Standort mit Tradition
Dienstag, 29. Mai 2007, 07:58 Uhr
Nordhausen (nnz). Regelmäßig treffen sich die Mitglieder des Nordhäuser Unternehmerverbandes, um sich über die Entwicklung von Betrieben in der Region zu informieren. Wo die NUV-ler am kommenden Freitag zu Gast sein werden, das hat die nnz schon mal vorab erfahren.
Der nächste Clubabend führt die Mitglieder des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) am 1. Juni 2007 in den Nordhäuser Standort der Maximator GmbH Zorge. Vor Ort wollen sich die Unternehmer ein Bild über die Produktionsvielfalt und das technische Know How des Traditionsunternehmens machen. Geschäftsführer Henning Willig wird den Gästen dabei das Unternehmen vorstellen. Im Anschluß daran bestehen wie immer Möglichkeiten zu individuellen Gesprächen.
Die Ursprünge des niedersächsischen Unternehmens sind in Nordhausen, am Standort in der Ullrichstraße zu finden. Schmidt, Kranz & CO, Nordhäuser Maschinenfabrik wurde 1885 gegründet. Neben Zulieferprodukten für den mitteldeutschen Kalibergbau, wurden in der 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts auch Kleinschlepper produziert.
Nach dem zweiten Weltkrieg produzierte die NORMAG in Nordhausen bis zur Wende Bagger für den Ostblock. In Zorge erfolgte im Dezember 1945 die Gründung der NORMAG Zorge GmbH. Auch hier wurden Traktoren gebaut, 1955 wurde diese Fertigung verkauft.
Schließlich firmierte das Unternehmen wieder unter Schmidt, Kranz & CO. GmbH. Im Rahmen der Wiedervereinigung wurde das frühere Stammwerk in Nordhausen zurückerworben. Die seit 2002 eigenständige Maximator GmbH beschäftigt in Nordhausen sowie in Zorge über 260 Mitarbeiter und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 33 Millionen Euro. Zur Produktionspalette gehören unter anderem Flüssigkeitspumpen, Gasverdichter, Hydraulikaggregate, Prüfstände sowie Druckerzeugungsanlagen.
Am NUV-Clubabend wird auch Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) teilnehmen. Er wird gemeinsam mit der Leiterin der Petersberg-Regelschule in Nordhausen ein Projekt der Berufswahlvorbereitung vorstellen, über das er die Schirmherrschaft übernommen hat.
Autor: nnzDer nächste Clubabend führt die Mitglieder des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) am 1. Juni 2007 in den Nordhäuser Standort der Maximator GmbH Zorge. Vor Ort wollen sich die Unternehmer ein Bild über die Produktionsvielfalt und das technische Know How des Traditionsunternehmens machen. Geschäftsführer Henning Willig wird den Gästen dabei das Unternehmen vorstellen. Im Anschluß daran bestehen wie immer Möglichkeiten zu individuellen Gesprächen.
Die Ursprünge des niedersächsischen Unternehmens sind in Nordhausen, am Standort in der Ullrichstraße zu finden. Schmidt, Kranz & CO, Nordhäuser Maschinenfabrik wurde 1885 gegründet. Neben Zulieferprodukten für den mitteldeutschen Kalibergbau, wurden in der 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts auch Kleinschlepper produziert.
Nach dem zweiten Weltkrieg produzierte die NORMAG in Nordhausen bis zur Wende Bagger für den Ostblock. In Zorge erfolgte im Dezember 1945 die Gründung der NORMAG Zorge GmbH. Auch hier wurden Traktoren gebaut, 1955 wurde diese Fertigung verkauft.
Schließlich firmierte das Unternehmen wieder unter Schmidt, Kranz & CO. GmbH. Im Rahmen der Wiedervereinigung wurde das frühere Stammwerk in Nordhausen zurückerworben. Die seit 2002 eigenständige Maximator GmbH beschäftigt in Nordhausen sowie in Zorge über 260 Mitarbeiter und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 33 Millionen Euro. Zur Produktionspalette gehören unter anderem Flüssigkeitspumpen, Gasverdichter, Hydraulikaggregate, Prüfstände sowie Druckerzeugungsanlagen.
Am NUV-Clubabend wird auch Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) teilnehmen. Er wird gemeinsam mit der Leiterin der Petersberg-Regelschule in Nordhausen ein Projekt der Berufswahlvorbereitung vorstellen, über das er die Schirmherrschaft übernommen hat.
