"Operation" gelungen - Patient lebt!
Sonntag, 13. Mai 2007, 09:30 Uhr
Nordhausen/Werther (nnz). Mit Böllerkrachern der Wertherschen Schützegesellschaft zum Auftakt ist gestern der Festakt zum zehnjährigen Bestehen der Einheitsgemeinde begangen worden. Das Interesse des normalen Bürgers war riesengroß, das Festzelt knackevoll. Mitten drin die nnz.
Bürgermeister Klaus Hummizsch (Linkspartei.PDS) freute sich über die große Resonanz und begrüßte zu Beginn seiner Festrede viele Gäste. Den Landtagsabgeordneten Egon Primas (CDU), Bürgermeister und Chefs von Verwaltungsgemeinschaften des Landkreises Nordhausen sowie eine Delegation der Partnergemeinde Werther in Westfalen.
Hummitzsch hielt einen geschichtlichen Rückblick und begann diesen mit dem Verweis auf die Geburtswehen. Aus acht macht eins – so die Devise damals. Was daraus entstanden war, belegt bei der Einwohnerzahl den vierten Platz im Landkreis Nordhausen. Mehr als 100 Unternehmen und Handwerksbetriebe, eine Vielzahl von Vereinen und engagierte Bürger, all das seien auch nach zehn Jahren gute Voraussetzungen für eine funktionieren Gemeinde. Das war nicht immer so. So musste sich die Gemeindeverwaltung vor einigen Thüringer Gerichten auseinandersetzen. Das wären der Thüringer Verfassungsgerichtshof, das Oberverwaltungsgericht, das Landgericht Mühlhausen oder das Landesarbeitsgericht. Die Verfahren, das wollte Hummitzsch gestern deutlich machen, waren letztlich Ausdruck jener doch schweren Geburt.
Kazten auf der Bühne (Foto: nnz)
Nun, zehn Jahre danach, würde Werther funktionieren, wäre Heimat für die Menschen. Man habe den Spagat zwischen einem bezahlbaren kommunalen Gebilde und der Heimatnähe geschafft. Letztlich komme das auch auf den Ortstafeln zum Ausdruck.
Wie aber soll die Zukunft aussehen? Der widmete Klaus Hummitzsch quasi nur einen, wenn auch den letzten Satz seiner Rede: Wenn sie mich angesichts aktueller Diskussionen über Sinn und Unsinn einer Gebietsreform jetzt fragen, wie die Entwicklung der Gemeinde Werther weitergehen wird, kann ich heute nur sagen: Na, dann schau’n wir mal!
Für Landrat Joachim Claus (CDU), verlas die zweite Beigeordnete des Landkreises, Loni Grünwald (Linkspartei.PDS), dessen Grußwort. Werther sei eine Gemeinde mit Gewicht im Landkreis Nordhausen, persönlich fügte Grünwald an, das Klaus Hummitzsch halte, was er verspreche. So sei er nach seiner Wahl zum Bürgermeister tatsächlich nach Werther gezogen. Grüße und Glückwünsche gab es auch von Kreisverband des Thüringer Gemeinde- und Städtebundes. Dessen Chef, Jürgen Hohberg (pl), wagte vor dem Publikum einen Ausflug in die Demokratie und der darauf fußenden Verwaltung in Deutschland. Was wollte der Mann dem Auditorium damit sagen? Demokratie lebt einzig und allein vom Mittun der Menschen.
Glückwünsche und ein 30-Liter-Bierfaß gab es auch von der Partnergemeinde in Westfalen. Deren Bürgermeisterin Marion Weike gratulierte den Partnern in Thüringen und wünschte sich für die nächste Zeit weitere gute Kontakte.
Wie lebendig das Leben in den acht Ortsteilen von Werther ist, das konnten die Zuschauer und Zuhörer im Anschluß an den offiziellen Teil erleben. Die Ortsteile stellten sich mit einem kulturellen Programm vor. Heute gehen die Feierlichkeiten in Werther mit einem Kinderfest und einem Frühschoppen weiter.
Autor: nnzBürgermeister Klaus Hummizsch (Linkspartei.PDS) freute sich über die große Resonanz und begrüßte zu Beginn seiner Festrede viele Gäste. Den Landtagsabgeordneten Egon Primas (CDU), Bürgermeister und Chefs von Verwaltungsgemeinschaften des Landkreises Nordhausen sowie eine Delegation der Partnergemeinde Werther in Westfalen.
Hummitzsch hielt einen geschichtlichen Rückblick und begann diesen mit dem Verweis auf die Geburtswehen. Aus acht macht eins – so die Devise damals. Was daraus entstanden war, belegt bei der Einwohnerzahl den vierten Platz im Landkreis Nordhausen. Mehr als 100 Unternehmen und Handwerksbetriebe, eine Vielzahl von Vereinen und engagierte Bürger, all das seien auch nach zehn Jahren gute Voraussetzungen für eine funktionieren Gemeinde. Das war nicht immer so. So musste sich die Gemeindeverwaltung vor einigen Thüringer Gerichten auseinandersetzen. Das wären der Thüringer Verfassungsgerichtshof, das Oberverwaltungsgericht, das Landgericht Mühlhausen oder das Landesarbeitsgericht. Die Verfahren, das wollte Hummitzsch gestern deutlich machen, waren letztlich Ausdruck jener doch schweren Geburt.
Kazten auf der Bühne (Foto: nnz)
Nun, zehn Jahre danach, würde Werther funktionieren, wäre Heimat für die Menschen. Man habe den Spagat zwischen einem bezahlbaren kommunalen Gebilde und der Heimatnähe geschafft. Letztlich komme das auch auf den Ortstafeln zum Ausdruck.Wie aber soll die Zukunft aussehen? Der widmete Klaus Hummitzsch quasi nur einen, wenn auch den letzten Satz seiner Rede: Wenn sie mich angesichts aktueller Diskussionen über Sinn und Unsinn einer Gebietsreform jetzt fragen, wie die Entwicklung der Gemeinde Werther weitergehen wird, kann ich heute nur sagen: Na, dann schau’n wir mal!
Für Landrat Joachim Claus (CDU), verlas die zweite Beigeordnete des Landkreises, Loni Grünwald (Linkspartei.PDS), dessen Grußwort. Werther sei eine Gemeinde mit Gewicht im Landkreis Nordhausen, persönlich fügte Grünwald an, das Klaus Hummitzsch halte, was er verspreche. So sei er nach seiner Wahl zum Bürgermeister tatsächlich nach Werther gezogen. Grüße und Glückwünsche gab es auch von Kreisverband des Thüringer Gemeinde- und Städtebundes. Dessen Chef, Jürgen Hohberg (pl), wagte vor dem Publikum einen Ausflug in die Demokratie und der darauf fußenden Verwaltung in Deutschland. Was wollte der Mann dem Auditorium damit sagen? Demokratie lebt einzig und allein vom Mittun der Menschen.
Glückwünsche und ein 30-Liter-Bierfaß gab es auch von der Partnergemeinde in Westfalen. Deren Bürgermeisterin Marion Weike gratulierte den Partnern in Thüringen und wünschte sich für die nächste Zeit weitere gute Kontakte.
Wie lebendig das Leben in den acht Ortsteilen von Werther ist, das konnten die Zuschauer und Zuhörer im Anschluß an den offiziellen Teil erleben. Die Ortsteile stellten sich mit einem kulturellen Programm vor. Heute gehen die Feierlichkeiten in Werther mit einem Kinderfest und einem Frühschoppen weiter.

