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Partner und Freunde

Freitag, 18. Mai 2007, 12:44 Uhr
Nordhausen (nnz). Den gestrigen Feiertag nutzte eine Delegation aus Bochum für einen Kurzbesuch in Nordhausen. Die Bochumer Bürgermeisterin Gabriela Schäfer war mit weiteren 20 Bochumer Bürgern nach Nordhausen gekommen, um sich die Partnerstadt Nordhausen anzusehen. Die nnz war dabei.

Delegation in der TRaditionsbrennerei (Foto: PSV) Delegation in der TRaditionsbrennerei (Foto: PSV)

"Standesgemäß haben wir unseren Stadtrundgang in der Nordhäuser Traditionsbrennerei begonnen, um den Bochumern Gästen einen guten Eindruck von der 500- jährigen Korngeschichte der Stadt zu vermitteln", erklärte der Nordhäuser Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD).

Jendricke führte die Gäste aus Bochum natürlich auch auf den Petersberg und in die Altstadt. "Da es ja immer wieder Diskussionen um den Sinn der Solidarpaktmittel für die neuen Bundesländer gibt, habe ich die Gäste zudem allerdings auch mal in die Ecken der Altstadt geführt, wo der Aufbau Ost erst noch ankommen muss", meinte Jendricke. Dennoch waren die Bochumer Gäste sehr erfreut über die positive Stadtentwicklung. Einige der Bochumer Gäste waren das letzte Mal vor 10 Jahren in Nordhausen und konnten ihre Partnerstadt Nordhausen gar nicht mehr wiedererkennen.

Der Nordhäuser Bürgermeister freut sich über den funktionierenden Partnerschaftsaustausch mit der Stadt Bochum, denn neben der von den Sozialdemokraten organisierten Delegation vom Donnerstag, werden am Samstag (19. Mai) schon wieder rund 50 Bochumer des Bochumer Städtepartnerschafts-Vereins hier in Nordhausen sein. Die Begrüßung wird der Bürgermeister am Sonnabend um 10 Uhr im Bürgersaal vornehmen.

Die rund 50-köpfige Delegation hat wie in jedem Jahr auch 2007 eine Spende mitgebracht, die diesmal dem Frühförderzentrum Pestalozzi“ übergeben wird. Nach der Übergabe begeben sich die Bochumer dann auf die Spuren der Wende in Nordhausen. Sie sehen eine Filmdokumentation über die Wende in Nordhausen, die der Nordhäuser Hans-Joachim Tischer angefertigt hatte.

Anschließend gibt es Gespräche mit Zeitzeugen, bevor es bei einem Stadtrundgang zu den Orten in der Stadt geht, an denen wichtige Ereignisse des Umbruchjahres 1989/1990 stattgefunden hatten.
Autor: nnz

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