nnz-Forum: Reaktionen
Dienstag, 08. Mai 2007, 13:55 Uhr
Nordhausen (nnz). Ende April gab es auch im Landkreis Nordhausen wieder zahlreiche Aktionen zum Girlsday, über die nnz berichtete. Heute veröffentlichen wir Statements von den Beteiligten.
Girlsday im Straßenbahndepot Nordhausen
Am 26.April 2007 gingen wir Mädels der Regelschule Käthe Kollwitz und weitere Mädchen von anderen Schulen aus dem Landkreis Nordhausen zum Girlsday in das Straßenbahndepot. Dort wollten wir mehr über Berufe erfahren, in denen Frauen nicht sehr integriert sind. Denn es ist Sinn und Zweck dieses Tages, Mädchen die Berufe näher zu bringen, die sonst sehr untypisch für sie sind. Im Straßenbahndepot trafen wir dann auf einen Mann, der uns alles zeigte und uns im Gebäude rumführte. Wir erfuhren, dass dieses Gebäude ca. im Jahre 1900 erbaut wurde und seitdem unter Denkmalschutz steht. Die am meisten gestellte Frage war: Warum gibt es in Nordhausen nur männliche Straßenbahnfahrer und keine Frauen??. Die Antwort darauf ist der Platzmangel.
Damals war zu wenig Platz, um Umkleidekabinen und Waschräume für Männer und Frauen zu bauen. Daraufhin entschied man, nur Männer für diesen Beruf einzusetzen und dies wurde bis heute so fortgeführt. Viele denken vielleicht, dass Straßenbahnfahrer ein einfacher Beruf ist, doch darin sollte man sich nicht täuschen lassen. Als Straßenbahnfahrer muss man manchmal von frühmorgens um 4.00 Uhr bis zum späten Nachmittag arbeiten und dann wird man erst von einem Kollegen abgelöst. Der Beruf ist in drei Arbeitsschichten, Früh- Spät- und Nachtschicht, eingeteilt. Die Straßenbahnen fahren von früh um 4.00 Uhr bis 24.00 Uhr abends und dann werden sie auf dem Hof des Depots vier Stunden lang geparkt und und dürfen eine Pause einlegen. Im Straßenbahndepot selbst sind immer etwa 8 Straßenbahnmechaniker anzutreffen.
Diese kümmern sich um die Fahrzeuge, die defekt sind und repariert werden müssen. Anschließend machen die Mechaniker eine Testfahrt, um zu probieren, ob alles so läuft wie es sein muss. Was manche vielleicht auch nicht wissen ist, dass sich immer drei Fahrzeuge auf jeder der 3 Fahrtlinien und somit 9 Straßenbahnen jeden Tag den Hof verlassen. Weiterhin erfuhren wir, dass man die altbekannte grüne- und die Partystraßenbahn für private Feierlichkeiten mieten und mit denen eine Stadtrundfahrt machen kann. Außerdem sagte uns der Mann, dass jeder ab 16 Jahre im Straßenbahndepot Ferienarbeit verrichten kann, dort kümmert man sich dann um das äußere und innere Erscheinungsbild der Straßenbahnen. Denn diese müssen ja auch mal geputzt werden.
Meine Meinung zum Girlsday im Straßenbahndepot Nordhausen: Ich habe sehr viele interessante Informationen über den Beruf als Straßenbahnfahrer erfahren, die mir zuvor gar nicht bewusst waren. Ich bin sehr froh darüber, an diesem Tag teilgenommen zu haben.
Jasmin Stang
Girls- Day im Apparatebau Nordhausen
Wir trafen uns um 10.00 Uhr mit unserer Lehrerin um am Girls- Day teilzunehmen. An diesem Tag sollten die Mädchen Gelegenheit bekommen, in Frauen untypische Berufe hineinzuschnuppern. Fünf Mädchen der Klassenstufe 8 hatten sich dazu den Apparatebau Nordhausen in der Bochumer Straße ausgesucht. Pünktlich um 10.00 Uhr begrüßte uns Herr Meyer, Leiter der Konstruktion. Er stellte uns zuerst den Betrieb allgemein vor. Wir erfuhren, wann dieser Betrieb gegründet wurde, wie viele Beschäftigte dort arbeiten und in welchen Berufsfeldern. Danach führte uns Herr Meyer durch die einzelnen Bereiche und Abteilungen.
Wir bekamen einen kleinen Einblick in die einzelnen Tätigkeiten dieser Berufe und hörten, welche Anforderungen und Voraussetzungen an die Auszubildenden und Arbeiter gestellt werden. Uns hat die Führung mit den entsprechenden Erklärungen sehr gut gefallen und einige denken über ein Praktikum in diesem Betrieb nach. Wir möchten uns auf diesem Weg für die gute Aufnahme und Geduld bedanken.
Lisa Heimbürger, Kelly Kornetzki, Schülerinnen der RS G.E. Lessing
Girlsday bei GAIA in Nordhausen
Das Unternehmen, GAIA–Akkumulatoren, hatte sich vorbildlich auf unseren Besuch vorbereitet und mit einer kurzen Einführung sehr anschaulich die Herstellung von Batterien dargelegt. Kompetente Mitarbeiter aus dem Laborbereich zeigten danach an eindrucksvollen Versuchen Eigenschaften von flüssigem Stickstoff und Litium (Grundstoff von Batterien). Dann schloss sich ein kleiner Betriebsrundgang an. Als Krönung führten 2 Mitarbeiter an einem Motorrad vor wie leise und doch schnell es mit einer Elektrobatterie fährt. Auch einige Schülerinnen versuchten mit Freude dieses Wagnis. Am Ende wartete noch eine Überraschung auf uns, nämlich ein Interview mit einem Team des Regionalfernsehens. Zusammenfassend möchte ich einschätzen, dass ein Besuch in diesem Unternehmen sehr zu empfehlen ist.
Christel Grams
Girlsday im Straßenbahndepot Nordhausen
Am 26.April 2007 gingen wir Mädels der Regelschule Käthe Kollwitz und weitere Mädchen von anderen Schulen aus dem Landkreis Nordhausen zum Girlsday in das Straßenbahndepot. Dort wollten wir mehr über Berufe erfahren, in denen Frauen nicht sehr integriert sind. Denn es ist Sinn und Zweck dieses Tages, Mädchen die Berufe näher zu bringen, die sonst sehr untypisch für sie sind. Im Straßenbahndepot trafen wir dann auf einen Mann, der uns alles zeigte und uns im Gebäude rumführte. Wir erfuhren, dass dieses Gebäude ca. im Jahre 1900 erbaut wurde und seitdem unter Denkmalschutz steht. Die am meisten gestellte Frage war: Warum gibt es in Nordhausen nur männliche Straßenbahnfahrer und keine Frauen??. Die Antwort darauf ist der Platzmangel.
Damals war zu wenig Platz, um Umkleidekabinen und Waschräume für Männer und Frauen zu bauen. Daraufhin entschied man, nur Männer für diesen Beruf einzusetzen und dies wurde bis heute so fortgeführt. Viele denken vielleicht, dass Straßenbahnfahrer ein einfacher Beruf ist, doch darin sollte man sich nicht täuschen lassen. Als Straßenbahnfahrer muss man manchmal von frühmorgens um 4.00 Uhr bis zum späten Nachmittag arbeiten und dann wird man erst von einem Kollegen abgelöst. Der Beruf ist in drei Arbeitsschichten, Früh- Spät- und Nachtschicht, eingeteilt. Die Straßenbahnen fahren von früh um 4.00 Uhr bis 24.00 Uhr abends und dann werden sie auf dem Hof des Depots vier Stunden lang geparkt und und dürfen eine Pause einlegen. Im Straßenbahndepot selbst sind immer etwa 8 Straßenbahnmechaniker anzutreffen.
Diese kümmern sich um die Fahrzeuge, die defekt sind und repariert werden müssen. Anschließend machen die Mechaniker eine Testfahrt, um zu probieren, ob alles so läuft wie es sein muss. Was manche vielleicht auch nicht wissen ist, dass sich immer drei Fahrzeuge auf jeder der 3 Fahrtlinien und somit 9 Straßenbahnen jeden Tag den Hof verlassen. Weiterhin erfuhren wir, dass man die altbekannte grüne- und die Partystraßenbahn für private Feierlichkeiten mieten und mit denen eine Stadtrundfahrt machen kann. Außerdem sagte uns der Mann, dass jeder ab 16 Jahre im Straßenbahndepot Ferienarbeit verrichten kann, dort kümmert man sich dann um das äußere und innere Erscheinungsbild der Straßenbahnen. Denn diese müssen ja auch mal geputzt werden.
Meine Meinung zum Girlsday im Straßenbahndepot Nordhausen: Ich habe sehr viele interessante Informationen über den Beruf als Straßenbahnfahrer erfahren, die mir zuvor gar nicht bewusst waren. Ich bin sehr froh darüber, an diesem Tag teilgenommen zu haben.
Jasmin Stang
Girls- Day im Apparatebau Nordhausen
Wir trafen uns um 10.00 Uhr mit unserer Lehrerin um am Girls- Day teilzunehmen. An diesem Tag sollten die Mädchen Gelegenheit bekommen, in Frauen untypische Berufe hineinzuschnuppern. Fünf Mädchen der Klassenstufe 8 hatten sich dazu den Apparatebau Nordhausen in der Bochumer Straße ausgesucht. Pünktlich um 10.00 Uhr begrüßte uns Herr Meyer, Leiter der Konstruktion. Er stellte uns zuerst den Betrieb allgemein vor. Wir erfuhren, wann dieser Betrieb gegründet wurde, wie viele Beschäftigte dort arbeiten und in welchen Berufsfeldern. Danach führte uns Herr Meyer durch die einzelnen Bereiche und Abteilungen.
Wir bekamen einen kleinen Einblick in die einzelnen Tätigkeiten dieser Berufe und hörten, welche Anforderungen und Voraussetzungen an die Auszubildenden und Arbeiter gestellt werden. Uns hat die Führung mit den entsprechenden Erklärungen sehr gut gefallen und einige denken über ein Praktikum in diesem Betrieb nach. Wir möchten uns auf diesem Weg für die gute Aufnahme und Geduld bedanken.
Lisa Heimbürger, Kelly Kornetzki, Schülerinnen der RS G.E. Lessing
Girlsday bei GAIA in Nordhausen
Das Unternehmen, GAIA–Akkumulatoren, hatte sich vorbildlich auf unseren Besuch vorbereitet und mit einer kurzen Einführung sehr anschaulich die Herstellung von Batterien dargelegt. Kompetente Mitarbeiter aus dem Laborbereich zeigten danach an eindrucksvollen Versuchen Eigenschaften von flüssigem Stickstoff und Litium (Grundstoff von Batterien). Dann schloss sich ein kleiner Betriebsrundgang an. Als Krönung führten 2 Mitarbeiter an einem Motorrad vor wie leise und doch schnell es mit einer Elektrobatterie fährt. Auch einige Schülerinnen versuchten mit Freude dieses Wagnis. Am Ende wartete noch eine Überraschung auf uns, nämlich ein Interview mit einem Team des Regionalfernsehens. Zusammenfassend möchte ich einschätzen, dass ein Besuch in diesem Unternehmen sehr zu empfehlen ist.
Christel Grams
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
