Hält der Aufschwung an?
Dienstag, 03. April 2007, 08:04 Uhr
Nordhausen (nnz). Seit einem halben Jahrhundert reist Wacker (Motor) nun schon nach Steinach in den Thüringer Wald. Es wird am kommenden Wochenende das 17. Spiel dort sein. Dazu der etwas andere Vorbericht von Klaus Verkouter in Ihrer nnz.
Bis auf eine freundschaftliche Begegnung 1962, die 0:0 endete, handelte es sich bei den anderen um Punktkämpfe. In den bisherigen 15 auswärtigen Meisterschaftsspielen kehrten die Südharzer erst viermal als Sieger zurück. Am 26. 03. 1972 sicherten Manfred Schütze mit zwei Treffern und Gerd Beyer mit einem Tor einen 3:1-Erfolg.
Auf einer hohen Schneedecke nutzte selbst ein 15:1-Eckenverhältnis den Steinachern am 1. 3. 1981 nichts; denn Gerd Engelmann sorgte mit drei Treffern im meisterlichen Konterspiel für das 3:0 der Nordhäuser.
Der dritte Auswärtssieg gelang schon zwei Jahre später. Wieder war es ein Dreifacher – dieses Mal ein lupenreiner Hattrick von Horst Weißhaupt in der ersten Halbzeit – der den 4:2-Triumph in souveräner Manier garantierte.
Der bislang letzte Erfolg bei den Wäldlern wurde im September 2005 mit 3:2 eingefahren. Die nnz sah nach ständigem Auf und Ab beim Stande von 2:2 die letzten Sekunden so: Dann die Nachspielzeit, der letzte Angriff. Vorgetragen von Sven Pistorius. Der Nordhäuser Kapitän geht rechts durch, aufs Tor zu, der Schiri hat schon die Pfeife im Mund, Pistorius muss es allein machen. Und er macht es, das dritte Tor, passgenau ins lange Eck. Solche Spiele kann man nur gewinnen, wenn man auf einer klitzekleinen Erfolgswoge schwimmt und wenn man eine effektive Chancenverwertung im Auge hat. Drei Torschüsse, zwei Tore in der zweiten Halbzeit – was will man mehr?
Nun, auf einer Erfolgswoge schwimmen die Wackeren trotz des 6:1 gegen Rudolstadt gewiss noch nicht. Aber in Anwesenheit eines Kandidaten für das künftige Traineramt – Andreas Petersen wurde 45 Minuten auf den Sitzplätzen gesichtet – spielte sich Nordhausen in der ersten Hälfte in einen wahren Rausch, um in der Folge das klare Ergebnis zu verwalten. Es ging gut. Jetzt sollten wir nicht gleich wieder erwarten, dass es in Steinach ähnlich torreich für uns läuft. Aber mit der zuletzt gezeigten Einstellung und einem Quäntchen Glück müsste ein ordentliches Ergebnis möglich sein.
K. Verkouter
Autor: nnzBis auf eine freundschaftliche Begegnung 1962, die 0:0 endete, handelte es sich bei den anderen um Punktkämpfe. In den bisherigen 15 auswärtigen Meisterschaftsspielen kehrten die Südharzer erst viermal als Sieger zurück. Am 26. 03. 1972 sicherten Manfred Schütze mit zwei Treffern und Gerd Beyer mit einem Tor einen 3:1-Erfolg.
Auf einer hohen Schneedecke nutzte selbst ein 15:1-Eckenverhältnis den Steinachern am 1. 3. 1981 nichts; denn Gerd Engelmann sorgte mit drei Treffern im meisterlichen Konterspiel für das 3:0 der Nordhäuser.
Der dritte Auswärtssieg gelang schon zwei Jahre später. Wieder war es ein Dreifacher – dieses Mal ein lupenreiner Hattrick von Horst Weißhaupt in der ersten Halbzeit – der den 4:2-Triumph in souveräner Manier garantierte.
Der bislang letzte Erfolg bei den Wäldlern wurde im September 2005 mit 3:2 eingefahren. Die nnz sah nach ständigem Auf und Ab beim Stande von 2:2 die letzten Sekunden so: Dann die Nachspielzeit, der letzte Angriff. Vorgetragen von Sven Pistorius. Der Nordhäuser Kapitän geht rechts durch, aufs Tor zu, der Schiri hat schon die Pfeife im Mund, Pistorius muss es allein machen. Und er macht es, das dritte Tor, passgenau ins lange Eck. Solche Spiele kann man nur gewinnen, wenn man auf einer klitzekleinen Erfolgswoge schwimmt und wenn man eine effektive Chancenverwertung im Auge hat. Drei Torschüsse, zwei Tore in der zweiten Halbzeit – was will man mehr?
Nun, auf einer Erfolgswoge schwimmen die Wackeren trotz des 6:1 gegen Rudolstadt gewiss noch nicht. Aber in Anwesenheit eines Kandidaten für das künftige Traineramt – Andreas Petersen wurde 45 Minuten auf den Sitzplätzen gesichtet – spielte sich Nordhausen in der ersten Hälfte in einen wahren Rausch, um in der Folge das klare Ergebnis zu verwalten. Es ging gut. Jetzt sollten wir nicht gleich wieder erwarten, dass es in Steinach ähnlich torreich für uns läuft. Aber mit der zuletzt gezeigten Einstellung und einem Quäntchen Glück müsste ein ordentliches Ergebnis möglich sein.
K. Verkouter
