Es geht aufwärts
Donnerstag, 29. März 2007, 12:22 Uhr
Nordhausen (nnz). In Thüringen geht es aufwärts. Das Bruttoinlandsprodukt stieg. Beim Wirtschaftswachstum lag Thüringen mit 3,1 Prozent an dritter Stelle aller Bundesländer. Das Verarbeitende Gewerbe verzeichnete den höchsten Zuwachs der Bruttowertschöpfung seit dem Jahr 2000 (10,9 Prozent), im Baugewerbe gab es erstmals seit 1994 ein Wachstum (4,9 Prozent. Die Details hat Ihre nnz.
Das Bruttoinlandsprodukt Thüringens, der Wert der in Thüringen produzierten Güter und erbrachten Dienstleistungen, stieg im Jahr 2006 auf 46 Milliarden Euro. Der Anteil Thüringens an der gesamtwirtschaftlichen Leistung in Deutschland betrug wie im Vorjahr 2,0 Prozent.
Dieses Ergebnis berechnete der Arbeitskreis 'Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder', dem alle Statistischen Landesämter angehören, im Rahmen einer zweiten Berechnung zur regionalen Wirtschaftsentwicklung für das Jahr 2006, auf der Grundlage kurzfristig verfügbarer Wirtschaftsdaten für das gesamte Jahr 2006.
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag das Bruttoinlandsprodukt in Thüringen im Jahr 2006 nominal um 3,4 Prozent über dem Ergebnis von 2005. Preisbereinigt ergab sich ein Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent. Damit verlief die wirtschaftliche Entwicklung in Thüringen günstiger als in Deutschland (2,7 Prozent) und lag geringfügig über dem Zuwachs im Gebiet der neuen Bundesländer ohne Berlin (3,0 Prozent).
Das Wirtschaftswachstum in den einzelnen Bundesländern reichte von 4,0 Prozent in Sachsen bis 1,6 Prozent im Saarland. Thüringen erzielte im Jahr 2006 das drittgrößte Wirtschaftswachstum aller Bundesländer, gemeinsam mit Hamburg.
Fast alle Bereiche der Thüringer Wirtschaft verzeichneten im Jahr 2006 gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs der Bruttowertschöpfung. Im Verarbeitenden Gewerbe gab es erneut ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum (10,9 Prozent), die größte Steigerung seit dem Jahr 2000. Das Baugewerbe verzeichnete erstmals seit dem Jahr 1994 einen Zuwachs (4,9 Prozent). Eine Steigerung der Bruttowertschöpfung wurde 2006 auch in den Bereichen Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister (1,6 Prozent), Handel, Gastgewerbe und Verkehr (1,2 Prozent) sowie Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (0,7 Prozent) erreicht. Im Bereich der öffentlichen und privaten Dienstleister verringerte sich die Bruttowertschöpfung erneut (- 0,5 Prozent).
An der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung waren im Jahr 2006 in Thüringen insgesamt 1 003 100 Erwerbstätige beteiligt. Das waren 1 500 Personen bzw. 0,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen stieg in Thüringen im Jahr 2006 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 2,9 Prozent, in Deutschland um 2,0 Prozent, im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) um 1,9 Prozent und in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) um 2,5 Prozent.
Das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen je Erwerbstätigen, die so genannte Wirtschaftsleistung, betrug im Jahr 2006 in Thüringen 45,8 Tausend Euro und erreichte 77,7 Prozent des deutschen Durchschnitts in Höhe von 59,0 Tausend Euro.
Weitere Informationen - insbesondere der detaillierte Branchennachweis für Thüringen und Angaben zur Wirtschaftsentwicklung in allen Bundesländern - gehen aus den nachstehenden Tabellen hervor. Veranschaulicht wird auch die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 1991 bis 2006 in Thüringen im Vergleich zum Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin), zum früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) sowie Deutschland.
Autor: nnzDas Bruttoinlandsprodukt Thüringens, der Wert der in Thüringen produzierten Güter und erbrachten Dienstleistungen, stieg im Jahr 2006 auf 46 Milliarden Euro. Der Anteil Thüringens an der gesamtwirtschaftlichen Leistung in Deutschland betrug wie im Vorjahr 2,0 Prozent.
Dieses Ergebnis berechnete der Arbeitskreis 'Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder', dem alle Statistischen Landesämter angehören, im Rahmen einer zweiten Berechnung zur regionalen Wirtschaftsentwicklung für das Jahr 2006, auf der Grundlage kurzfristig verfügbarer Wirtschaftsdaten für das gesamte Jahr 2006.
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag das Bruttoinlandsprodukt in Thüringen im Jahr 2006 nominal um 3,4 Prozent über dem Ergebnis von 2005. Preisbereinigt ergab sich ein Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent. Damit verlief die wirtschaftliche Entwicklung in Thüringen günstiger als in Deutschland (2,7 Prozent) und lag geringfügig über dem Zuwachs im Gebiet der neuen Bundesländer ohne Berlin (3,0 Prozent).
Das Wirtschaftswachstum in den einzelnen Bundesländern reichte von 4,0 Prozent in Sachsen bis 1,6 Prozent im Saarland. Thüringen erzielte im Jahr 2006 das drittgrößte Wirtschaftswachstum aller Bundesländer, gemeinsam mit Hamburg.
Fast alle Bereiche der Thüringer Wirtschaft verzeichneten im Jahr 2006 gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs der Bruttowertschöpfung. Im Verarbeitenden Gewerbe gab es erneut ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum (10,9 Prozent), die größte Steigerung seit dem Jahr 2000. Das Baugewerbe verzeichnete erstmals seit dem Jahr 1994 einen Zuwachs (4,9 Prozent). Eine Steigerung der Bruttowertschöpfung wurde 2006 auch in den Bereichen Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister (1,6 Prozent), Handel, Gastgewerbe und Verkehr (1,2 Prozent) sowie Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (0,7 Prozent) erreicht. Im Bereich der öffentlichen und privaten Dienstleister verringerte sich die Bruttowertschöpfung erneut (- 0,5 Prozent).
An der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung waren im Jahr 2006 in Thüringen insgesamt 1 003 100 Erwerbstätige beteiligt. Das waren 1 500 Personen bzw. 0,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen stieg in Thüringen im Jahr 2006 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 2,9 Prozent, in Deutschland um 2,0 Prozent, im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) um 1,9 Prozent und in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) um 2,5 Prozent.
Das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen je Erwerbstätigen, die so genannte Wirtschaftsleistung, betrug im Jahr 2006 in Thüringen 45,8 Tausend Euro und erreichte 77,7 Prozent des deutschen Durchschnitts in Höhe von 59,0 Tausend Euro.
Weitere Informationen - insbesondere der detaillierte Branchennachweis für Thüringen und Angaben zur Wirtschaftsentwicklung in allen Bundesländern - gehen aus den nachstehenden Tabellen hervor. Veranschaulicht wird auch die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 1991 bis 2006 in Thüringen im Vergleich zum Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin), zum früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) sowie Deutschland.
