Schärfe im Stadtrat
Mittwoch, 25. April 2007, 18:58 Uhr
Nordhausen (nnz). Eigentlich war es nur eine ganz normale Anfrage innerhalb der Einwohnerfragestunde. Doch die löste eine kontroverse Debatte zwischen der Verwaltungsspitze und einem freien Träger aus: Dem Jugendsozialwerk.
Ein Mitglied vom Förderverein des Montessori-Kinderhauses wollte wissen, wie viel Beitrag mehr die Eltern für die Betreuung der Kinder zu zahlen hätten, wenn die neuen Mietverträge beschlossen werden. Der Träger, das Jugendsozialwerk Nordhausen, habe den Eltern erklärt, dass die Miete zu 100 Prozent auf die Beiträge umgelegt werden müsse. Das wiederum brachte Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) in Rage. Die Stadtverwaltung müsse zwar Miete und Nebenkosten erheben, weil es der Landesrechnungshof so fordere, doch diese Gelder erhalten die Träger der Einrichtungen wieder zurück. Ein Nullsummenspiel also.
Er könne es bald nicht mehr ertragen, dass die freien Träger immer mit falschen Argumenten gegenüber den Eltern auftreten würden. Die Träger würden die Verwaltung quasi vor sich her jagen, so Jendricke, den die Fehlinformationen langsam aber sicher auf die Nerven gehen würden.
Tilly Pape, die wiederum in der Geschäftsleitung des Jugendsozialwerkes arbeitet, konterte, dass der Träger zum Beispiel die Information für den Mietpreis der Montessori-Grundschule erst heute erfahren haben. Außerdem finde sie das Rumhacken auf den freien Trägern seitens der Verwaltung unerträglich.
Übrigens: Die Montessori-Grundschule muss für die Nutzung der Räumlichkeiten pro Monat 100 Euro zahlen. Mit dieser Antwort war der Fragestelle sicher zufrieden. Er wunderte sich lediglich über den verbalen Schlagabtausch...
Autor: nnzEin Mitglied vom Förderverein des Montessori-Kinderhauses wollte wissen, wie viel Beitrag mehr die Eltern für die Betreuung der Kinder zu zahlen hätten, wenn die neuen Mietverträge beschlossen werden. Der Träger, das Jugendsozialwerk Nordhausen, habe den Eltern erklärt, dass die Miete zu 100 Prozent auf die Beiträge umgelegt werden müsse. Das wiederum brachte Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) in Rage. Die Stadtverwaltung müsse zwar Miete und Nebenkosten erheben, weil es der Landesrechnungshof so fordere, doch diese Gelder erhalten die Träger der Einrichtungen wieder zurück. Ein Nullsummenspiel also.
Er könne es bald nicht mehr ertragen, dass die freien Träger immer mit falschen Argumenten gegenüber den Eltern auftreten würden. Die Träger würden die Verwaltung quasi vor sich her jagen, so Jendricke, den die Fehlinformationen langsam aber sicher auf die Nerven gehen würden.
Tilly Pape, die wiederum in der Geschäftsleitung des Jugendsozialwerkes arbeitet, konterte, dass der Träger zum Beispiel die Information für den Mietpreis der Montessori-Grundschule erst heute erfahren haben. Außerdem finde sie das Rumhacken auf den freien Trägern seitens der Verwaltung unerträglich.
Übrigens: Die Montessori-Grundschule muss für die Nutzung der Räumlichkeiten pro Monat 100 Euro zahlen. Mit dieser Antwort war der Fragestelle sicher zufrieden. Er wunderte sich lediglich über den verbalen Schlagabtausch...
