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FDP freudig überrascht

Mittwoch, 16. Mai 2007, 13:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Nordhäuser FDP-Stadtrat Martin Höfer zeigt sich sehr freudig überrascht über die Ankündigung der Veränderung der Verkehrsführung in der Altstadt. Was der Mann genau damit meint, das erfahren Sie mit einem Blick.


„Bereits 2005 haben wir als FDP-Gruppe im Nordhäuser Stadtrat den Antrag eingebracht, dass die Elisabethstraße in Richtung Eiscafé Adam zur Einbahnstraße erklärt wird. Dies sollte vor allem auch der Sicherheit der Kinder des ökumenischen Kindergartens Rechnung tragen. Allerdings wurde unser Antrag damals vom Stadtrat nicht beschlossen, sondern mit fadenscheinigen Begründungen von vornherein abgelehnt“, so Martin Höfer.

Es erwecke den Anschein, dass dies jetzt erst durch die personellen Veränderungen im Rathaus möglich wird, besser gesagt durch die schnelle Entscheidungsfreude von Inge Klaan als Baudezernentin und Sabine Riebel als Stadtplanungschefin, heißt es weiter in der Erklärung der Liberalen.

„Ich freue mich sehr über den einsetzenden Erkenntnisprozess der Stadtverwaltung und die damit verbundene fortgesetzte Lernfähigkeit. Auch wenn dies genau unserem damaligen Antrag entspricht, so sind wir nicht böse, dass man es als Idee der Stadt verkauft. Es stellt sich aber die Frage, ob man das damalige „Nein“ des Stadtrates zum Antrag der FDP jetzt einfach ignorieren kann und ohne Änderung des Beschlussergebnisses den Wünschen der FDP entsprechen sollte.

„Für uns ist es nicht wichtig wer es macht, sondern das es gemacht wird. Es wäre jedoch wünschenswert, wenn man die rechtlichen Regularien dabei einhält! Man sollte nicht vergessen: wir handeln immer im Interesse der Bürger unserer Stadt“, so Martin Höfer abschließend.
Autor: nnz

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