Bullen und Bären im nnz-Aktien-Tipp
Montag, 04. Februar 2002, 08:39 Uhr
Nordhausen/Frankfurt (nnz). Die nnz bietet in lockerer Folge Analysen und Markteinschätzungen an. Das Material wird nnz von der Helaba zur Verfügung gestellt. Heute: 4.2.2002
Amerika konnte sich zum Wochenschluss nicht auf eine Richtung einigen und schloss im späten Geschäft schwächer. Zum Einen konnten die Konjunkturdaten am Freitag nicht klar interpretiert werden und zum Anderen gibt es immer noch Ängste, dass auch andere Unternehmen bei ihrer Rechnungslegung Manipulationen vorgenommen haben. Die Arbeitsmarktdaten hatten zwei Gesichter. Die Quote war zwar auf 5,6 % gesunken, allerdings ist die Zahl der Beschäftigten um 89000 zum Vormonat gesunken. Auch der Einkaufsmanager Index ISM konnte die Stimmung nicht deutlich verbessern. Es bleibt zur Zeit immer noch die Frage quo vadis US-Konjunktur? Der Dow Jones 30 Index der 30 wichtigsten Industriewerte sank bis zur Schlussglocke um 0,13 Prozent auf 9.907,26 Punkte. Das Tagestief lag bei 9.860,69 Zählern, das Tageshoch bei 9.943,94 Punkten. Der breite Markt gab deutlicher ab. So verlor der S&P 500 Index 0,71 Prozent auf 1.122,19 Punkte. Die Schwankungsspanne für den Tag lag zwischen 1.118,51 und 1.129,40 Zählern. Die Technologiebörse wurde am meisten nach unten gedrückt. Der Nasdaq Composite Index verlor 22,79 Punkte auf 1911,24 Zähler.
Auch der deutsche Aktienmarkt musste zum Wochenschluss trotz positiver Handelssignale im Tagesverlauf wieder Federn lassen. Noch gegen 13:30 Uhr handelte der Dax Index bei 5165 Punkten, um danach im Zuge der amerikanischen Märkte wieder an Boden zu verlieren. Selbst die Marke von 5100 Punkte konnte zum Schlusskurs nicht mehr gehalten werden. Meine Handelsbreite der letzten Tage sollte auch heute wieder von Bestand sein. Ich könnte mir aber heute vorstellen, dass wir die untere Marke bei 5020 wieder einmal testen werden. Die Richtungslosigkeit des Januar setzt sich auch im Februar fort. Die Umsätze werden immer geringer und die Volatilität fällt weiter. Ohne eine messbare Konjunkturerholung könnte uns dieses Szenario noch eine Weile bekleiden.
Jörg Dechert, Aktienhandel
Autor: nnz
Amerika konnte sich zum Wochenschluss nicht auf eine Richtung einigen und schloss im späten Geschäft schwächer. Zum Einen konnten die Konjunkturdaten am Freitag nicht klar interpretiert werden und zum Anderen gibt es immer noch Ängste, dass auch andere Unternehmen bei ihrer Rechnungslegung Manipulationen vorgenommen haben. Die Arbeitsmarktdaten hatten zwei Gesichter. Die Quote war zwar auf 5,6 % gesunken, allerdings ist die Zahl der Beschäftigten um 89000 zum Vormonat gesunken. Auch der Einkaufsmanager Index ISM konnte die Stimmung nicht deutlich verbessern. Es bleibt zur Zeit immer noch die Frage quo vadis US-Konjunktur? Der Dow Jones 30 Index der 30 wichtigsten Industriewerte sank bis zur Schlussglocke um 0,13 Prozent auf 9.907,26 Punkte. Das Tagestief lag bei 9.860,69 Zählern, das Tageshoch bei 9.943,94 Punkten. Der breite Markt gab deutlicher ab. So verlor der S&P 500 Index 0,71 Prozent auf 1.122,19 Punkte. Die Schwankungsspanne für den Tag lag zwischen 1.118,51 und 1.129,40 Zählern. Die Technologiebörse wurde am meisten nach unten gedrückt. Der Nasdaq Composite Index verlor 22,79 Punkte auf 1911,24 Zähler.Auch der deutsche Aktienmarkt musste zum Wochenschluss trotz positiver Handelssignale im Tagesverlauf wieder Federn lassen. Noch gegen 13:30 Uhr handelte der Dax Index bei 5165 Punkten, um danach im Zuge der amerikanischen Märkte wieder an Boden zu verlieren. Selbst die Marke von 5100 Punkte konnte zum Schlusskurs nicht mehr gehalten werden. Meine Handelsbreite der letzten Tage sollte auch heute wieder von Bestand sein. Ich könnte mir aber heute vorstellen, dass wir die untere Marke bei 5020 wieder einmal testen werden. Die Richtungslosigkeit des Januar setzt sich auch im Februar fort. Die Umsätze werden immer geringer und die Volatilität fällt weiter. Ohne eine messbare Konjunkturerholung könnte uns dieses Szenario noch eine Weile bekleiden.
Jörg Dechert, Aktienhandel
