Keine Rettung in Sicht
Montag, 12. März 2007, 13:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Rolandsfest wirft seine Schatten voraus. Die Arbeitsgruppe Festumzug steckt mitten in den Vorbereitungen und kann sich vor Interessenten kaum noch retten. Eine Bestandsaufnahme in Ihrer nnz.
Dafür, dass wir so was zum ersten Mal tun, läuft alles prima! Wir können uns vor Anmeldungen kaum retten, sagt Marion Propst, die frühere Darstellerin der Brockenhexe in der Nordhäuser Rolandgruppe. Den Festumzug zum 1080. Stadt- und 500. Kornjubiläum am 10. Juni bereitet sie vor mit ihrem Kollegen Peter Schwarz - er verkörperte in der Gruppe den Nordhäuser Roland - und mit Barbara Roesch und Christian Lautenbach vom städtischen Kulturamt vor. Es ist sehr schön für unsere Stadt, dass so viele mitmachen wollen. Der Andrang der Interessenten ist ernorm. Wir haben schon jetzt 1500 Mitwirkende. Eigentlich sollte schon am 14. Mai Meldeschluss sein, jetzt machen wir die Liste endgültig zu, so Frau Probst.
Inzwischen steht die vier Kilometer lange Strecke des Festumzuges, der am 10. Juni um 13 Uhr an der Leimbacher Straße startet. Weiter geht es von dort aus über die Kützingstraße und den Bebelplatz zur Neblung- und Wallrothstraße, dann den Hagen runter über den Pferdemarkt und Kranichstraße zur Rautenstraße. Dort schwenkt der Zug dann in der Neustadtstraße auf das Nordbrandgelände, wo er sich auflöst, sagte Frau Roesch. In rund 50 Bildern ist der Zug eine Zeitreise, die bei den Städtegründern Heinrich und Mathilde beginnt und bei den Vereinen endet, die heute in Nordhausen aktiv sind, sagte Frau Roesch.
Themen seien unter anderem die Geschichte des Nordhäuser Doms - dazu wird der Nordhäuser Dombauverein das große Modell des Gotteshauses zeigen -, die Geschichte der Nordhäuser Feuerwehr, dokumentiert unter dem Motto Vom Nachtwächter zum Spezialisten mit historischen Fahrzeugen, und die Schüler und Lehrer des Humboldt-Gymnasiums widmen sich der Schulgeschichte seit 1524.
Besonders spektakulär werde auch die Präsentation der Harzer Schmalspurbahnen: Sie werden eine große historische Dampflok im Rahmen des Umzuges präsentieren, sagte Frau Roesch. Freuen könnten sich die Zuschauer auch auf die Oldtimer-Fahrzeuge des Motorsportclubs Roland, die historische Autos zeigen - vom B 1000 bis zum 311er Wartburg und Polski Fiat, so Frau Roesch. Insgesamt spielten die Vereine eine wichtige Rolle beim Umzug: Wir haben uns gefreut, dass sich zum Beispiel der Salzaer Karnevalsverein mit allein 80 Teilnehmern angemeldet hat. Ein optisches Highlight werden sicher auch die 30 Fahnenträger des Nordhäuser Schützenkreises sein, aus der Partnergemeinde von Auleben wird eine Musikkapelle samt Cheerleadern dabei sein und in ihren historischen Trachten zeigen sich die Mitglieder des Bergbauvereins `St. Barbara`. Der Umzug wird eine runde und schöne Sache. Dazu trage auch der hervorragende Einsatz von einheimischen Sponsoren bei: Mit der Dreherei Maiwald, dem Marktkauf-Warenhaus und der Klemme AG haben wir schon die ersten großzügigen Unterstützer für den Festumzug gefunden.
In den kommenden Monaten werde die Arbeitsgruppe Festumzug an weiteren Details arbeiten. Es wird zum Beispiel Treffen mit der Polizei geben, denn Sicherheitsfragen werden bei so einem Großereignis eine wichtige Rolle spielen. In Vorbereitung sei auch ein Flyer, der die Zuschauer über den Ablauf des Festumzuges informieren soll. Darüber hinaus gebe es Gespräche, wie der Umzug in Foto und Film für die Nachwelt festgehalten werden soll.
Autor: nnzDafür, dass wir so was zum ersten Mal tun, läuft alles prima! Wir können uns vor Anmeldungen kaum retten, sagt Marion Propst, die frühere Darstellerin der Brockenhexe in der Nordhäuser Rolandgruppe. Den Festumzug zum 1080. Stadt- und 500. Kornjubiläum am 10. Juni bereitet sie vor mit ihrem Kollegen Peter Schwarz - er verkörperte in der Gruppe den Nordhäuser Roland - und mit Barbara Roesch und Christian Lautenbach vom städtischen Kulturamt vor. Es ist sehr schön für unsere Stadt, dass so viele mitmachen wollen. Der Andrang der Interessenten ist ernorm. Wir haben schon jetzt 1500 Mitwirkende. Eigentlich sollte schon am 14. Mai Meldeschluss sein, jetzt machen wir die Liste endgültig zu, so Frau Probst.
Inzwischen steht die vier Kilometer lange Strecke des Festumzuges, der am 10. Juni um 13 Uhr an der Leimbacher Straße startet. Weiter geht es von dort aus über die Kützingstraße und den Bebelplatz zur Neblung- und Wallrothstraße, dann den Hagen runter über den Pferdemarkt und Kranichstraße zur Rautenstraße. Dort schwenkt der Zug dann in der Neustadtstraße auf das Nordbrandgelände, wo er sich auflöst, sagte Frau Roesch. In rund 50 Bildern ist der Zug eine Zeitreise, die bei den Städtegründern Heinrich und Mathilde beginnt und bei den Vereinen endet, die heute in Nordhausen aktiv sind, sagte Frau Roesch.
Themen seien unter anderem die Geschichte des Nordhäuser Doms - dazu wird der Nordhäuser Dombauverein das große Modell des Gotteshauses zeigen -, die Geschichte der Nordhäuser Feuerwehr, dokumentiert unter dem Motto Vom Nachtwächter zum Spezialisten mit historischen Fahrzeugen, und die Schüler und Lehrer des Humboldt-Gymnasiums widmen sich der Schulgeschichte seit 1524.
Besonders spektakulär werde auch die Präsentation der Harzer Schmalspurbahnen: Sie werden eine große historische Dampflok im Rahmen des Umzuges präsentieren, sagte Frau Roesch. Freuen könnten sich die Zuschauer auch auf die Oldtimer-Fahrzeuge des Motorsportclubs Roland, die historische Autos zeigen - vom B 1000 bis zum 311er Wartburg und Polski Fiat, so Frau Roesch. Insgesamt spielten die Vereine eine wichtige Rolle beim Umzug: Wir haben uns gefreut, dass sich zum Beispiel der Salzaer Karnevalsverein mit allein 80 Teilnehmern angemeldet hat. Ein optisches Highlight werden sicher auch die 30 Fahnenträger des Nordhäuser Schützenkreises sein, aus der Partnergemeinde von Auleben wird eine Musikkapelle samt Cheerleadern dabei sein und in ihren historischen Trachten zeigen sich die Mitglieder des Bergbauvereins `St. Barbara`. Der Umzug wird eine runde und schöne Sache. Dazu trage auch der hervorragende Einsatz von einheimischen Sponsoren bei: Mit der Dreherei Maiwald, dem Marktkauf-Warenhaus und der Klemme AG haben wir schon die ersten großzügigen Unterstützer für den Festumzug gefunden.
In den kommenden Monaten werde die Arbeitsgruppe Festumzug an weiteren Details arbeiten. Es wird zum Beispiel Treffen mit der Polizei geben, denn Sicherheitsfragen werden bei so einem Großereignis eine wichtige Rolle spielen. In Vorbereitung sei auch ein Flyer, der die Zuschauer über den Ablauf des Festumzuges informieren soll. Darüber hinaus gebe es Gespräche, wie der Umzug in Foto und Film für die Nachwelt festgehalten werden soll.

