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Was machen die Brücken?

Donnerstag, 22. März 2007, 10:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Zum Zustand der Brücken in Nordhausen stellte die Stadtrats-Gruppe der FDP um Claus Peter Roßberg und Martin Höfer in der gestrigen Stadtratssitzung eine Anfrage, die eine Beantwortung gleich mehrerer Fragen einschließt.


So wollten die beiden Stadträte wissen, wie viele Brücken es in Nordhausen gibt, ob eine Prüfung gemäß DIN mit Bauwerksbuch, regelmäßiger Bauwerksüberwachung und umfangreicheren Bauwerksüberwachungen in Nordhausen stattfindet und an welchen Brücken in den nächsten 10 Jahren mit welchem Investitionsbedarf zu rechnen ist.

Es liege im ureigensten Interesse einer Kommune, den Zustand ihrer Ingenieurbauwerke zu kennen, um mit diesem Wissen die geeigneten Maßnahmen rechtzeitig und damit wirtschaftlich einzuleiten, begründete Claus Peter Roßberg die Anfrage. Das könne im Bedarf eine Sanierung, eine Sperrung, ein Abriss oder lediglich eine Änderung der gewichtsbeschränkenden Beschilderung sein. Die vorzeitige Ersatzbeschaffung eines Bauwerkes stelle dabei die teuerste „Unterhaltung“ dar. Die Kosten für eine einzige Brücke könne da bereits mehrere Millionen Euro betragen.

Die Stadtverwaltung wird den beiden Stadträten eine schriftliche Antwort zukommen lassen.
Autor: nnz

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