…


Raumausstaterin nimmt Maß (Foto: Lift) Raumausstaterin nimmt Maß (Foto: Lift) Das Projekt „Treff – MEGEHA“ der LIFT gGmbH nimmt zunehmend Gestalt an. Viele fleißige Helfer beteiligen sich seit geraumer Zeit an Umbau und Instandsetzung der Räumlichkeiten. Neben einem offenen Bereich mit Café, einem Gesprächs- und Beratungsraum und einer Kreativ-Werkstatt sollen auch eine Zeittauschbörse, ein Koch- und Backclub sowie viele weitere Begegnungsmöglichkeiten für Jung und Alt Bestandteile des Mehrgenerationenhauses werden.

Ziel ist die gegenseitige Unterstützung der Generationen und die Wiederbelebung des Miteinanders, orientiert an den Bedürfnissen der verschiedenen Altersgruppen. Kinder und Jugendliche fördern, Familien beraten und Senioren integrieren – so die Herausforderung, der sich das Megeha jetzt und in Zukunft stellen will.

Dass generationsübergreifende Projekte solcher Art über das gemeinsame Tun zusammenführen und von den Menschen in und um Nordhausen gut angenommen werden, zeigte sich jetzt auch bei der Sponsorensuche. Die beiden großen Baumarktketten Marktkauf und Praktiker sowie viele weitere Baustoffhändler, u.a. die MEGA Malereinkaufsgenossenschaft e.G., die Sto AG, die Hempelmann KG und die Bach GmbH erklärten sich spontan bereit, die notwendigen Materialien für den Umbau des Megeha zur Verfügung zu stellen. Ebenso bereitwillig sagten das Möno Einrichtungshaus, die Domäne und Raumausstattung Jendricke (siehe nnz-Foto) ihre Unterstützung zu. Die Bau- und Möbeltischlerei Schlegel, Roland Malerwerkstätten sowie die GbR Gorille & Sohn zögerten nicht, sich aktiv an der Instandsetzung der Räumlichkeiten zu beteiligen. „Wir sind sehr positiv überrascht von der großen Resonanz der lokalen Wirtschaft auf unsere Sponsoren-Nachfrage und möchten allen, die sich bisher an der Durchführung des Projekts beteiligen, herzlich danken“, so Andreas Knuhr, Prokurist der LIFT gGmbH.

Auch Projektleiterin Franka Bergmann freut sich, „dass so viele der ansässigen Unternehmen gesellschaftspolitische und soziale Verantwortung zeigen und sich aktiv an einem Projekt beteiligen, das die soziale Nachhaltigkeit in der Region und das Verständnis der Generationen füreinander fördert“.

Über das Mehrgenerationenhaus als „Knotenpunkt“ sollen lokale Akteure wie Vereine, Verbände und Wirtschaftsorganisationen zusammengebracht und vernetzt werden. Langfristiges Ziel der LIFT gGmbH ist es, gezielt bestehende Partnerschaften mit ansässigen Unternehmen auszubauen bzw. neue zu knüpfen, um eine solide Grundlage zu schaffen, auf der die Angebotspalette des Megeha kontinuierlich ausgebaut werden kann.

Ende Juni findet die Eröffnungsveranstaltung statt, zu der Jung und Alt sowie alle Sponsoren herzlich eingeladen werden. Bis dahin sind noch verschiedene handwerkliche und gestalterische Aufgaben in den Innenräumen und der Außenanlage zu bewältigen. Für Interessenten gemeinnütziger Arbeit und potentielle handwerkliche und finanzielle Unterstützer sind wir unter der Telefonnummer 03631/69440 und in der Freiherr-vom-Stein Straße 60 direkt zu erreichen.
Autor: nnz

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