Umweltausschuss war unterwegs
Freitag, 20. April 2007, 09:34 Uhr
Nordhausen (nnz). Die gestrige Beratung des Umweltausschusses des Nordhäuser Kreistages fand auf dem Gelände des Abfallwirtschaftszentrums in Nentzelsrode statt. Ausschussvorsitzender Maik Schröter (CDU) hatte zu einer Besichtigung der TVN GmbH (Technologieverbund Nentzelsrode) eingeladen und die nnz vermittelt einen Eindruck.
Bei einem Betriebsrundgang konnten sich die Mitglieder des Ausschusses über die Behandlungstechnologie der biologisch aktiven Restfraktion informieren. Geschäftsführer Hans-Jürgen Lill übernahm dabei die Führung und beantwortete die Fragen der Mitglieder des Ausschusses. Die Fläche für die offene Nachrotte wurde in diesem Jahr nochmals um ca. 3000 m² erweitert. Durch die Umstellung der geplanten Technologie im Jahr 2004 durch die Firma Remondis konnte der Standort Nentzelsrode weiter genutzt werden und die TVN wurde mit der Behandlung dieser einen Fraktion, ca. 30.000 Tonnen pro Jahr, beauftragt. Hierdurch konnten wichtige Arbeitsplätze in der Region geschaffen und gesichert werden. Der Landkreis ist mit 51 Prozent an der TVN GmbH beteiligt.
Besonders beeindruckend war dabei die Sauberkeit auf dem gesamten Unternehmensgelände sowie in der Halle, in der sich die fünf Rottetunnel befinden. In der anschließenden Beratung wurde wiederholt über Gipsabbauvorhaben im Südharz informiert. Ein weiteres Thema war der Einsatz von regenerativen Energien in den Schulen und Verwaltungsgebäuden des Landkreises. Nach Auffassung von Maik Schröter dient dies nicht nur dem Klimaschutz, sondern auch der Einsparung von Bewirtschaftungskosten. Hierzu wird der Ausschuss auch in weiteren Beratungen informiert und Möglichkeiten für Investitionen in diese zukunftsweisende Technologie erarbeiten.
Für den 31. Mai ist wiederum eine auswärtige Beratung geplant. Hier wird es um die Zukunft des Pilotprojektes Rüsselsee bei Woffleben gehen. Man war sich gestern einig, dass dazu auch die Bürgermeister von Ellrich und Niedersachswerfen eingeladen werden sollen.
Autor: nnzBei einem Betriebsrundgang konnten sich die Mitglieder des Ausschusses über die Behandlungstechnologie der biologisch aktiven Restfraktion informieren. Geschäftsführer Hans-Jürgen Lill übernahm dabei die Führung und beantwortete die Fragen der Mitglieder des Ausschusses. Die Fläche für die offene Nachrotte wurde in diesem Jahr nochmals um ca. 3000 m² erweitert. Durch die Umstellung der geplanten Technologie im Jahr 2004 durch die Firma Remondis konnte der Standort Nentzelsrode weiter genutzt werden und die TVN wurde mit der Behandlung dieser einen Fraktion, ca. 30.000 Tonnen pro Jahr, beauftragt. Hierdurch konnten wichtige Arbeitsplätze in der Region geschaffen und gesichert werden. Der Landkreis ist mit 51 Prozent an der TVN GmbH beteiligt.
Besonders beeindruckend war dabei die Sauberkeit auf dem gesamten Unternehmensgelände sowie in der Halle, in der sich die fünf Rottetunnel befinden. In der anschließenden Beratung wurde wiederholt über Gipsabbauvorhaben im Südharz informiert. Ein weiteres Thema war der Einsatz von regenerativen Energien in den Schulen und Verwaltungsgebäuden des Landkreises. Nach Auffassung von Maik Schröter dient dies nicht nur dem Klimaschutz, sondern auch der Einsparung von Bewirtschaftungskosten. Hierzu wird der Ausschuss auch in weiteren Beratungen informiert und Möglichkeiten für Investitionen in diese zukunftsweisende Technologie erarbeiten.
Für den 31. Mai ist wiederum eine auswärtige Beratung geplant. Hier wird es um die Zukunft des Pilotprojektes Rüsselsee bei Woffleben gehen. Man war sich gestern einig, dass dazu auch die Bürgermeister von Ellrich und Niedersachswerfen eingeladen werden sollen.

