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"Pleite" - das Unwort des Jahres?

Donnerstag, 07. Februar 2002, 11:42 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Jahr 2001 ist aus Sicht der Nordhäuser Stadtverwaltung „finanztechnisch“ abgeschlossen. Es war vor allem ein Jahr vieler Aufregungen und eines Reizwortes.


Aus Sicht der Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) könnte das Unwort des Jahres durchaus „Pleite“ sein. Nie wieder werde sie dieses Wort - geht es um die städtischen Finanzen - in den Mund nehmen. So war sie heute trotzdem ein bisschen Stolz, als sie für das Jahresende ein Defizit von 2,8 Millionen Mark (1,43 Millionen Euro) verkünden konnte. Noch Mitte des zurückliegenden Jahr gingen interne Schätzung im Rauhaus von einem Sechs-Millionen-Mark-Loch aus. Das jetzige Defizit ergab sich vor allem aus fehlenden Schlüsselzuweisungen und der Erhöhung der Kreisumlage. Außerdem sei die Stadt in Höhe von 7,7 Millionen Euro in Vorleistungen für Investitionen gegangen. Hierfür gebe es jedoch verbindliche Zusagen des Landes.
Autor: nnz

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