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Mittwoch, 25. April 2007, 07:56 Uhr
Nordhausen/Erfurt (nnz). Aktuelle Hochrechnungen erwarten in diesem Jahr ca. 27.400 Bewerber auf dem Thüringer Ausbildungsmarkt. Das sind fast 9,2 Prozent (rund 2.800) weniger Lehrstellensuchende als noch vor einem Jahr und schaffte Probleme für die Unternehmen. Die nnz mit Zahlen, Tenzen und weiteren Fakten.
Die geringere Anzahl an Schülern erschwert schon jetzt die Auswahl des geeigneten Bewerbers. Laut einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt beklagt ein Drittel der ausbildungswilligen Unternehmen - vor allem im gewerblich-technischen Bereich - keine Schüler mit den entsprechenden Voraussetzungen zu finden.
Der zunehmende Bedarf macht sich auch in der Lehrstellenbörse der IHK bemerkbar, erklärt Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Insgesamt seien in diesem Jahr bereits 914 Lehrstellenangebote eingestellt worden - 150 mehr als im Vorjahr. Der Anteil der gewerblich-technischen Berufe liege bei über 40 Prozent, gefolgt von der Hotel- und Gaststättenbranche mit 28 Prozent.
Grusser sieht dies als ein eindeutiges Indiz für den enormen Bedarf in der Metall- und Elektrobranche. Die Unternehmen wollen ihren künftigen Fachkräftebedarf sichern und bevorzugen immer mehr die eigene, betriebsspezifische Ausbildung. Dazu seien aber Mindestanforderungen zu erfüllen. Neben Pünktlichkeit, Disziplin und Interesse an der Lehre wären gute Noten in Mathematik, Deutsch und den Naturwissenschaften fast immer gefragt.
Mit der Lehrstellenbörse im Internet will die IHK die Jugendlichen bei der Kontaktaufnahme mit den Unternehmen unterstützen. Auf der leistungsfähigen Plattform sind aktuell noch 602 freie Ausbildungsplätze registriert. Grusser ruft die Betriebe auf, die Online-Lehrstellenbörse noch aktiver für die Lehrlingssuche zu nutzen. Allein in den vergangenen sechs Wochen verzeichnete die Erfurter Kammer 6.500 Zugriffe auf ihr Online-Angebot.
Die Unternehmen beginnen immer früher, ihre zukünftigen Lehrlinge an sich zu binden, so Grusser. Für das im September beginnende neue Ausbildungsjahr wären bereits 605 Verträge in der IHK Erfurt registriert. Das sind 45 Verträge mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.
Autor: nnzDie geringere Anzahl an Schülern erschwert schon jetzt die Auswahl des geeigneten Bewerbers. Laut einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt beklagt ein Drittel der ausbildungswilligen Unternehmen - vor allem im gewerblich-technischen Bereich - keine Schüler mit den entsprechenden Voraussetzungen zu finden.
Der zunehmende Bedarf macht sich auch in der Lehrstellenbörse der IHK bemerkbar, erklärt Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Insgesamt seien in diesem Jahr bereits 914 Lehrstellenangebote eingestellt worden - 150 mehr als im Vorjahr. Der Anteil der gewerblich-technischen Berufe liege bei über 40 Prozent, gefolgt von der Hotel- und Gaststättenbranche mit 28 Prozent.
Grusser sieht dies als ein eindeutiges Indiz für den enormen Bedarf in der Metall- und Elektrobranche. Die Unternehmen wollen ihren künftigen Fachkräftebedarf sichern und bevorzugen immer mehr die eigene, betriebsspezifische Ausbildung. Dazu seien aber Mindestanforderungen zu erfüllen. Neben Pünktlichkeit, Disziplin und Interesse an der Lehre wären gute Noten in Mathematik, Deutsch und den Naturwissenschaften fast immer gefragt.
Mit der Lehrstellenbörse im Internet will die IHK die Jugendlichen bei der Kontaktaufnahme mit den Unternehmen unterstützen. Auf der leistungsfähigen Plattform sind aktuell noch 602 freie Ausbildungsplätze registriert. Grusser ruft die Betriebe auf, die Online-Lehrstellenbörse noch aktiver für die Lehrlingssuche zu nutzen. Allein in den vergangenen sechs Wochen verzeichnete die Erfurter Kammer 6.500 Zugriffe auf ihr Online-Angebot.
Die Unternehmen beginnen immer früher, ihre zukünftigen Lehrlinge an sich zu binden, so Grusser. Für das im September beginnende neue Ausbildungsjahr wären bereits 605 Verträge in der IHK Erfurt registriert. Das sind 45 Verträge mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.
