Drei Punkte
Samstag, 28. April 2007, 19:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Wacker Nordhausen traf heute zu ungewohnter Zeit auf eine der stärksten Abwehrketten der Thüringenliga. Und die Ilmenauer machten den Nordhäuser das Fussballleben bei sommerlichen Temperaturen recht schwer.
Das Spiel für die 237 Zuschauer im Albert-Kuntz-Sportpark fing sehenswert an – aus Nordhäuser Sicht. Bereits in der 2. Minute verfehlte Sven Pistorius knapp das Ilmenauer Tor, drei Minuten später knallte ein Heber von Piste an das Aluminium. Wacker war in der erste Viertelstunde der Begegnung zwar optisch überlegen, doch die Gäste aus dem Thüringer Wald waren bei langen Bällen auf die Außen stets gefährlich. In der 14. Minute wirft sich Cornelius Brack in einen harten Schuß auf das Nordhäuser Tor.
Nach 30. Minuten platzte einigen Hardcore-Fans der Kragen, sie schrieen aufs Spielfeld. Und es war, als ob sich die Mannschaft von Udo Hoffmann das zu Herzen genommen hatte. Torsten Klaus und Daniel Braun spielten auf der linken Seite die sonst sichere Gästeabwehr aus, der Ball kommt zu Pistorius und der Kapitän schiebt den Ball zum 1:0 ins Ilmenauer Tor. Da waren 34 Minuten gespielt.
Mit diesem Stand ging es in die Kabinen. In der zweiten Halbzeit drehten zunächst die Ilmenauer mächtig auf. Und sie wurden sofort belohnt. Der eingewechselte Nico Kiehm zog in der 47. Minute aus 20 Meter trocken ab, es stand 1:1. Doch die Nordhäuser gaben nicht auf, hatten aber mit dem Gegner und sich selbst so ihre Probleme. Zu viele Stockfehler verhinderten einen zügigen Spielfluss und einen effektiven Spielaufbau. Und so war es nicht verwunderlich, dass das erneute Führungstor für die Gastgeber einer Einzelleistung zu verdanken war. Stefan Hoffmann nahm sich in der 67. Minute ein Herz und zog aus 22 Meter ab, für den langen Daniel Schmidt im Ilmenauer Tor unhaltbar.
Nur fünf Minuten später einer der schönsten Spielzüge auf Nordhäuser Seite. Jacek Ciesla setzt sich auf der rechten Seite durch, schaut und flankt in den Strafraum. Pistorius spitzelt den Ball in Gästetor, wobei deren Keeper nicht die glücklichste Figur machte (67.).
Wacker Nordhausen hätte in der verbleibenden Zeit noch mal nachlegen können, die Chancen wurden doch vergeben. Bei Ilmenau war der Kampfgeist raus, dennoch erspielten sie sich kurz vor Toreschluß noch einige Ecken, die allerdings nichts einbrachten.
Bei Wacker wurde dreimal gewechselt. Für Tino Steinberg spielte ab der 46. Minute Sebastian Elle, für Daniel Braun wurde in der 75. Minute Hauke Lattmann eingewechselt und in 89. Minute dann die Heimpremiere für den A-Junior Tom Kube.
Der konnte dann mit seinen Mannen und dem Publikum, zu dem auch Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) gehörte, einen Sieg und drei Punkte auf dem Nordhäuser Haben-Konto bejubeln.
Autor: nnzDas Spiel für die 237 Zuschauer im Albert-Kuntz-Sportpark fing sehenswert an – aus Nordhäuser Sicht. Bereits in der 2. Minute verfehlte Sven Pistorius knapp das Ilmenauer Tor, drei Minuten später knallte ein Heber von Piste an das Aluminium. Wacker war in der erste Viertelstunde der Begegnung zwar optisch überlegen, doch die Gäste aus dem Thüringer Wald waren bei langen Bällen auf die Außen stets gefährlich. In der 14. Minute wirft sich Cornelius Brack in einen harten Schuß auf das Nordhäuser Tor.
Nach 30. Minuten platzte einigen Hardcore-Fans der Kragen, sie schrieen aufs Spielfeld. Und es war, als ob sich die Mannschaft von Udo Hoffmann das zu Herzen genommen hatte. Torsten Klaus und Daniel Braun spielten auf der linken Seite die sonst sichere Gästeabwehr aus, der Ball kommt zu Pistorius und der Kapitän schiebt den Ball zum 1:0 ins Ilmenauer Tor. Da waren 34 Minuten gespielt.
Mit diesem Stand ging es in die Kabinen. In der zweiten Halbzeit drehten zunächst die Ilmenauer mächtig auf. Und sie wurden sofort belohnt. Der eingewechselte Nico Kiehm zog in der 47. Minute aus 20 Meter trocken ab, es stand 1:1. Doch die Nordhäuser gaben nicht auf, hatten aber mit dem Gegner und sich selbst so ihre Probleme. Zu viele Stockfehler verhinderten einen zügigen Spielfluss und einen effektiven Spielaufbau. Und so war es nicht verwunderlich, dass das erneute Führungstor für die Gastgeber einer Einzelleistung zu verdanken war. Stefan Hoffmann nahm sich in der 67. Minute ein Herz und zog aus 22 Meter ab, für den langen Daniel Schmidt im Ilmenauer Tor unhaltbar.
Nur fünf Minuten später einer der schönsten Spielzüge auf Nordhäuser Seite. Jacek Ciesla setzt sich auf der rechten Seite durch, schaut und flankt in den Strafraum. Pistorius spitzelt den Ball in Gästetor, wobei deren Keeper nicht die glücklichste Figur machte (67.).
Wacker Nordhausen hätte in der verbleibenden Zeit noch mal nachlegen können, die Chancen wurden doch vergeben. Bei Ilmenau war der Kampfgeist raus, dennoch erspielten sie sich kurz vor Toreschluß noch einige Ecken, die allerdings nichts einbrachten.
Bei Wacker wurde dreimal gewechselt. Für Tino Steinberg spielte ab der 46. Minute Sebastian Elle, für Daniel Braun wurde in der 75. Minute Hauke Lattmann eingewechselt und in 89. Minute dann die Heimpremiere für den A-Junior Tom Kube.
Der konnte dann mit seinen Mannen und dem Publikum, zu dem auch Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) gehörte, einen Sieg und drei Punkte auf dem Nordhäuser Haben-Konto bejubeln.

