Teilhaben am Boom
Dienstag, 24. April 2007, 13:24 Uhr
Nordhausen (nnz). In der kommenden Woche wird der Tag der Arbeit begangen. Da wollen die Gewerkschafter sagen, was sie fordern: Von der Politik und der Wirtschaft.
Die Wirtschaft boomt, der Arbeitsmarkt kommt endlich in Bewegung. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben diesen Aufschwung hart erarbeitet und wollen endlich ihren verdienten Anteil. Sie wollen deutlich und nachhaltig am Aufschwung teilhaben. Es ist klar: die Beschäftigte haben jetzt mehr verdient. Die Löhne und Gehälter müssen spürbar steigen, so der Gewerkschaftssekretär Martin Fischer vom DGB in Nordhausen.
Deshalb lautet das Motto zum 1. Mai 2007 Du hast mehr verdient! Mehr Respekt. Soziale Sicherheit. Gute Arbeit.
Wir verlangen mehr Respekt. Lohndumping, Billiglöhne, Schutzlosigkeit und unerträgliche Arbeitsbedingungen müssen politisch verhindert werden. Der Arbeitslohn muss zum Leben reichen. Jeder Mensch muss von seinem Einkommen in Würde leben können und darf nicht in Zweit- und Drittjobs gezwungen werden. Deshalb verlangen wir anständige Tarifverträge und Mindestlöhne nicht unter 7,50 Euro, so Martin Fischer weiter.
Wir verlangen mehr soziale Sicherheit und Gerechtigkeit. Die demographische Entwicklung muss politisch gestaltet werden und darf nicht als Legitimation für einseitige Belastungen für Beschäftigte und Rentner missbraucht werden. Die Politik ist aufgefordert den flexiblen Übergang aus dem Erwerbsleben weiterhin zu fördern. Langzeitarbeitslose, Ältere ohne Berufsperspektive, Jugendliche ohne Ausbildung und junge Eltern brauchen mehr Unterstützung. Dafür brauchen wir eine Erneuerung der Solidarität. Wir verlangen mehr soziale Verantwortung vor allem von jenen, die andere oder Geld für sich arbeiten lassen.
Wir verlangen gute Arbeit. Dazu gehören Respekt, sichere Arbeitsplätze, die nicht krank machen, garantierte Weiterbildungs- und Entwicklungschancen für alle Beschäftigten, Rücksicht auf Familien und Mitbestimmung am Arbeitsplatz, im Betrieb und Unternehmen.
Die Menschen in Thüringen haben mehr verdient als ihnen Arbeitgeber und Politik bisher zugestehen, so das Fazit des DGB-Sekretärs Martin Fischer. Dafür wollen wir gemeinsam kämpfen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund lädt alle Kolleginnen und Kollegen zur Kundgebung am 1. Mai um 10.00 Uhr auf den Rathausplatz in Nordhausen sowie 10.00 Uhr auf den Untermarkt in Mühlhausen recht herzlich ein.
Autor: nnzDie Wirtschaft boomt, der Arbeitsmarkt kommt endlich in Bewegung. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben diesen Aufschwung hart erarbeitet und wollen endlich ihren verdienten Anteil. Sie wollen deutlich und nachhaltig am Aufschwung teilhaben. Es ist klar: die Beschäftigte haben jetzt mehr verdient. Die Löhne und Gehälter müssen spürbar steigen, so der Gewerkschaftssekretär Martin Fischer vom DGB in Nordhausen.
Deshalb lautet das Motto zum 1. Mai 2007 Du hast mehr verdient! Mehr Respekt. Soziale Sicherheit. Gute Arbeit.
Wir verlangen mehr Respekt. Lohndumping, Billiglöhne, Schutzlosigkeit und unerträgliche Arbeitsbedingungen müssen politisch verhindert werden. Der Arbeitslohn muss zum Leben reichen. Jeder Mensch muss von seinem Einkommen in Würde leben können und darf nicht in Zweit- und Drittjobs gezwungen werden. Deshalb verlangen wir anständige Tarifverträge und Mindestlöhne nicht unter 7,50 Euro, so Martin Fischer weiter.
Wir verlangen mehr soziale Sicherheit und Gerechtigkeit. Die demographische Entwicklung muss politisch gestaltet werden und darf nicht als Legitimation für einseitige Belastungen für Beschäftigte und Rentner missbraucht werden. Die Politik ist aufgefordert den flexiblen Übergang aus dem Erwerbsleben weiterhin zu fördern. Langzeitarbeitslose, Ältere ohne Berufsperspektive, Jugendliche ohne Ausbildung und junge Eltern brauchen mehr Unterstützung. Dafür brauchen wir eine Erneuerung der Solidarität. Wir verlangen mehr soziale Verantwortung vor allem von jenen, die andere oder Geld für sich arbeiten lassen.
Wir verlangen gute Arbeit. Dazu gehören Respekt, sichere Arbeitsplätze, die nicht krank machen, garantierte Weiterbildungs- und Entwicklungschancen für alle Beschäftigten, Rücksicht auf Familien und Mitbestimmung am Arbeitsplatz, im Betrieb und Unternehmen.
Die Menschen in Thüringen haben mehr verdient als ihnen Arbeitgeber und Politik bisher zugestehen, so das Fazit des DGB-Sekretärs Martin Fischer. Dafür wollen wir gemeinsam kämpfen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund lädt alle Kolleginnen und Kollegen zur Kundgebung am 1. Mai um 10.00 Uhr auf den Rathausplatz in Nordhausen sowie 10.00 Uhr auf den Untermarkt in Mühlhausen recht herzlich ein.
