Eigentlich ganz einfach...
Montag, 14. Mai 2007, 07:55 Uhr
Nordhausen (nnz). Die hatte in der vergangenen Woche bereits über zwei Vorlagen der FDP zur morgigen Kreistagssitzung berichtet. Da stand zum Beispiel in punkto Theater das Beibehalten von Ausgaben im Mittelpunkt. In der dritten Beschlussvorlage wollen die Liberalen zeigen, wie einfach Geld eingespart werden könnte...
Um den knappen Finanzen des Landkreises Nordhausen Rechnung zu tragen, beantragt die FDP, dass mit dem baldigen Ende der Amtszeit der 2. hauptamtlichen Beigeordneten im Landkreis diese Stelle nicht wieder ausgeschrieben und erneut besetzt wird. Angesichts leerer Kassen, weniger Bürger und einer immer schlankeren Kreisverwaltung ist die Besetzung dieser Stelle nach Meinung der FDP ein politischer Luxus, den wir uns nicht leisten sollten.
Um so mehr, da die Thüringer Kommunalordnung eine oder einen 2. hauptamtliche/n Beigeordnete/n für einen Landkreis unserer Größe nicht zwingend vorsieht. Wir sollten folglich darauf verzichten, so FDP-Kreisvorsitzender Claus Peter Rossberg gegenüber der nnz.
In der Kultur (zum Beispiel Theater Nordhausen), Jugend- oder Seniorenarbeit seien die nicht unbeträchtlichen finanziellen Aufwendungen, die die Besetzung dieser Stelle dem Landkreis jährlich an Personal- und Sachaufwendungen erfordert, nach Meinung der Liberalen sinnvoller angelegt. Das sei man den Bürgern des Landkreises schuldig. In der Beschlussvorlage ist von einem Einsparungspotential von mehreren 100.000 Euro über die nächste Amtszeit hinweg die Rede.
Was die Freien Demokraten genauso wissen, wie fast jeder politisch interessierte Mensch, ist die Tatsache, dass bei der Besetzung der Beigeordnetenstellen in der kommunalen Verwaltung nicht immer der Fach- und Sachverstand im Mittelpunkt steht. Damit soll zum Beispiel Menschen wie Matthias Jendricke und Inge Klaan (Stadtverwaltung Nordhausen) sowie Jutta Krauth und Loni Grünwald (Landkreisverwaltung) nicht die fachliche Kompetenz abgesprochen werden. Fakt ist doch aber, dass die entsprechenden Parteibücher sowie die unterschiedlichsten Absprachen zwischen Fraktionen und Parteien ihre Wahl möglich machten.
Die Freien Demokraten halten jedoch nicht mal den kleinsten Zipfel einer politischen Macht in ihren Händen. Und zusammen mit der CDU sind sie im Kreistag immer noch der rot-roten Mehrheit unterlegen. Es wäre sicher - wenn auch nur hypothetisch – interessant zu überlegen, was die Liberalen gemacht hätten, wenn der zweite Beigeordnete der Kreisverwaltung ein blau-gelbes Parteibuch in der Tasche gehabt hätte...
Autor: nnzUm den knappen Finanzen des Landkreises Nordhausen Rechnung zu tragen, beantragt die FDP, dass mit dem baldigen Ende der Amtszeit der 2. hauptamtlichen Beigeordneten im Landkreis diese Stelle nicht wieder ausgeschrieben und erneut besetzt wird. Angesichts leerer Kassen, weniger Bürger und einer immer schlankeren Kreisverwaltung ist die Besetzung dieser Stelle nach Meinung der FDP ein politischer Luxus, den wir uns nicht leisten sollten.
Um so mehr, da die Thüringer Kommunalordnung eine oder einen 2. hauptamtliche/n Beigeordnete/n für einen Landkreis unserer Größe nicht zwingend vorsieht. Wir sollten folglich darauf verzichten, so FDP-Kreisvorsitzender Claus Peter Rossberg gegenüber der nnz.
In der Kultur (zum Beispiel Theater Nordhausen), Jugend- oder Seniorenarbeit seien die nicht unbeträchtlichen finanziellen Aufwendungen, die die Besetzung dieser Stelle dem Landkreis jährlich an Personal- und Sachaufwendungen erfordert, nach Meinung der Liberalen sinnvoller angelegt. Das sei man den Bürgern des Landkreises schuldig. In der Beschlussvorlage ist von einem Einsparungspotential von mehreren 100.000 Euro über die nächste Amtszeit hinweg die Rede.
Was die Freien Demokraten genauso wissen, wie fast jeder politisch interessierte Mensch, ist die Tatsache, dass bei der Besetzung der Beigeordnetenstellen in der kommunalen Verwaltung nicht immer der Fach- und Sachverstand im Mittelpunkt steht. Damit soll zum Beispiel Menschen wie Matthias Jendricke und Inge Klaan (Stadtverwaltung Nordhausen) sowie Jutta Krauth und Loni Grünwald (Landkreisverwaltung) nicht die fachliche Kompetenz abgesprochen werden. Fakt ist doch aber, dass die entsprechenden Parteibücher sowie die unterschiedlichsten Absprachen zwischen Fraktionen und Parteien ihre Wahl möglich machten.
Die Freien Demokraten halten jedoch nicht mal den kleinsten Zipfel einer politischen Macht in ihren Händen. Und zusammen mit der CDU sind sie im Kreistag immer noch der rot-roten Mehrheit unterlegen. Es wäre sicher - wenn auch nur hypothetisch – interessant zu überlegen, was die Liberalen gemacht hätten, wenn der zweite Beigeordnete der Kreisverwaltung ein blau-gelbes Parteibuch in der Tasche gehabt hätte...
