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Den Frühling begrüßt

Sonntag, 25. März 2007, 09:13 Uhr
Nordhausen (nnz). Ausgelassen feierten gestern Abend rund 700 Gäste im „Ballhaus“ Peter in der Halleschen Straße in den Frühling. Die nnz war für Sie unter den Gästen.


Nach einem kurzen Intermezzo des Winters unter der Woche wurde dieser gestern wohl endgültig in Nordhausen vertrieben. Nie zuvor war das Interesse an einem Frühlingsball zu groß wie in der nunmehr schon 12. Auflage. Und so berichtete der Chef der Altstadt-Initiative, Hansjürgen Nüßle, in Funktion als einer der Organisatoren dem Publikum, dass in diesem Jahr noch zahlreiche Tische im Ausstellungsraum des Autohauses Peter „untergebracht“ werden mußten, um der Nachfrage gerecht zu werden.

Nüßle begrüßte unter anderem den Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Dieter Althaus, sowie Thüringens Sozialminister Dr. Klaus Zeh unter den Gästen. Althaus wiederum hatte sich – im Gegensatz zu Oberbürgermeisterin Barbara Rinke – für den Nordhäuser Frühlingsball statt für den Empfang zum 50. Geburtstag der EU in Berlin entschieden. An diesem Abend passte einfach alles. Der Neustädter Hof verwöhnte die Ballgäste unter anderem mit einem kalten und warmen Buffet, das von einer Scampi-Pyramide über gefüllten Jungschweinrücken mit Waldorfsalat, Gorgonzola-Birne, gefüllte Canneloni mit Spinat und Sauce Bechamel bis hin zu pikant aufgepeppten Zucchinischiffchen reichte.

Auch einen sportlichen Rahmen erhielt der 12. Frühlingsball. Ministerpräsident Althaus berichtete den Gästen von einem Alt-Herren-Turnier im Eichsfeld, das die Nordhäuser Wacker-Traditionsfeld überragend gewonnen hatte. Wacker Nordhausen selbst hatte Einheit Rudolstadt mit 6:1 vom AKS gefegt und auch die bundesdeutschen Elitekicker verpassten dem Abend mit einem 2:1 Sieg gegen Tschechien den passenden sportlichen Rahmen.

Musikalisch gab es neben der „Hausband“, der Amorados Showband eine Zeitreise durch die Popmusik. Dafür zuständig waren die Damen und Herren der „Pop-History“.

Und da es sich beim 12. Nordhäuser Frühlingsball um keine – im gesetzlichen Sinne – öffentliche Veranstaltung im einem „öffentlichen Gebäude“ handelte, durfte natürlich auch geraucht werden. Darauf machte Hansjürgen Nüßle in seinen Begrüßungsworten aufmerksam und verwies auf Dieter Althaus, der ja die neuen Gesetzlichkeiten erläutern könnte. Wollte der MP aber nicht, zumindest nicht an diesem Abend: „Bitte lassen Sie mich damit heute in Ruhe, zuständig ist ja sowieso mein Sozial- und Gesundheitsminister“, meinte Althaus in Richtung Dr. Zeh.

Wenn die nnz auch nicht genau weiß, worüber neben Fußball noch so alles gesprochen und getuschelt wurde, das Antirauchergesetz war auf jeden Fall Nebensache an diesem Abend und in dieser Nacht.

Was sich aber auch deutlich zeigte: Mit 700 Gästen ist der Nordhäuser Frühlingsball quantitativ an seine Grenzen gestoßen. Mehr geht nicht, selbst im „Ballhaus“ in der Halleschen Straße nicht. Überraschend dennoch: Der Qualität der Veranstaltung tat das keinen Abbruch. Und so kann sich die nnz im Namen von 700 Gästen bei der Nordthüringer Kreishandwerkerschaft, beim Regionalen Service-Center der IHK, bei der Altstadt-Initiative und natürlich bei den Mitarbeitern der Autohaus-Peter-Gruppe recht herzlich bedanken.
Autor: nnz

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