nnz-Forum: Vielen Dank
Freitag, 06. April 2007, 08:59 Uhr
Nordhausen (nnz). Am 8. April berichtete die nnz über einen gemeinsamen Antrag der Stadtratsfraktionen von SPD und Linkspartei.PDS zur Verbesserung der Angebote in den Nordhäuser Kindergärten. Dazu ein Statement eines Fördervereins.
Vielen Dank an die SPD und Linkspartei.PDS, dass sie gemeinsam an unsere Kinder und deren Betreuung denken. Damit ist der erste Schritt zu einer Kinderfreundlicheren Gesellschaft getan und es wird auch für berufstätige Paare attraktiver wieder über eigene Kinder nachzudenken, wenn man sie in guten Händen weiß.
Nichts desto Trotz sollte Herr Andreas Wieninger nicht versuchen das Rad neu zu erfinden, sondern in den Kindertagestätten in der Stadt sich einfach mal umsehen. Zum Beispiel hat sich der Kindergarten Domschlösschen seit 4 Jahren auf die Lehre des Herrn Fröbel spezialisiert, dessen Hauptaugenmerk die ganzheitliche Bildung und Erziehung sowie eine optimale Vorbereitung auf die Schule ist und des weiteren werden die Kinder auf einen hohen Kenntnisstand auf elementarer Basis gebracht. Nicht zu vergessen ist auch die Verbindung Mensch mit Natur und Umwelt.
Seit 2003 darf sich dieser Kindergarten auch als Bewegungskindergarten bezeichnen. Dafür muss sich die Einrichtung aller 3 Jahre neu bewerben. Auch das Thema Fremdsprache im Kindergarten ist nicht fremd. 2001 begann man im Domschlösschen mit einem begleitenden Englisch, dass im Gruppenalltag immer wieder zur Anwendung kommt. Vor 4 Jahren begann die musikalische Früherziehung im Kindregarten durch die Kreismusikschule Nordhausen und seit Januar diesen Jahres gibt es das Angebot Bewegungstanz der Tanzschule Taimba.
Ein wichtiger Aspekt für berufstätige Eltern ist natürlich auch die Frage nach den Öffnungszeiten der Einrichtungen. Wobei nicht an das Abschieben der Kinder in die Kindertagesstätten gedacht ist, wie man ja die eine oder andere Meinung hochrangiger Mitglieder unserer Gesellschaft gehört hat, sondern es auch Berufe gibt, in denen man nicht pünktlich 16 Uhr Feierabend hat. Einkaufen oder Behörtenwege will man ja möglichst bis 20 Uhr machen können und vergisst dabei, dass die Mitarbeiter dieser Servicebereiche vielleicht auch Kinder haben.
Natürlich ist die Familie der beste Ort für ein Kind, aber nicht immer ist es den Eltern möglich 24 stunden 7 Tage die Woche für Ihre Kinder zu sorgen. Die Meinung, dass ein Kind zur Mutter und nicht in eine Kindertagesstätte gehört, kann nur jemand sagen der entweder keine Kinder hat oder total weltfremd ist. Genau darum hat die Leitung des Kindergartens Domschlösschen im September 2006 den Eltern das Angebot gemacht, dass bei Bedarf die Einrichtung bis 19 Uhr geöffnet wird.
Die Eröffnung einer zweiten Kinderkrippe ist ebenfalls zu begrüßen, da gerade Alleinerziehende nicht die Möglichkeit haben 3 Jahre zu hause zu bleiben und nicht nur diese, sondern auch bei berufstätigen Paaren ist die Elternzeit eine Zeit der Entbehrungen, da kaum ein Partner in seinem Beruf so viel Verdient, dass er über einen längerein Zeitraum seine Familie finanziell gut versorgen kann.
Jonny Wilken, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Domschlösschen e.V.
Vielen Dank an die SPD und Linkspartei.PDS, dass sie gemeinsam an unsere Kinder und deren Betreuung denken. Damit ist der erste Schritt zu einer Kinderfreundlicheren Gesellschaft getan und es wird auch für berufstätige Paare attraktiver wieder über eigene Kinder nachzudenken, wenn man sie in guten Händen weiß.
Nichts desto Trotz sollte Herr Andreas Wieninger nicht versuchen das Rad neu zu erfinden, sondern in den Kindertagestätten in der Stadt sich einfach mal umsehen. Zum Beispiel hat sich der Kindergarten Domschlösschen seit 4 Jahren auf die Lehre des Herrn Fröbel spezialisiert, dessen Hauptaugenmerk die ganzheitliche Bildung und Erziehung sowie eine optimale Vorbereitung auf die Schule ist und des weiteren werden die Kinder auf einen hohen Kenntnisstand auf elementarer Basis gebracht. Nicht zu vergessen ist auch die Verbindung Mensch mit Natur und Umwelt.
Seit 2003 darf sich dieser Kindergarten auch als Bewegungskindergarten bezeichnen. Dafür muss sich die Einrichtung aller 3 Jahre neu bewerben. Auch das Thema Fremdsprache im Kindergarten ist nicht fremd. 2001 begann man im Domschlösschen mit einem begleitenden Englisch, dass im Gruppenalltag immer wieder zur Anwendung kommt. Vor 4 Jahren begann die musikalische Früherziehung im Kindregarten durch die Kreismusikschule Nordhausen und seit Januar diesen Jahres gibt es das Angebot Bewegungstanz der Tanzschule Taimba.
Ein wichtiger Aspekt für berufstätige Eltern ist natürlich auch die Frage nach den Öffnungszeiten der Einrichtungen. Wobei nicht an das Abschieben der Kinder in die Kindertagesstätten gedacht ist, wie man ja die eine oder andere Meinung hochrangiger Mitglieder unserer Gesellschaft gehört hat, sondern es auch Berufe gibt, in denen man nicht pünktlich 16 Uhr Feierabend hat. Einkaufen oder Behörtenwege will man ja möglichst bis 20 Uhr machen können und vergisst dabei, dass die Mitarbeiter dieser Servicebereiche vielleicht auch Kinder haben.
Natürlich ist die Familie der beste Ort für ein Kind, aber nicht immer ist es den Eltern möglich 24 stunden 7 Tage die Woche für Ihre Kinder zu sorgen. Die Meinung, dass ein Kind zur Mutter und nicht in eine Kindertagesstätte gehört, kann nur jemand sagen der entweder keine Kinder hat oder total weltfremd ist. Genau darum hat die Leitung des Kindergartens Domschlösschen im September 2006 den Eltern das Angebot gemacht, dass bei Bedarf die Einrichtung bis 19 Uhr geöffnet wird.
Die Eröffnung einer zweiten Kinderkrippe ist ebenfalls zu begrüßen, da gerade Alleinerziehende nicht die Möglichkeit haben 3 Jahre zu hause zu bleiben und nicht nur diese, sondern auch bei berufstätigen Paaren ist die Elternzeit eine Zeit der Entbehrungen, da kaum ein Partner in seinem Beruf so viel Verdient, dass er über einen längerein Zeitraum seine Familie finanziell gut versorgen kann.
Jonny Wilken, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Domschlösschen e.V.
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
