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Geht es den Kommunen gut?

Dienstag, 06. März 2007, 11:25 Uhr
Nordhausen (nnz). Diese Frage schient berechtigt, sieht man sich die Einnahmeseite der Städte und Gemeinden an. Die Details liefert wie immer Ihre nnz.


Das Steueraufkommen der Thüringer Gemeinden belief sich im Jahr 2006 auf insgesamt 894,5 Millionen Euro und fiel damit um 71,6 Millionen Euro höher aus als im Vorjahr. Dieser Anstieg ist nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik in erster Linie auf die Entwicklung der Gewerbesteuer (netto) zurückzuführen, die um 78,4 Millionen Euro auf 426,0 Millionen Euro anstieg. Das war fast die Hälfte aller kommunalen Steuereinnahmen.

Aus Grundsteuern flossen im gleichen Zeitraum insgesamt 177,8 Millionen Euro (+ 0,8 Millionen Euro) in die Gemeindekassen, 9,2 Millionen Euro aus der Grundsteuer A und 168,6 Millionen Euro aus der Grundsteuer B. Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer belief sich im Jahr 2006 auf 213,6 Millionen Euro und war damit um 9,0 Millionen Euro niedriger als vor Jahresfrist.

Aus dem Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer nahmen die Gemeinden 66,1 Millionen Euro (+ 1,8 Millionen Euro) ein. Die Bagatellsteuern, zu denen u.a. die Vergnügungssteuer, die Hundesteuer sowie die Zweitwohnungssteuer zählen, beliefen sich im abgelaufenen Jahr auf insgesamt 11,0 Millionen Euro (- 0,5 Millionen Euro).
Autor: nnz

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