Mitmacher gefragt
Donnerstag, 22. März 2007, 16:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Geld ist knapp, überall, nicht nur in Nordhausen. Gewohnte Leitungen und Hilfsangebote fallen weg. Jetzt sind die Bürger gefragt selbst aktiv zu werden. Welche Möglichkeiten der Einzelne hat, war heute zu erfahren.
Die Zeiten der großen Fördertöpfe sind vorbei. Klamme Kassen beherrschen das Land. Zeit für die Bürger sich auf die eigene Kreativität und verschütt geglaubte Fähigkeiten zu besinnen. Im Landkreis Nordhausen gibt es viele Institutionen und Netzwerke, die Menschen helfen und aktivieren wollen. Der Projekte existieren viele, nicht alle sind sinnvoll oder kommen über die Anfangsphase hinaus. Für solche Versuche ist kein Geld mehr da, deswegen stellt das Landratsamt seine Förderpolitik um. Wenn wir Projekte unterstützen, dann wollen wir regelmäßig überprüfen, ob unser Geld sinnvoll eingesetzt wird. Die schriftliche Antragstellung und Übersendung eines Abschlußberichtes reicht nicht mehr aus. Halbjährlich werden wir den Projektfortschritt kontrollieren und auf mögliche Probleme reagieren. Sagte heute die zweite Beigeordnete Loni Grünwald.
Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt werden immer wichtiger. In Selbsthilfegruppen, in der Jugendarbeit, im Sportverein und bei der Nachbarschaftshilfe sollen sich die Leute mehr einbringen. Was auf den Dörfern noch funktioniert, könnte in Nordhausen wieder möglich gemacht werden. Einige Möglichkeiten aktiv zu werden bieten die Ehrenamtsagentur im Horizont-Verein und die neu initiierte Zeittauschbörse.
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels könnte sich Loni Grünwald alternative Wohnprojekte vorstellen. Das Interesse an der Selbstversorgung beispielweise im eigenen Garten soll gefördert werden. Tauschbörsen für Selbstgemachtes und Dienstleistungen schließen sich an. Jeder Bürger könne sich hier mit eigenen Fähigkeiten und großer Kreativität einbringen.
Es geht nicht nur darum, Alternativen zu staatlichen Angeboten aufzubauen, die schon jetzt oder in der Zukunft nicht mehr zu finanzieren sind. Den Menschen aus Stadt und Landkreis wird die Chance gegeben sich in Themenbereiche einzubringen, die ihnen wirklich etwas bedeuten. Zudem ziehen Stadt und Landkreis in dieser Frage an einem Strang. Das hat zur Folge, daß nicht zahlreiche neue Projekte entstehen, sondern vorhandene gebündelt und von beiden Seiten besser genutzt werden. Als positives Beispiel des letzten Jahres wies Loni Grünwald auf das Soziales Integrationszentrum hin. Hier wird wirklich eine sehr gute Arbeit geleistet. Sagte sie.
Leute, die Lust haben sich zu engagieren, sollen jetzt belohnt werden. In zwei Landkreisen in Thüringen gibt es schon die Ehrenamt-Card. Sie soll nun in Nordhausen eingeführt werden. Unter anderem werden den Inhabern günstigere Eintrittspreise für Kino, Theater und Hallenbad geboten. Zur Zeit verhandele man über diese Möglichkeiten. Die Karte soll Belohnung und Dankeschön sein und weitere Bürger für das ehrenamtliche Engagement interessieren. Wer aktiv werden will, egal in welchem Bereich, sollte sich im Landratsamt oder bei der Ehrenamtagentur melden.
Autor: wfDie Zeiten der großen Fördertöpfe sind vorbei. Klamme Kassen beherrschen das Land. Zeit für die Bürger sich auf die eigene Kreativität und verschütt geglaubte Fähigkeiten zu besinnen. Im Landkreis Nordhausen gibt es viele Institutionen und Netzwerke, die Menschen helfen und aktivieren wollen. Der Projekte existieren viele, nicht alle sind sinnvoll oder kommen über die Anfangsphase hinaus. Für solche Versuche ist kein Geld mehr da, deswegen stellt das Landratsamt seine Förderpolitik um. Wenn wir Projekte unterstützen, dann wollen wir regelmäßig überprüfen, ob unser Geld sinnvoll eingesetzt wird. Die schriftliche Antragstellung und Übersendung eines Abschlußberichtes reicht nicht mehr aus. Halbjährlich werden wir den Projektfortschritt kontrollieren und auf mögliche Probleme reagieren. Sagte heute die zweite Beigeordnete Loni Grünwald.
Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt werden immer wichtiger. In Selbsthilfegruppen, in der Jugendarbeit, im Sportverein und bei der Nachbarschaftshilfe sollen sich die Leute mehr einbringen. Was auf den Dörfern noch funktioniert, könnte in Nordhausen wieder möglich gemacht werden. Einige Möglichkeiten aktiv zu werden bieten die Ehrenamtsagentur im Horizont-Verein und die neu initiierte Zeittauschbörse.
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels könnte sich Loni Grünwald alternative Wohnprojekte vorstellen. Das Interesse an der Selbstversorgung beispielweise im eigenen Garten soll gefördert werden. Tauschbörsen für Selbstgemachtes und Dienstleistungen schließen sich an. Jeder Bürger könne sich hier mit eigenen Fähigkeiten und großer Kreativität einbringen.
Es geht nicht nur darum, Alternativen zu staatlichen Angeboten aufzubauen, die schon jetzt oder in der Zukunft nicht mehr zu finanzieren sind. Den Menschen aus Stadt und Landkreis wird die Chance gegeben sich in Themenbereiche einzubringen, die ihnen wirklich etwas bedeuten. Zudem ziehen Stadt und Landkreis in dieser Frage an einem Strang. Das hat zur Folge, daß nicht zahlreiche neue Projekte entstehen, sondern vorhandene gebündelt und von beiden Seiten besser genutzt werden. Als positives Beispiel des letzten Jahres wies Loni Grünwald auf das Soziales Integrationszentrum hin. Hier wird wirklich eine sehr gute Arbeit geleistet. Sagte sie.
Leute, die Lust haben sich zu engagieren, sollen jetzt belohnt werden. In zwei Landkreisen in Thüringen gibt es schon die Ehrenamt-Card. Sie soll nun in Nordhausen eingeführt werden. Unter anderem werden den Inhabern günstigere Eintrittspreise für Kino, Theater und Hallenbad geboten. Zur Zeit verhandele man über diese Möglichkeiten. Die Karte soll Belohnung und Dankeschön sein und weitere Bürger für das ehrenamtliche Engagement interessieren. Wer aktiv werden will, egal in welchem Bereich, sollte sich im Landratsamt oder bei der Ehrenamtagentur melden.
