nnz-News-Ticker am Abend
Sonntag, 03. Februar 2002, 19:21 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Meldungen des Tages aus Deutschland und der Welt für Sie zusammengefasst. Ein nnz-Service mit freundlicher Unterstützung von LandesWelle Thüringen.
Carlos ist in Frühlingslaune
Das Hoch Carlos sorgt weiter für frühlingshaftes Wetter in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Bei Sonnenschein können die Temperaturen in den drei Ländern im Lauf des Sonntags auf bis zu 16 Grad klettern. Für die Jahreszeit bleibt es ungewöhnlich mild, Wärmerekorde wie am Samstag sind aber nicht zu erwarten, sagte Konrad Döpke vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. In der kommenden Woche sei mit einer Eintrübung, Wolken und Regen zu rechnen. Wintersport ist nur noch in den Höhenlagen möglich.
Indien sieht keine Chance für Dialog mit Pakistan
Der indische Premier Atal Behari Vajpayee hat jeden Dialog mit Pakistan ausgeschlossen, solange dort nicht wieder Demokratie herrsche. Seitdem in Pakistan ein General herrsche, sei kein sinnvoller Dialog mit den Führern des Nachbarlandes möglich. Sollten aber doch Gespräche zustande kommen, dann müsste an erster Stelle das Kaschmir-Problem stehen, erklärte Vajpayee. Zuvor war der russische Außenminister Igor Iwanow zu Gesprächen über den Kaschmir- Konflikt mit der indischen Regierung in Neu Delhi eingetroffen.
Keine Chance auf Begnadigung
Der seit gut zwei Jahren inhaftierte letzte DDR-Staats- und Parteichef Egon Krenz kann in nächster Zeit nicht mit einer Begnadigung rechnen. Berlins neue Justizsenatorin Karin Schubert (SPD) sagte der Berliner Morgenpost (Samstagausgabe): In seinem Fall sehe ich im Moment keinen Amnestiegrund. Sie sei gegen eine Sonderbehandlung für Krenz. Laut Zeitung war kurz nach dem Amtsantritt des neuen rot-roten Senats in Berlin am 17. Januar erneut ein Gnadengesuch für Krenz in der Justizverwaltung eingegangen.
Außenminister Fischer plant neue Gespräche in Nahost
Bundesaußenminister Joschka Fischer plant eine neue Nahostreise. Er wolle noch in diesem Monat in die Region reisen, sagte Fischer der Fuldaer Zeitung. Wann genau Fischer reise und wen er dort treffen werde sei noch unklar, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin. Die Region sei Teil der europäischen Sicherheit, deshalb müsse sich Deutschland dort engagieren, erklärte Fischer. Gleichzeitig warnte er allerdings vor zu großen Hoffnungen.
Hannover 96 bleibt in der 2.Fußball-Bundesliga ungeschlagen
In der 2. Fußball-Bundesliga ist Hannover 96 weiterhin ungeschlagen. Der souveräne Spitzenreiter schlug die Spielvereinigung Unterhaching mit 1:0. Damit haben die Hannoveraner bereits elf Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz. Verfolger Mainz 05 kam dagegen nicht über ein 1:1 gegen den VFL Bochum hinaus. Außerdem spielten LR Ahlen - Union Berlin 2:2 und Rot-Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 4:0.
Schwere Unfälle am Wochenende in Thüringen
Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 87 nahe Umpferstedt (Kreis Weimarer Land) sind am Sonntag zwei Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere wurden schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei waren kurz nach Mitternacht vier Fahrzeuge aus zunächst ungeklärter Ursache zusammengestoßen. Weitere Einzelheiten waren noch nicht bekannt
Dänemark EM-Dritter nach 29:23 gegen Island
Dänemark hat bei der Handball-EM in Schweden die Bronzemedaille gewonnen. Im kleinen Finale bezwangen sie Island mit 29:23. Dänemark qualifizierte sich damit direkt für die nächste Weltmeisterschaft 2003 in Portugal. Mit dem fünften Platz hatte sich zuvor Russland als letzte Mannschaft direkt für die nächste Europameisterschaft 2004 qualifiziert. Im Finale stehen sich Deutschland und Gastgeber Schweden gegenüber.
Toter bei Brand im Wohnwagen
Bei einem Brand in einem Wohnwagen ist am Sonntagmorgen in Gotha ein Mann ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben fand die Feuerwehr die stark verkohlte Leiche des Mannes, nachdem die Flammen gelöscht waren. Die Identität des Toten konnte zunächst nicht zweifelsfrei geklärt werden, eine Obduktion sollte am Montag Aufschluss darüber geben. Vermutlich handele es sich um einen Obdachlosen, der den Wagen seit längerer Zeit bewohnte.
Schröder sieht nach Fehlern in Regierung kein Druck auf Kabinett
Kanzler Gerhard Schröder sieht seine Regierung auch nach den Pannen beim NPD-Verbotsantrag nicht in Bedrängnis. Er spüre keinen Druck, sagte Schröder im ZDF. Kritik an einzelnen Ministern und an ihm selbst müsse in der Demokratie ertragen werden. Zuvor hatte Sachsen-Anhalts Innenminister Manfred Püchel erklärt, in den NPD-Verbotsanträgen seien keine V-Leute des Magdeburger Landesamtes für Verfassungsschutz zitiert. Er reagierte auf Berichte, wonach zwei weitere V-Männer in den Verbotsanträgen entdeckt worden seien.
Fremdenfeindlicher Hintergrund bei Schlägerei
Bei einer Schlägerei zwischen Anhängern der rechten Szene und Asylbewerbern sind am Sonntagmorgen in Ilmenau mehrere Beteiligte verletzt worden. Nach Zeugenaussagen hatte eine Gruppe von neun Deutschen drei Ausländer aus Sierra Leone und Indonesien in der Ilmenauer Fußgängerzone angepöbelt, teilte die Polizei mit. Es kam zu Handgreiflichkeiten, bei denen einer der Asylbewerber auch ein Messer zog. Mehrere Beteiligte erlitten Platzwunden und Schnittverletzungen.
Vier Tote bei Familiendrama in Baden-Württemberg
Eine vierköpfige Familie ist in Baden-Württemberg möglicherweise Opfer eines Familiendramas geworden. Nach Angaben der Polizei war der 36 Jahre alte Familienvater auf der Autobahn 8 in Höhe der Ortschaft Wimsheim tödlich verunglückt, als er nach einer Kollision mit der Mittelleitplanke von Fahrzeugen überrollt wurde. Als die Polizei die Ehefrau verständigen wollte, wurde die 35-Jährige mit ihren fünf und zwei Jahre alten Kindern tot gefunden. Sie seien nach ersten Ermittlungen einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen.
Schlägerei zwischen Asylbewerbern
Eine Auseinandersetzung zwischen Asylbewerbern in Jena ist am Samstagabend in eine Schlägerei ausgeartet. Nach Polizeiangaben vom Sonntag waren Bewohner aus den GUS-Staaten und mehrere Iraker im Gemeinschaftsraum der Erstaufnahmeeinrichtung Jena/Forst in Streit geraten. Über 100 Asylbewerber beteiligten sich an dem Handgemenge. Dabei erlitten zwei Iraker Prellungen und Gesichtsverletzungen und mussten ärztlich versorgt werden. Die Polizei nahm 21 Männer aus Osteuropa vorläufig fest.
Zahl der Erdbeben-Toten in der Türkei auf 35 gestiegen
Bei einem schweren Erdbeben in der Westtürkei sind mindestens 35 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 Bewohner, von denen viele in Panik aus Fenstern und von Balkonen gesprungen waren, wurden verletzt. Nach Angaben der Erdbebenwarte in Istanbul erreichte das beben eine Stärke von 6 auf der Richterskala. Zuletzt war der Nordwesten der Türkei 1999 von zwei verheerenden Beben heimgesucht worden, bei denen mehr als 18 000 Menschen gestorben waren.
US-Truppen zu Manöver in Kenia
Mehr als 2000 US-Marineinfanteristen nehmen in Kenia an gemeinsamen Manövern mit Truppen des afrikanischen Landes teil. Das berichtet die New York Times. Die US-Truppen kämen frisch vom Anti-Terror-Krieg in Afghanistan. Das Manöver sei bereits seit einem Jahr geplant gewesen, heißt es weiter. Die Übung sei kein Anzeichen für eine bevorstehende Militäraktion im benachbarten Somalia. Dort vermuten die USA Mitglieder der El-Kaida-Organisation des Terroristenchefs Osama bin Laden.
Hunderte von Waldbränden in Nordspanien und Südfrankreich
Eine Serie von mehr als 200 Waldbränden hat in Nordspanien und Südwestfrankreich Tausende Hektar Wald- und Buschland zerstört. In den am stärksten betroffenen spanischen Küstenregionen Asturien und Kantabrien seien die Feuer teilweise von Brandstiftern gelegt worden, teilten die Behörden mit. Zudem hätten Bauern, die beim Niederbrennen von Wiesen und Stoppelfeldern unachtsam gewesen seien, zahlreiche Brände ausgelöst. Auch in Südwestfrankreich wurden durch die Feuer mehrere hundert Hektar Land vernichtet.
Reibungsloser Einsatzbeginn für Deutsche Marine
Der Anti-Terror-Einsatz der Deutschen Marine am Horn von Afrika hat reibungslos begonnen. Alle fünf Schiffe haben den Hafen von Dschibuti verlassen und sind in ihren Einsatzgebieten angekommen. Das erklärte der Sprecher des Verbands, Fregattenkapitän Wolfgang Jungmann. Die drei Fregatten sowie zwei Versorgungsschiffe waren gestern ausgelaufen. Ihre Besatzung von 820 Marinesoldaten wird gut drei Wochen auf See sein. Der Auftrag ist die Sicherung der Seewege zwischen der arabischen Halbinsel und dem Horn von Afrika.
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Autor: nnzCarlos ist in Frühlingslaune
Das Hoch Carlos sorgt weiter für frühlingshaftes Wetter in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Bei Sonnenschein können die Temperaturen in den drei Ländern im Lauf des Sonntags auf bis zu 16 Grad klettern. Für die Jahreszeit bleibt es ungewöhnlich mild, Wärmerekorde wie am Samstag sind aber nicht zu erwarten, sagte Konrad Döpke vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. In der kommenden Woche sei mit einer Eintrübung, Wolken und Regen zu rechnen. Wintersport ist nur noch in den Höhenlagen möglich.
Indien sieht keine Chance für Dialog mit Pakistan
Der indische Premier Atal Behari Vajpayee hat jeden Dialog mit Pakistan ausgeschlossen, solange dort nicht wieder Demokratie herrsche. Seitdem in Pakistan ein General herrsche, sei kein sinnvoller Dialog mit den Führern des Nachbarlandes möglich. Sollten aber doch Gespräche zustande kommen, dann müsste an erster Stelle das Kaschmir-Problem stehen, erklärte Vajpayee. Zuvor war der russische Außenminister Igor Iwanow zu Gesprächen über den Kaschmir- Konflikt mit der indischen Regierung in Neu Delhi eingetroffen.
Keine Chance auf Begnadigung
Der seit gut zwei Jahren inhaftierte letzte DDR-Staats- und Parteichef Egon Krenz kann in nächster Zeit nicht mit einer Begnadigung rechnen. Berlins neue Justizsenatorin Karin Schubert (SPD) sagte der Berliner Morgenpost (Samstagausgabe): In seinem Fall sehe ich im Moment keinen Amnestiegrund. Sie sei gegen eine Sonderbehandlung für Krenz. Laut Zeitung war kurz nach dem Amtsantritt des neuen rot-roten Senats in Berlin am 17. Januar erneut ein Gnadengesuch für Krenz in der Justizverwaltung eingegangen.
Außenminister Fischer plant neue Gespräche in Nahost
Bundesaußenminister Joschka Fischer plant eine neue Nahostreise. Er wolle noch in diesem Monat in die Region reisen, sagte Fischer der Fuldaer Zeitung. Wann genau Fischer reise und wen er dort treffen werde sei noch unklar, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin. Die Region sei Teil der europäischen Sicherheit, deshalb müsse sich Deutschland dort engagieren, erklärte Fischer. Gleichzeitig warnte er allerdings vor zu großen Hoffnungen.
Hannover 96 bleibt in der 2.Fußball-Bundesliga ungeschlagen
In der 2. Fußball-Bundesliga ist Hannover 96 weiterhin ungeschlagen. Der souveräne Spitzenreiter schlug die Spielvereinigung Unterhaching mit 1:0. Damit haben die Hannoveraner bereits elf Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz. Verfolger Mainz 05 kam dagegen nicht über ein 1:1 gegen den VFL Bochum hinaus. Außerdem spielten LR Ahlen - Union Berlin 2:2 und Rot-Weiß Oberhausen - Alemannia Aachen 4:0.
Schwere Unfälle am Wochenende in Thüringen
Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 87 nahe Umpferstedt (Kreis Weimarer Land) sind am Sonntag zwei Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere wurden schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei waren kurz nach Mitternacht vier Fahrzeuge aus zunächst ungeklärter Ursache zusammengestoßen. Weitere Einzelheiten waren noch nicht bekannt
Dänemark EM-Dritter nach 29:23 gegen Island
Dänemark hat bei der Handball-EM in Schweden die Bronzemedaille gewonnen. Im kleinen Finale bezwangen sie Island mit 29:23. Dänemark qualifizierte sich damit direkt für die nächste Weltmeisterschaft 2003 in Portugal. Mit dem fünften Platz hatte sich zuvor Russland als letzte Mannschaft direkt für die nächste Europameisterschaft 2004 qualifiziert. Im Finale stehen sich Deutschland und Gastgeber Schweden gegenüber.
Toter bei Brand im Wohnwagen
Bei einem Brand in einem Wohnwagen ist am Sonntagmorgen in Gotha ein Mann ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben fand die Feuerwehr die stark verkohlte Leiche des Mannes, nachdem die Flammen gelöscht waren. Die Identität des Toten konnte zunächst nicht zweifelsfrei geklärt werden, eine Obduktion sollte am Montag Aufschluss darüber geben. Vermutlich handele es sich um einen Obdachlosen, der den Wagen seit längerer Zeit bewohnte.
Schröder sieht nach Fehlern in Regierung kein Druck auf Kabinett
Kanzler Gerhard Schröder sieht seine Regierung auch nach den Pannen beim NPD-Verbotsantrag nicht in Bedrängnis. Er spüre keinen Druck, sagte Schröder im ZDF. Kritik an einzelnen Ministern und an ihm selbst müsse in der Demokratie ertragen werden. Zuvor hatte Sachsen-Anhalts Innenminister Manfred Püchel erklärt, in den NPD-Verbotsanträgen seien keine V-Leute des Magdeburger Landesamtes für Verfassungsschutz zitiert. Er reagierte auf Berichte, wonach zwei weitere V-Männer in den Verbotsanträgen entdeckt worden seien.
Fremdenfeindlicher Hintergrund bei Schlägerei
Bei einer Schlägerei zwischen Anhängern der rechten Szene und Asylbewerbern sind am Sonntagmorgen in Ilmenau mehrere Beteiligte verletzt worden. Nach Zeugenaussagen hatte eine Gruppe von neun Deutschen drei Ausländer aus Sierra Leone und Indonesien in der Ilmenauer Fußgängerzone angepöbelt, teilte die Polizei mit. Es kam zu Handgreiflichkeiten, bei denen einer der Asylbewerber auch ein Messer zog. Mehrere Beteiligte erlitten Platzwunden und Schnittverletzungen.
Vier Tote bei Familiendrama in Baden-Württemberg
Eine vierköpfige Familie ist in Baden-Württemberg möglicherweise Opfer eines Familiendramas geworden. Nach Angaben der Polizei war der 36 Jahre alte Familienvater auf der Autobahn 8 in Höhe der Ortschaft Wimsheim tödlich verunglückt, als er nach einer Kollision mit der Mittelleitplanke von Fahrzeugen überrollt wurde. Als die Polizei die Ehefrau verständigen wollte, wurde die 35-Jährige mit ihren fünf und zwei Jahre alten Kindern tot gefunden. Sie seien nach ersten Ermittlungen einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen.
Schlägerei zwischen Asylbewerbern
Eine Auseinandersetzung zwischen Asylbewerbern in Jena ist am Samstagabend in eine Schlägerei ausgeartet. Nach Polizeiangaben vom Sonntag waren Bewohner aus den GUS-Staaten und mehrere Iraker im Gemeinschaftsraum der Erstaufnahmeeinrichtung Jena/Forst in Streit geraten. Über 100 Asylbewerber beteiligten sich an dem Handgemenge. Dabei erlitten zwei Iraker Prellungen und Gesichtsverletzungen und mussten ärztlich versorgt werden. Die Polizei nahm 21 Männer aus Osteuropa vorläufig fest.
Zahl der Erdbeben-Toten in der Türkei auf 35 gestiegen
Bei einem schweren Erdbeben in der Westtürkei sind mindestens 35 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 Bewohner, von denen viele in Panik aus Fenstern und von Balkonen gesprungen waren, wurden verletzt. Nach Angaben der Erdbebenwarte in Istanbul erreichte das beben eine Stärke von 6 auf der Richterskala. Zuletzt war der Nordwesten der Türkei 1999 von zwei verheerenden Beben heimgesucht worden, bei denen mehr als 18 000 Menschen gestorben waren.
US-Truppen zu Manöver in Kenia
Mehr als 2000 US-Marineinfanteristen nehmen in Kenia an gemeinsamen Manövern mit Truppen des afrikanischen Landes teil. Das berichtet die New York Times. Die US-Truppen kämen frisch vom Anti-Terror-Krieg in Afghanistan. Das Manöver sei bereits seit einem Jahr geplant gewesen, heißt es weiter. Die Übung sei kein Anzeichen für eine bevorstehende Militäraktion im benachbarten Somalia. Dort vermuten die USA Mitglieder der El-Kaida-Organisation des Terroristenchefs Osama bin Laden.
Hunderte von Waldbränden in Nordspanien und Südfrankreich
Eine Serie von mehr als 200 Waldbränden hat in Nordspanien und Südwestfrankreich Tausende Hektar Wald- und Buschland zerstört. In den am stärksten betroffenen spanischen Küstenregionen Asturien und Kantabrien seien die Feuer teilweise von Brandstiftern gelegt worden, teilten die Behörden mit. Zudem hätten Bauern, die beim Niederbrennen von Wiesen und Stoppelfeldern unachtsam gewesen seien, zahlreiche Brände ausgelöst. Auch in Südwestfrankreich wurden durch die Feuer mehrere hundert Hektar Land vernichtet.
Reibungsloser Einsatzbeginn für Deutsche Marine
Der Anti-Terror-Einsatz der Deutschen Marine am Horn von Afrika hat reibungslos begonnen. Alle fünf Schiffe haben den Hafen von Dschibuti verlassen und sind in ihren Einsatzgebieten angekommen. Das erklärte der Sprecher des Verbands, Fregattenkapitän Wolfgang Jungmann. Die drei Fregatten sowie zwei Versorgungsschiffe waren gestern ausgelaufen. Ihre Besatzung von 820 Marinesoldaten wird gut drei Wochen auf See sein. Der Auftrag ist die Sicherung der Seewege zwischen der arabischen Halbinsel und dem Horn von Afrika.
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