Keine Freigabe in Sicht
Freitag, 01. Februar 2002, 11:23 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Bahnstrecke zwischen Nordhausen und Northeim wird auch in den kommenden Tagen gesperrt bleiben. Wie es dort weitergeht, das erfahren Sie in der nnz.
Am Dienstag dieser Woche ereignete sich am östlichen Portal des Tunnels zwischen Ellrich und Walkenried ein Hangrutsch. Nicht so schlimm, behauptete die Deutsche Bahn AG in einer ersten Stellungnahme. Das sahen die Mitglieder der Initiative Höchste Eisenbahn für den Südharz jedoch gänzlich anders. Sie sprachen vom Abgang einer Mure, die wiederum oberhalb des Tunnels mehr als 10.000 Tonnen Gestein freigespült haben soll. Während die Bahn die Strecke am Mittwoch bereits wieder freigeben wollte, machte die Initiative auf mögliche Gefahren aufmerksam.
Die sieht nun - nach einem Vororttermin - auch die Bahn AG. So wurde in Absprache mit einem Gutachter festgelegt, dass der Steckenabschnitt bis auf weiteres gesperrt bleibt. Eine endgültige Entscheidung zur weiteren Vorgehensweise könne erst nach Erstellung eines verbindlichen Gutachtens getroffen werden, so eine Bahnsprecherin.
Die Reisenden auf dieser Strecke müssen sich wohl auch in den kommenden Tagen und Wochen auf Verspätungen von zehn bis 15 Minuten einstellen. Teilweise können Anschlusszüge in Nordhausen und Northeim nicht erreicht werden, teilte das Unternehmen weiter mit.
Autor: nnzAm Dienstag dieser Woche ereignete sich am östlichen Portal des Tunnels zwischen Ellrich und Walkenried ein Hangrutsch. Nicht so schlimm, behauptete die Deutsche Bahn AG in einer ersten Stellungnahme. Das sahen die Mitglieder der Initiative Höchste Eisenbahn für den Südharz jedoch gänzlich anders. Sie sprachen vom Abgang einer Mure, die wiederum oberhalb des Tunnels mehr als 10.000 Tonnen Gestein freigespült haben soll. Während die Bahn die Strecke am Mittwoch bereits wieder freigeben wollte, machte die Initiative auf mögliche Gefahren aufmerksam.
Die sieht nun - nach einem Vororttermin - auch die Bahn AG. So wurde in Absprache mit einem Gutachter festgelegt, dass der Steckenabschnitt bis auf weiteres gesperrt bleibt. Eine endgültige Entscheidung zur weiteren Vorgehensweise könne erst nach Erstellung eines verbindlichen Gutachtens getroffen werden, so eine Bahnsprecherin.
Die Reisenden auf dieser Strecke müssen sich wohl auch in den kommenden Tagen und Wochen auf Verspätungen von zehn bis 15 Minuten einstellen. Teilweise können Anschlusszüge in Nordhausen und Northeim nicht erreicht werden, teilte das Unternehmen weiter mit.
