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Passgenauigkeit in der Agentur

Freitag, 20. April 2007, 16:46 Uhr
Nordhausen (nnz). „Zu alt für einen Job“ - „Sind wirklich im Berufsleben nur noch die Jungen gefragt“? - „Keineswegs“, meint Steffi Hunger Vermittlerin bei der Nordhäuser Arbeitsagentur. Ein nnz-Bericht über ihre Erfahrungen.


Steffi Hunger (Foto: AA) Steffi Hunger (Foto: AA) „Wir haben in den letzten Monaten sehr gute Erfahrungen bei der Stellenvermittlung für unsere über 50-jährigen Kunden gesammelt. Passgenauigkeit heißt für unsere Arbeitgeber immer mehr das „frische“ Wissen der Jungen mit den Erfahrungen der Älteren zu kombinieren“. Bestätigen kann diese Praxis auch die gelernte Krankenpflegerin Christel A..

Sie fand Dank der guten Kontakte der Vermittlerin zu einer Senioreneinrichtung im Landkreis Nordhausen in diesem Jahr wieder einen neuen Job. „Zunächst war ich zuversichtlich, schrieb Bewerbungen und nutzte alle Möglichkeiten. Nach einiger Zeit merkte ich aber wie schwierig es ist, wieder im Berufsleben Fuß zu fassen“, bemerkt die 54-Jährige. „Erst mit Hilfe einer Trainingsmaßnahme konnte ich meine Eignung unter Beweis stellen und zeigen, wo meine Stärken liegen“.

Über 4.000 Männer und Frauen nahmen im vergangenen Jahr im Agenturbezirk Nordhausen an einer Trainingsmaßnahme teil. Zum Zweck der Eignungsfeststellung kann die Förderung je nach Erfordernis, bis zu vier Wochen, um bestimmte Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, sogar bis zu acht Wochen dauern. Neben der Weiterzahlung von Arbeitslosengeld während dieser Zeit, ist auch die Übernahme der Fahrkosten zum Arbeitgeber möglich. Genaue Informationen gibt es unter 03631/650 121.
Autor: nnz

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