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Betrachtet: Schmutz im Briefkasten

Dienstag, 07. November 2000, 16:15 Uhr
Wenn Sie heute in den Briefkasten geschaut haben, dann flatterte ihnen neben Rechnungen oder Werbeprospekten vielleicht auch ein "Aufruf an alle Deutschen" in die Hände. Der Inhalt: Ausländerfeindlichkeit in Reinstkultur, verpackt in Lügen. Hier soll deswegen auch nicht auf den Inhalt eingegangen werden. Die Frage ist doch: Wer steckt dahinter? Wer bezahlt eine solche Kampagne? Wer verteilt die Zettel?
Jeder sollte diese Fragen für sich beantworten und die entsprechenden Schlüsse ziehen. Die rechte Szene ist nicht nur einfach - mal verdeckt, mal offen - präsent, sie macht sich breit. Mal mit flotten Sprüchen, mal mit platten Reden. Geld scheint für radikale Strukturen kein Problem zu sein, aus Mitgliedsbeiträgen läßt sich dieser Aufwand garantiert kaum finanzieren.
Was also machen mit diesem Schund? Auch das sollte jeder für sich entscheiden. Möglichkeiten gibt es da viele. Weghauen oder abheften? Vergessen oder als Mahnung betrachten und diesen Anfängen wehren? Wie würden Sie diese Fragen beantworten? Einfach mail an: redaktion@nnz-online.de oder NNZ@gmx.de
Autor: psg

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