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OB Rinke: Überrascht und enttäuscht

Freitag, 01. Februar 2002, 11:22 Uhr
Nordhausen (nnz). Am Dienstag weilte eine Nordthüringer Delegation in Berlin. Dort hatte SPD-Bundestagsabgeordneter Eckhard Ohl Kontakte zum Sultanat Brunei hergestellt. Mit dabei war auch Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD).


Im Vorfeld der Reise nach Berlin habe die Oberbürgermeisterin nicht so richtig gewusst, was die Nordhäuser in der Hauptstadt erwartet. „Doch nach den ersten Gesprächen waren wir total überrascht, mit welchen konkreten Vorstellungen die Vertreter aus Brunei aufwarteten“, so Rinke im Gespräch mit der nnz. So gab es detaillierte Anfragen in punkto Windernergie, aber auch erste Kontakte mit Unternehmen aus dem Unstrut-Hainich-Kreis und dem Eichsfeld seien zustande gekommen.

Mit Verwunderung stellte Rinke die mangelnde Resonanz der Wirtschaft des Landkreises Nordhausen auf die Ohlsche Einladung fest. Aus Nordhausen sei lediglich der Geschäftsführer des Grafischen Maschinenbau Nordhausen, Rüdiger Ittner, mit nach Berlin gereist. Unternehmen anderer Nordthüringer Landkreise hätten da mehr Informationsbedürfnis bekundet. Lob sollte Oberbürgermeisterin Rinke dem Organisator des Treffens. Eckhard Ohl verspreche nicht nur, sondern halte seine gemachten Versprechungen auch tatsächlich ein.
Autor: nnz

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