Benefizkonzert für Tschernobyl-Kinder
Mittwoch, 28. März 2007, 11:50 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Polizeimusikkorps und Künstlerin Ksenya Tryshyna aus Weißrussland gehören zu den Akteuren des vierten Benefizkonzerts für die Kinder von Tschernobyl. Obwohl der Eintritt frei ist, soll mit dem Konzert ein Ferienaufenthalt finanziert werden. Mehr zu dem Musikgenuß erfahren Sie hier.
Ein Lied für die Kinder von Tschernobyl - unter diesem Motto steht das 4. Benefizkonzert für die Kinder von Tschernobyl, zu dem die 3.-Welt-Initiative und das Theater Nordhausen am 31. März um 19.30 Uhr in das Theater einladen. Das kündigt jetzt Jürgen Müller an, der wie in den Vorjahren das Konzert für die Initiative organisiert. Der Eintritt zum Konzert ist frei - allerdings wird um Spenden gebeten. Karten gibt es ab sofort an der Theaterkasse. Schirmherrin der Veranstaltung ist Oberbürgermeisterin Barbara Rinke.
Die Besucher dürfen sich wieder auf ein spannendes und unterhaltsames Programm freuen. Zu den Mitwirkenden gehören das Polizeimusikkorps Thüringen und das Zupforchester aus Obergebra. Wir freuen uns besonders, dass auch Künstlerinnen und Künstler des Nordhäuser Theaters diesen Abend mit gestalten wollen. So wird es Beiträge von der Sopranistin Brigitte Roth geben, vom Tenor Peter Iwanow und der Pianistin Nivia Hillerin. Moderation und Regie hat Eva-Maria Behnke vom Theater übernommen, sagte Müller.
Extra aus Weißrussland anreisen werde die Sängerin Ksenya Tryshyna. Die 22-jährige ist Studentin für Musik und singt im Philharmonischen Orchester Gomel. Im Theater wird sie `Ein Lied für die Kinder von Tschernobyl´ singen, das zugleich Motto des Abends ist, sagte Müller. IIch freue mich, dass alle Künstler zugunsten der Kinder auf die Gage verzichten.
Mit den Einnahmen des Abends werde der diesjährige Sommer-Aufenthalt von 20 immun geschwächten Kindern aus der Region Gomel mitfinanziert. Die Kinder aus diesem besonders schwer von der Strahlung betroffenen Gebiet werden auch in diesem Sommer nach Nordhausen kommen. Zwei Wochen werden sie im Schullandheim Harzrigi verbringen, die folgenden 14 Tage leben sie bei Gastfamilien. Mit den Spenden werden u.a. Anreise, Versicherung, Verpflegung und Aufenthalt mitbezahlt, so Müller.
Vor 21. Jahren, am 26. April 1986, ereignete sich im Kernkraft Tschernobyl in der Ukraine der schwerste Unfall in der friedlichen Nutzung der Kernenergie. Es wurde dabei 50 Millionen Curie Strahlung freigesetzt, schätzungsweise 5 Millionen waren von den Unglück und seinen Nachwirkungen betroffen.
Autor: nnzEin Lied für die Kinder von Tschernobyl - unter diesem Motto steht das 4. Benefizkonzert für die Kinder von Tschernobyl, zu dem die 3.-Welt-Initiative und das Theater Nordhausen am 31. März um 19.30 Uhr in das Theater einladen. Das kündigt jetzt Jürgen Müller an, der wie in den Vorjahren das Konzert für die Initiative organisiert. Der Eintritt zum Konzert ist frei - allerdings wird um Spenden gebeten. Karten gibt es ab sofort an der Theaterkasse. Schirmherrin der Veranstaltung ist Oberbürgermeisterin Barbara Rinke.
Die Besucher dürfen sich wieder auf ein spannendes und unterhaltsames Programm freuen. Zu den Mitwirkenden gehören das Polizeimusikkorps Thüringen und das Zupforchester aus Obergebra. Wir freuen uns besonders, dass auch Künstlerinnen und Künstler des Nordhäuser Theaters diesen Abend mit gestalten wollen. So wird es Beiträge von der Sopranistin Brigitte Roth geben, vom Tenor Peter Iwanow und der Pianistin Nivia Hillerin. Moderation und Regie hat Eva-Maria Behnke vom Theater übernommen, sagte Müller.
Extra aus Weißrussland anreisen werde die Sängerin Ksenya Tryshyna. Die 22-jährige ist Studentin für Musik und singt im Philharmonischen Orchester Gomel. Im Theater wird sie `Ein Lied für die Kinder von Tschernobyl´ singen, das zugleich Motto des Abends ist, sagte Müller. IIch freue mich, dass alle Künstler zugunsten der Kinder auf die Gage verzichten.
Mit den Einnahmen des Abends werde der diesjährige Sommer-Aufenthalt von 20 immun geschwächten Kindern aus der Region Gomel mitfinanziert. Die Kinder aus diesem besonders schwer von der Strahlung betroffenen Gebiet werden auch in diesem Sommer nach Nordhausen kommen. Zwei Wochen werden sie im Schullandheim Harzrigi verbringen, die folgenden 14 Tage leben sie bei Gastfamilien. Mit den Spenden werden u.a. Anreise, Versicherung, Verpflegung und Aufenthalt mitbezahlt, so Müller.
Vor 21. Jahren, am 26. April 1986, ereignete sich im Kernkraft Tschernobyl in der Ukraine der schwerste Unfall in der friedlichen Nutzung der Kernenergie. Es wurde dabei 50 Millionen Curie Strahlung freigesetzt, schätzungsweise 5 Millionen waren von den Unglück und seinen Nachwirkungen betroffen.
