Warnungen nicht ernst genommen
Montag, 04. Februar 2002, 14:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Am 31. Januar hatte die nnz unter der Überschrift Vom Euro zum Teuro über Preiserhöhungen im Zuge der Euro-Bargeld-Einführung berichtet. Diesem Thema hat sich jetzt die Nordhäuser Europaunion angenommen.
Kreisvorsitzender Tim Schäfer hat daraufhin eine Initiative gestartet, die sich an die Politik wendet, die sich nach seiner Ansicht den Vorwurf gefallen lassen muss, nicht vorausschauend aktiv zu sein, bzw. bewusst nicht aktiv zu werden. Tim Schäfer hat die Initiative am Wochenende in Erfurt zur Landestagung der Europa-Union unter Beifall eingebracht.
Damit die Europhorie nicht zur Europhobie wird, muß etwas getan werden. Das Ansehen der Euro-Währung und damit Europas, nimmt sonst schweren Schaden, die Vertrauensbasis zum Bürger wird schwer gestört, so Tim Schäfer von der Europa-Union. Damit der Euro nach gelungener Einführung nicht zum Teuro wird, müsse die Politik jetzt handeln. Man wird wohl einigen Großhändlern und Teilen der Industrie ordentlich auf die Finger schauen. Jetzt Euro-Cops gegen Euro-Wucher einzusetzen, ist eine begrüssenswerte Massnahme, aber womöglich zu spät.
Preiserhöhungen waren sicher von langer Hand vorbereitet, da muß jetzt grundsätzlich etwas geschehen. Bedauerlich sei, daß Warnungen im Vorfeld von der Politik nicht ernst genommen worden sind. Aus europäischer Sicht gibt es funktionierende Modelle, damit keine Teuerungen möglich werden, so in Österreich und Italien. Hier gibt es beispielsweise staatliche Anlaufstellen und sogar ein Prüfzertifikat. Die Maßnahmen eilen, denn Ende Februar entfällt die doppelte Auszeichnungsfrist und für den Bürger wird somit alles schwerer nachvollziehbar, meinte Schäfer jetzt gegenüber der nnz.
Autor: nnzKreisvorsitzender Tim Schäfer hat daraufhin eine Initiative gestartet, die sich an die Politik wendet, die sich nach seiner Ansicht den Vorwurf gefallen lassen muss, nicht vorausschauend aktiv zu sein, bzw. bewusst nicht aktiv zu werden. Tim Schäfer hat die Initiative am Wochenende in Erfurt zur Landestagung der Europa-Union unter Beifall eingebracht.
Damit die Europhorie nicht zur Europhobie wird, muß etwas getan werden. Das Ansehen der Euro-Währung und damit Europas, nimmt sonst schweren Schaden, die Vertrauensbasis zum Bürger wird schwer gestört, so Tim Schäfer von der Europa-Union. Damit der Euro nach gelungener Einführung nicht zum Teuro wird, müsse die Politik jetzt handeln. Man wird wohl einigen Großhändlern und Teilen der Industrie ordentlich auf die Finger schauen. Jetzt Euro-Cops gegen Euro-Wucher einzusetzen, ist eine begrüssenswerte Massnahme, aber womöglich zu spät.
Preiserhöhungen waren sicher von langer Hand vorbereitet, da muß jetzt grundsätzlich etwas geschehen. Bedauerlich sei, daß Warnungen im Vorfeld von der Politik nicht ernst genommen worden sind. Aus europäischer Sicht gibt es funktionierende Modelle, damit keine Teuerungen möglich werden, so in Österreich und Italien. Hier gibt es beispielsweise staatliche Anlaufstellen und sogar ein Prüfzertifikat. Die Maßnahmen eilen, denn Ende Februar entfällt die doppelte Auszeichnungsfrist und für den Bürger wird somit alles schwerer nachvollziehbar, meinte Schäfer jetzt gegenüber der nnz.
