nnz-Forum: Ausgemachter Blödsinn
Dienstag, 27. März 2007, 11:06 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte gestern über eine Ausschilderung an der A 38 berichtet, die nach Mühlhausen verweist. Dazu die Anmerkung eines nnz-Lesers.
Alle die aus Richtung Halle kommend an der Abfahrt Bleicherode die A38 verlassen und weiter Richtung West-Südwest-Süd fahren wollen, müssen zwangsläufig über die Kreuzung L1011/L1016 und L3080/B80 (Kreuzung B80/Umgehungsstraße Bleicherode). Dort ist Mühlhausen als Fahrtziel sowieso über die L1016 in Richtung Großlohra ausgeschildert und nicht über die B80 in Richtung Gebra/Sollstedt. Bis zur Fertigstellung der A38 bringt diese Änderung für die bedauernswerten Bewohner der letztgenannten Ortschaften im Vergleich zur gegenwärtigen Situation überhaupt nichts! Relevant wäre die Änderung der Verkehrsführung in Richtung Mühlhausen mit den aufgeführten Begründungen deshalb erst nach Freigabe des Autobahnteilstückes zwischen Bleicherode und Breitenworbis.
Die Schreibtischtäter sollten Ihre Kräfte lieber darauf konzentrieren, eine Begründung zu ersinnen, warum im Eichsfeldkreis ein Kreisverkehr nach dem anderen aus dem Boden sprießt, während im Landkreis Nordhausen eine Unzahl von Verkehrsverhinderungsanlagen (im Beamtendeutsch verharmlosend auch Lichtsignalanlagen genannt!) die Zu- und Abfahrten im näheren und weiteren Umfeld der A38 zu allen Tag- und Nachtzeiten blockieren! Zu hinterfragen ist auch, warum der seit langem als Nadelöhr bekannte Bahnübergang Wülfingerode/ Bernterode ausgerechnet jetzt, bei höchstem Verkehrsaufkommen, umgestaltet wird? Und wie ist das mit dem seit langem angekündigten Sanierungsvorhaben auf der Relation Bleicherode/Lipprechterode/Kleinbodungen/Großbodungen zu verstehen?
Will man diese einzige realistische Umleitungsstrecke für die B80 zwischen den Anschlussstellen Bleicherode und Bernterode etwa auch unter fließendem Verkehr umbauen? Hat sich schon jemand von den zuständigen Herren im Straßenbauamt Leinefelde Gedanken gemacht, was bei einer länger andauernden Vollsperrung auf diesem Abschnitt der B80 (Unfall mit Gefahrgut, Verkehrsunfall mit Todesfolge, Straßensperrung wegen Brandbekämpfung o. ä.) auf der oben genannten Umleitungsstrecke passiert? Will man gar in so einem Fall den ganzen Schwerlastverkehr über die in Auflösung begriffenen und viel zu schmalen Straßen zwischen Lipprechterode und Großbodungen lenken? Auf etwaige Antworten bin ich sehr gespannt!
Max Müller, Nordhausen
Alle die aus Richtung Halle kommend an der Abfahrt Bleicherode die A38 verlassen und weiter Richtung West-Südwest-Süd fahren wollen, müssen zwangsläufig über die Kreuzung L1011/L1016 und L3080/B80 (Kreuzung B80/Umgehungsstraße Bleicherode). Dort ist Mühlhausen als Fahrtziel sowieso über die L1016 in Richtung Großlohra ausgeschildert und nicht über die B80 in Richtung Gebra/Sollstedt. Bis zur Fertigstellung der A38 bringt diese Änderung für die bedauernswerten Bewohner der letztgenannten Ortschaften im Vergleich zur gegenwärtigen Situation überhaupt nichts! Relevant wäre die Änderung der Verkehrsführung in Richtung Mühlhausen mit den aufgeführten Begründungen deshalb erst nach Freigabe des Autobahnteilstückes zwischen Bleicherode und Breitenworbis.
Die Schreibtischtäter sollten Ihre Kräfte lieber darauf konzentrieren, eine Begründung zu ersinnen, warum im Eichsfeldkreis ein Kreisverkehr nach dem anderen aus dem Boden sprießt, während im Landkreis Nordhausen eine Unzahl von Verkehrsverhinderungsanlagen (im Beamtendeutsch verharmlosend auch Lichtsignalanlagen genannt!) die Zu- und Abfahrten im näheren und weiteren Umfeld der A38 zu allen Tag- und Nachtzeiten blockieren! Zu hinterfragen ist auch, warum der seit langem als Nadelöhr bekannte Bahnübergang Wülfingerode/ Bernterode ausgerechnet jetzt, bei höchstem Verkehrsaufkommen, umgestaltet wird? Und wie ist das mit dem seit langem angekündigten Sanierungsvorhaben auf der Relation Bleicherode/Lipprechterode/Kleinbodungen/Großbodungen zu verstehen?
Will man diese einzige realistische Umleitungsstrecke für die B80 zwischen den Anschlussstellen Bleicherode und Bernterode etwa auch unter fließendem Verkehr umbauen? Hat sich schon jemand von den zuständigen Herren im Straßenbauamt Leinefelde Gedanken gemacht, was bei einer länger andauernden Vollsperrung auf diesem Abschnitt der B80 (Unfall mit Gefahrgut, Verkehrsunfall mit Todesfolge, Straßensperrung wegen Brandbekämpfung o. ä.) auf der oben genannten Umleitungsstrecke passiert? Will man gar in so einem Fall den ganzen Schwerlastverkehr über die in Auflösung begriffenen und viel zu schmalen Straßen zwischen Lipprechterode und Großbodungen lenken? Auf etwaige Antworten bin ich sehr gespannt!
Max Müller, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
