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Nach 80 Jahren

Dienstag, 15. Mai 2007, 12:59 Uhr
Nordhausen (nnz). Eine neue „Leipziger Linde“ ist heute an den historischen Standort an der Ecke Schiller-, Rückert- und Förstemannstraße zurückkehrt - fast genau 80 Jahre, nachdem die erste Linde gepflanzt wurde. Weitere politische und botanische Einzelheiten in Ihrer nnz.

Mittedorf, TRöger, Borchert, Lange (Foto: PSV) Mittedorf, TRöger, Borchert, Lange (Foto: PSV)

In der Wintersaison 2006 war diese historische Linde wegen ihrer zunehmend starken Seitenlage und Fäulniserscheinungen im Wurzel- und Stammbereich gefällt worden. Nordhausens ehrenamtlicher Beigeordneter Matthias Mitteldorf (Linkspartei.PDS), Umweltamtsleiter Steffen Meyer und die Mitarbeiter der städtischen Baumpflege setzten heute am historischen Ort den rund 15 Jahre alten Jungbaum - eine Stadtlinde - in die Erde.

„Es ist gut und wichtig, dass mit der Rückkehr eines Baumes an diesen Standort eine alte Tradition gepflegt wird - gerade in dem Jahr, in dem Nordhausen den 1080. Geburtstag feiert“, sagte Mitteldorf.

Die „Leipziger Linde“ war zum 1000-jährigen Stadtjubiläum gepflanzt worden von der Studentenverbindung „Landsmannschaft Nordhausen zu Leipzig“, von Studenten der Universität Leipzig, die sich zu ihrer Heimat Nordhausen verbunden fühlten. Zuvor war in den Nordhäuser Magistrats-Sitzungen damals diskutiert worden, ob die Linde auf dem neuen großen Kinderspielplatz im Stadtpark gepflanzt werden sollte oder an der Ecke Schiller-, Rückert- und Förstemannstraße. Man entschied sich letztlich für diesen Standort, und Stadtrat Gerlach versprach, die Linde in Schutz und Pflege zu nehmen.
Autor: nnz

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