nnz-Rückspiegel: Opfer und Anschlag
Samstag, 21. April 2007, 08:09 Uhr
Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr berichtete die nnz von einem ersten Opfer der Thüringer Familienoffensive. Was am 21. April 2006 noch im Landkreis Nordhausen los war, das hat das nnz-Team für Sie zusammengetragen.
Gegen-Offensive
Offensive heißt Angriff – In dem Fall Angriff auf Kinder und gute frühkindliche Bildungsmöglichkeiten. Thüringen hat einen hohen Standard in Sachen Vorschulbildung. Doch wie lange noch? Ein erstes Opfer ist bereits zu beklagen. Mit Althaus sehen Familien alt aus - so lautet der Titel einer Informationsbroschüre der Thüringer SPD. Einige Nordhäuser Kinder sehen schon zum ersten September ziemlich alt aus, dann dürfen sie nämlich nicht mehr in ihren Kindergarten gehen. Das Zauberland schließt zu diesem Datum. Offiziell zieht der Kindergarten nur um, in die bestehende Einrichtung am Frauenberg. Doch das ist ein riesiger Unterschied, meinen Eltern. Bisher besuchen die Kinder eine kleine Einrichtung mit 30 Plätzen am Stadtrand, dann sollen es um die 100 Kinder sein. Zwar will das Jugendsozialwerk, Träger beider Kindergärten, diesen Schritt so angenehm wie möglich machen, doch ohne die Familienoffensive wäre dieser bestimmt nicht nötig gewesen, so besorgte Eltern gegenüber nnz. Die Erzieherinnen bleiben den Kindern erhalten, die Freunde auch, wenn sie denn mit umziehen und nicht in Zukunft daheim bleiben müssen.Kann man denn gar nichts tun, um den Kindergarten zu erhalten? fragten sie... ausführlich im nnz-Archiv
Weniger Interesse
Das Wahlbüro der Stadt Nordhausen im Bürgersaal des Neuen Rathauses steht seit dieser Woche für die Briefwähler offen. Wie viele Einwohner diese Möglichkeit schon genutzt haben, sagt jetzt Gemeindewahlleiter Günter Wagner der nnz. Bis jetzt haben 850 Wähler Wahlscheine beantragt bzw. von der Briefwahl Gebrauch gemacht. Das seien nur etwa zwei Drittel wie zum gleichen Zeitpunkt bei der Bundestagswahl 2005. Dass die Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen immer niedriger gewesen sei als bei den Wahlen für den Bundestag, das weiß Günter Wagner aus Erfahrung. So beteiligten sich vor sechs Jahren 47 Prozent an den Oberbürgermeister- und Landratswahlen, während 2005 an den Bundestagswahlen die Wahlbeteiligung bei 70 Prozent lag... ausführlich im nnz-Archiv
Vereine freuten sich
Die Flutlichtanlage auf dem Sportplatz in Kraja ist 15 Jahre alt und bedarf unbedingt der Erneuerung. Der Reit- und Fahrverein Kleinbodungen will in diesem Jahr wieder ein Turnier ausrichten. Gut, dass es da Lottogelder gibt. Gut auch, dass jetzt Wahlkampfzeit ist. Und so konnte sich Landrat Joachim Claus (CDU) wieder mal mit Lottogeldern auf die Spur in sein Hoheitsgebiet begeben und Freude verschenken. Den betroffenen Vereinen ist es egal, ob Wahlkampf ist oder nicht, sie können die finanzielle Unterstützung gut gebrauchen... ausführlich im nnz-Archiv
Anschlag auf Parteibüro
In der zurückliegenden Nacht schlugen bislang Unbekannte erneut die Scheiben des Büros des Landtagsabgeordneten Werner Buse (Linkspartei.PDS) ein. Einen politischen Hintergrund im Zuge des Hitler-Geburtstag, hält der Mitarbeiter im Abgeordnetenbüro, Alexander Scharff, für sehr wahrscheinlich. Die Häufigkeit des rechtsextremen Vandalismus in Nordhausen lässt vermuten, dass neonazistische Kräfte wieder auf dem Vormarsch sind und dringend gestoppt werden müssen. Dafür benötigt man das gemeinsame Agieren aller demokratischen Kräfte und Behörden im Landkreis und Land, so Scharff in einer ersten Stellungnahme zur nnz... ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzGegen-Offensive
Offensive heißt Angriff – In dem Fall Angriff auf Kinder und gute frühkindliche Bildungsmöglichkeiten. Thüringen hat einen hohen Standard in Sachen Vorschulbildung. Doch wie lange noch? Ein erstes Opfer ist bereits zu beklagen. Mit Althaus sehen Familien alt aus - so lautet der Titel einer Informationsbroschüre der Thüringer SPD. Einige Nordhäuser Kinder sehen schon zum ersten September ziemlich alt aus, dann dürfen sie nämlich nicht mehr in ihren Kindergarten gehen. Das Zauberland schließt zu diesem Datum. Offiziell zieht der Kindergarten nur um, in die bestehende Einrichtung am Frauenberg. Doch das ist ein riesiger Unterschied, meinen Eltern. Bisher besuchen die Kinder eine kleine Einrichtung mit 30 Plätzen am Stadtrand, dann sollen es um die 100 Kinder sein. Zwar will das Jugendsozialwerk, Träger beider Kindergärten, diesen Schritt so angenehm wie möglich machen, doch ohne die Familienoffensive wäre dieser bestimmt nicht nötig gewesen, so besorgte Eltern gegenüber nnz. Die Erzieherinnen bleiben den Kindern erhalten, die Freunde auch, wenn sie denn mit umziehen und nicht in Zukunft daheim bleiben müssen.Kann man denn gar nichts tun, um den Kindergarten zu erhalten? fragten sie... ausführlich im nnz-Archiv
Weniger Interesse
Das Wahlbüro der Stadt Nordhausen im Bürgersaal des Neuen Rathauses steht seit dieser Woche für die Briefwähler offen. Wie viele Einwohner diese Möglichkeit schon genutzt haben, sagt jetzt Gemeindewahlleiter Günter Wagner der nnz. Bis jetzt haben 850 Wähler Wahlscheine beantragt bzw. von der Briefwahl Gebrauch gemacht. Das seien nur etwa zwei Drittel wie zum gleichen Zeitpunkt bei der Bundestagswahl 2005. Dass die Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen immer niedriger gewesen sei als bei den Wahlen für den Bundestag, das weiß Günter Wagner aus Erfahrung. So beteiligten sich vor sechs Jahren 47 Prozent an den Oberbürgermeister- und Landratswahlen, während 2005 an den Bundestagswahlen die Wahlbeteiligung bei 70 Prozent lag... ausführlich im nnz-Archiv
Vereine freuten sich
Die Flutlichtanlage auf dem Sportplatz in Kraja ist 15 Jahre alt und bedarf unbedingt der Erneuerung. Der Reit- und Fahrverein Kleinbodungen will in diesem Jahr wieder ein Turnier ausrichten. Gut, dass es da Lottogelder gibt. Gut auch, dass jetzt Wahlkampfzeit ist. Und so konnte sich Landrat Joachim Claus (CDU) wieder mal mit Lottogeldern auf die Spur in sein Hoheitsgebiet begeben und Freude verschenken. Den betroffenen Vereinen ist es egal, ob Wahlkampf ist oder nicht, sie können die finanzielle Unterstützung gut gebrauchen... ausführlich im nnz-Archiv
Anschlag auf Parteibüro
In der zurückliegenden Nacht schlugen bislang Unbekannte erneut die Scheiben des Büros des Landtagsabgeordneten Werner Buse (Linkspartei.PDS) ein. Einen politischen Hintergrund im Zuge des Hitler-Geburtstag, hält der Mitarbeiter im Abgeordnetenbüro, Alexander Scharff, für sehr wahrscheinlich. Die Häufigkeit des rechtsextremen Vandalismus in Nordhausen lässt vermuten, dass neonazistische Kräfte wieder auf dem Vormarsch sind und dringend gestoppt werden müssen. Dafür benötigt man das gemeinsame Agieren aller demokratischen Kräfte und Behörden im Landkreis und Land, so Scharff in einer ersten Stellungnahme zur nnz... ausführlich im nnz-Archiv
