Althaus hat Wahlversprechen gebrochen
Freitag, 25. Mai 2007, 14:27 Uhr
Nordhausen (nnz). Noch im Wahlkampf hatte Ministerpräsident Dieter Althaus mehrfach zugesichert, daß es in Thüringen keinen weiteren Gipsabbau geben würde. Scharfe Kritik an der Ausweitung übte heute Dagmar Becker, umweltpolitische Sprecherin der SPD Fraktion, im Landesumweltausschuß.
Scharfe Kritik an der Ausweitung des Gipsabbaus im Südharz bei Niedersachswerfen übt Dagmar Becker. Nach der Sitzung des Landtagsumweltausschusses am Freitag in Erfurt kritisierte die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Thüringens Ministerpräsident Althaus: Er habe noch im Wahlkampf 2004 mehrfach zugesichert, dass es in Thüringen keinen weiteren Gipsabbau geben werde. Trotzdem habe das Land jetzt einem weiteren Abbau im Bereich der Gemeinde Niedersachswerfen zugestimmt.
Scharf verurteilt Becker zudem das Vorgehen der beteiligten Behörden: Noch bevor der Widerspruch der Gemeinde Niedersachswerfen gegen den weiteren Gipsabbau beschieden worden sei, habe das Land die Rodung des betreffenden Waldgebiets genehmigt, worauf diese erfolgt sei. Damit sind trotz des Widerspruchsverfahrens der Gemeinde Niedersachswerfen Fakten geschaffen worden. Die Bürger vor Ort sind zu recht brüskiert, so Becker.
In der Umweltausschusssitzung am Freitag sei zudem deutlich geworden, dass auch weitere Gipsabbauvorhaben in der Region diskutiert würden. Es ist zudem zu befürchten, dass der Ministerpräsident auch hier nicht zu seinen Zusagen steht und die Interessen der Region erneut zugunsten von Profitinteressen einzelner Firmen verkauft werden, sagte Becker.
Autor: nnzScharfe Kritik an der Ausweitung des Gipsabbaus im Südharz bei Niedersachswerfen übt Dagmar Becker. Nach der Sitzung des Landtagsumweltausschusses am Freitag in Erfurt kritisierte die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Thüringens Ministerpräsident Althaus: Er habe noch im Wahlkampf 2004 mehrfach zugesichert, dass es in Thüringen keinen weiteren Gipsabbau geben werde. Trotzdem habe das Land jetzt einem weiteren Abbau im Bereich der Gemeinde Niedersachswerfen zugestimmt.
Scharf verurteilt Becker zudem das Vorgehen der beteiligten Behörden: Noch bevor der Widerspruch der Gemeinde Niedersachswerfen gegen den weiteren Gipsabbau beschieden worden sei, habe das Land die Rodung des betreffenden Waldgebiets genehmigt, worauf diese erfolgt sei. Damit sind trotz des Widerspruchsverfahrens der Gemeinde Niedersachswerfen Fakten geschaffen worden. Die Bürger vor Ort sind zu recht brüskiert, so Becker.
In der Umweltausschusssitzung am Freitag sei zudem deutlich geworden, dass auch weitere Gipsabbauvorhaben in der Region diskutiert würden. Es ist zudem zu befürchten, dass der Ministerpräsident auch hier nicht zu seinen Zusagen steht und die Interessen der Region erneut zugunsten von Profitinteressen einzelner Firmen verkauft werden, sagte Becker.
