Noch Mitmacher gesucht
Donnerstag, 19. April 2007, 15:28 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Konzept Festumzug zum 1080. Stadt- und 500. Kornjubiläum am 10. Juni 2007 stellte gestern Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose vor. Konzept-Einzelheiten mit nur einem Klick.
Die Präsentation erfolgte gemeinsam mit dem Vorbereitungsteam, bestehend aus Marion Propst, der früheren Darstellerin der Brockenhexe in der Nordhäuser Rolandgruppe, ihrem Kollegen Peter Schwarz - er verkörperte in der Gruppe den Nordhäuser Roland - Barbara Roesch, Christian Lautenbach und Christoph Möllhof vom städtischen Kulturamt, den Beteiligten vor. 75 Unternehmen, Institutionen, Vereine oder Privatpersonen hatten sich zur Teilnahme angemeldet und fast alle waren gestern in den Bürgersaal des Neuen Rathauses gekommen.
Es ist sehr schön für unsere Stadt, dass so viele mitmachen wollen. Wir haben schon jetzt über 1.700 Mitwirkende, sagte Frau Klose. So finde sich der Charakter des Rolandsfestes - ein Fest für Nordhäuser von Nordhäusern zu sein - besonders auch zum Festumzug wieder.
Inzwischen stehe die vier Kilometer lange Strecke des Festumzuges, der am 10. Juni um 13 Uhr an der Ecke Leimbacher Straße startet, sagte Peter Schwarz. Von dort geht es weiter zum Bebelplatz, zur Neblung- und Wallrothstraße, dann den Hagen runter über den Pferdemarkt und Kranichstraße zur Rautenstraße. Dort schwenkt der Zug in der Neustadtstraße auf das Nordbrandgelände, wo er sich auflöst. In 47 Bildern ist der Zug eine Zeitreise durch die Stadtgeschichte, die Christian Lautenbach den Teilnehmern in einer Videopräsentation vorstellte.
Sie beginnt bei den Städtegründern Heinrich und Mathilde - hier wird die Oberbürgermeisterin mit ihren Ratherren den Festumzug anführen - und endet bei den Vereinen, die heute in Nordhausen aktiv sind. Danach schließen sich die Gründung der freien Reichsstadt, die Rolandgruppe und die Maiabendgesellschaft aus der Partnerstadt Bochum und die Nordbrand Nordhausen GmbH zum Thema 500 Jahre Kornbrennerei an.
Themen seien unter anderem auch die Reformation, die Pestverordnung, die Industrialisierung und das Handwerk in Nordhausen. Für das Bild ‚Pest in Nordhausen’ suchen wir noch Personen, sagte Marion Probst. Das Theater Nordhausen habe bereits Pestmasken und schwarze Umhänge gefertigt und auch das Schminken werde vom Theater übernommen, wirbt sie. Auch im nächsten Bild Nordhausen wird preußisch gebe es noch Bedarf an Uniformträgern für die Langen Kerls.
Besonders spektakulär werde auch die Präsentation der Harzer Schmalspurbahnen mit einer großen historischen Dampflok. Freuen könnten sich die Zuschauer aber auch auf viele Oldtimer-Fahrzeuge, auf 160 kostümierte Theaterangestellte, viele Pferdekutschen, Kremserfahrzeuge, Blasmusikkappellen und auf die Seniorenvertretung der Stadt Nordhausen, die einen Vorschlag zur Abhilfe des Toilettenproblems in der Stadt anbietet.
Froh sind wir, dass die Versorgung der Umzugsteilnehmer geklärt ist, sagte Peter Schwarz. Der Marktkauf wird in Verbindung mit der Tafel e.V. und der Lebenshilfe für das leibliche Wohl der Teilnehmer des Festumzuges sorgen, die ja schließlich viele Stunden auf den Beinen seien.
Für die Darstellung einiger Bilder suchen wir noch dringend Freiwillige, sagt er. Melden könne man sich telefonisch bei Barbara Roesch im Kulturamt unter der Telefonnummer: 03631 696 309.
Autor: nnzDie Präsentation erfolgte gemeinsam mit dem Vorbereitungsteam, bestehend aus Marion Propst, der früheren Darstellerin der Brockenhexe in der Nordhäuser Rolandgruppe, ihrem Kollegen Peter Schwarz - er verkörperte in der Gruppe den Nordhäuser Roland - Barbara Roesch, Christian Lautenbach und Christoph Möllhof vom städtischen Kulturamt, den Beteiligten vor. 75 Unternehmen, Institutionen, Vereine oder Privatpersonen hatten sich zur Teilnahme angemeldet und fast alle waren gestern in den Bürgersaal des Neuen Rathauses gekommen.
Es ist sehr schön für unsere Stadt, dass so viele mitmachen wollen. Wir haben schon jetzt über 1.700 Mitwirkende, sagte Frau Klose. So finde sich der Charakter des Rolandsfestes - ein Fest für Nordhäuser von Nordhäusern zu sein - besonders auch zum Festumzug wieder.
Inzwischen stehe die vier Kilometer lange Strecke des Festumzuges, der am 10. Juni um 13 Uhr an der Ecke Leimbacher Straße startet, sagte Peter Schwarz. Von dort geht es weiter zum Bebelplatz, zur Neblung- und Wallrothstraße, dann den Hagen runter über den Pferdemarkt und Kranichstraße zur Rautenstraße. Dort schwenkt der Zug in der Neustadtstraße auf das Nordbrandgelände, wo er sich auflöst. In 47 Bildern ist der Zug eine Zeitreise durch die Stadtgeschichte, die Christian Lautenbach den Teilnehmern in einer Videopräsentation vorstellte.
Sie beginnt bei den Städtegründern Heinrich und Mathilde - hier wird die Oberbürgermeisterin mit ihren Ratherren den Festumzug anführen - und endet bei den Vereinen, die heute in Nordhausen aktiv sind. Danach schließen sich die Gründung der freien Reichsstadt, die Rolandgruppe und die Maiabendgesellschaft aus der Partnerstadt Bochum und die Nordbrand Nordhausen GmbH zum Thema 500 Jahre Kornbrennerei an.
Themen seien unter anderem auch die Reformation, die Pestverordnung, die Industrialisierung und das Handwerk in Nordhausen. Für das Bild ‚Pest in Nordhausen’ suchen wir noch Personen, sagte Marion Probst. Das Theater Nordhausen habe bereits Pestmasken und schwarze Umhänge gefertigt und auch das Schminken werde vom Theater übernommen, wirbt sie. Auch im nächsten Bild Nordhausen wird preußisch gebe es noch Bedarf an Uniformträgern für die Langen Kerls.
Besonders spektakulär werde auch die Präsentation der Harzer Schmalspurbahnen mit einer großen historischen Dampflok. Freuen könnten sich die Zuschauer aber auch auf viele Oldtimer-Fahrzeuge, auf 160 kostümierte Theaterangestellte, viele Pferdekutschen, Kremserfahrzeuge, Blasmusikkappellen und auf die Seniorenvertretung der Stadt Nordhausen, die einen Vorschlag zur Abhilfe des Toilettenproblems in der Stadt anbietet.
Froh sind wir, dass die Versorgung der Umzugsteilnehmer geklärt ist, sagte Peter Schwarz. Der Marktkauf wird in Verbindung mit der Tafel e.V. und der Lebenshilfe für das leibliche Wohl der Teilnehmer des Festumzuges sorgen, die ja schließlich viele Stunden auf den Beinen seien.
Für die Darstellung einiger Bilder suchen wir noch dringend Freiwillige, sagt er. Melden könne man sich telefonisch bei Barbara Roesch im Kulturamt unter der Telefonnummer: 03631 696 309.

