Neues von Wacker
Dienstag, 06. März 2007, 10:51 Uhr
Nordhausen (nnz). Regelmäßig kommt Montagabends der Wacker-Vorstand zur Präsidiumssitzung zusammen. Gestern gab es interessante Neuigkeiten, die von den Fans begrüßt werden dürften.
Ob es auch um das verkorkste Schmölln-Spiel und eventuelle Konsequenzen daraus ging, das war den Präsidialen nach der gestrigen Sitzung nicht zu entlocken, dafür gab es folgende Presse-Informationen:
Wacker mit Schnäppchenpreisen
Der FSV Wacker 90 bietet allen Fußballfans, die momentan Arbeitslosengeld II beziehen, eine Sammeleintrittskarte für die verbleibenden Spiele der Thüringenligamannschaft an. Zum einmaligen Preis von 12,- € können die restlichen sechs Heimspiele der laufenden Saison besucht werden. Alle Interessenten haben die Möglichkeit unter Vorlage ihrer Hartz IV-Bescheinigung die Sammelkarte in der Geschäftsstelle des FSV Wacker in der Parkallee zu erwerben. Aus organisatorischen Gründen kann die Karte nicht am Spieltag an den Kassen angeboten werden, weshalb der Fußballverein bittet, die Möglichkeit in der Geschäftsstelle (täglich von 9 – 18 Uhr) zu nutzen.
Für alle, die das Gera-Spiel nicht besuchen können und sich trotzdem für dieses Angebot interessieren, wird ab nächsten Montag ein Ticket für 10,- € angeboten, das zum Besuch der letzten fünf Heimspiele berechtigt.
Diese Initiative ist ein erstes Ergebnis der Arbeit des neuen Fanclubs, der beim Präsidium vorstellig wurde und um eine solche Regelung bat.
Wacker-Fanclub gegründet
Eine kleine Gruppe von Wacker-Anhängern, die bisher unter dem Namen Doppelkornmafia eine lose Fangruppe bildeten, werden sich jetzt zum ersten offiziellen Fanclub des Thüringenligisten zusammenschließen. Wir wollen damit für interessierte Fußballanhänger eine Anlaufstelle und in Absprache mit dem Präsidium auch einige Vergünstigungen für die Mitglieder schaffen, äußerten sich die Initiatoren Heiko Rüdrich (Videoman) und Thomas Hörhold (Höri) . Angedacht sind die Nutzung von Vereinsräumen oder Hilfestellungen bei Fahrten zu Auswärtsspielen. Die Initiatoren versprechen sich durch den Fanclub eine verbesserte Zusammenarbeit mit dem Verein. Wir haben die volle Unterstützung des Präsidiums und wollen mit der neu strukturierten Doppelkornmafia auch unsportlichen Äußerungen und eventueller Randale bei den Spielen der Wacker-Teams entgegen wirken. Dies sollte uns der Verein schon wert sein. Wir freuen uns über alle interessierte Fußballverrückte, die bei uns mitmachen wollen, erläutert Heiko Rüdrich. Einen finanziellen Beitrag wird der Fanclub nicht erheben. Jeder der Lust hat, kann spenden, was er möchte. Alle Zuwendungen werden für Aktionen des Fanclubs verwendet. Schon beim Heimspiel gegen Gera am nächsten Wochenende will sich der Club formieren. Nachfragen können unter (01 51) 54 21 42 03 an den Fanbeauftragten gestellt werden. Interessenten können sich auch per e-mail unter bwthoeri@gmx.de bei den Verantwortlichen melden. Spätestens in der neuen Saison wollen die Wacker-Fans dann so richtig loslegen.
Keine Angst vor Lok-Fans
Der 1.FC Lok Leipzig, im Januar Teilnehmer beim Nordhäuser Hallenturnier des FSV Wacker 90, ist in Nordhausen ein gern gesehener Gast. Wir stehen in Verhandlungen mit dem Club, im Sommer bei uns ein freundschaftliches Testspiel auszutragen, bestätigte Wackers Vizepräsident Olaf Schulze gestern und fügte hinzu: Vor den Fans des 1.FC Lok haben wir keine Angst. Die meisten sind friedliche Fußballanhänger, die mit Leib und Seele ihren Verein unterstützen. Was die in kurzer Zeit in Leipzig aufgebaut haben, ist sensationell und verdient Respekt. Wir lehnen es ab, dass ein Traditionsverein wie der Leipziger wegen Ausschreitungen einiger unverbesserlicher Wirrköpfe bestraft werden soll.
Gegen den 1.FC Lok wird am Freitag vor einem Sportgericht in Leipzig verhandelt.
Kommt der Club?
Zwiespältige Gefühle beherrschten die Wacker-Verantwortlichen am Sonntag bei der Auslosung des DFB-Pokal-Halbfinales. Wir gönnen Hans Meyer und seinen Nürnbergern natürlich die Finalteilnahme, aber dann müssen wir unser geplantes Spiel am 21. Mai verschieben, bringt es Präsident Detlef Zeitler auf den Punkt. Sollte der 1.FC Nürnberg im Halbfinale am 17./18. April sein Heimrecht gegen die Frankfurter Eintracht nutzen und ins Finale am 26. Mai in Berlin einziehen, dann kommen die Nürnberger nicht nach Nordhausen. Wacker-Vorstand Arndt Forberger ist schon im Gespräch mit den Nürnberger Verantwortlichen, wie eine Alternative zum Spiel am 21. Mai aussehen könnte. Aber erst einmal muss der Club gewinnen.
Autor: nnzOb es auch um das verkorkste Schmölln-Spiel und eventuelle Konsequenzen daraus ging, das war den Präsidialen nach der gestrigen Sitzung nicht zu entlocken, dafür gab es folgende Presse-Informationen:
Wacker mit Schnäppchenpreisen
Der FSV Wacker 90 bietet allen Fußballfans, die momentan Arbeitslosengeld II beziehen, eine Sammeleintrittskarte für die verbleibenden Spiele der Thüringenligamannschaft an. Zum einmaligen Preis von 12,- € können die restlichen sechs Heimspiele der laufenden Saison besucht werden. Alle Interessenten haben die Möglichkeit unter Vorlage ihrer Hartz IV-Bescheinigung die Sammelkarte in der Geschäftsstelle des FSV Wacker in der Parkallee zu erwerben. Aus organisatorischen Gründen kann die Karte nicht am Spieltag an den Kassen angeboten werden, weshalb der Fußballverein bittet, die Möglichkeit in der Geschäftsstelle (täglich von 9 – 18 Uhr) zu nutzen.
Für alle, die das Gera-Spiel nicht besuchen können und sich trotzdem für dieses Angebot interessieren, wird ab nächsten Montag ein Ticket für 10,- € angeboten, das zum Besuch der letzten fünf Heimspiele berechtigt.
Diese Initiative ist ein erstes Ergebnis der Arbeit des neuen Fanclubs, der beim Präsidium vorstellig wurde und um eine solche Regelung bat.
Wacker-Fanclub gegründet
Eine kleine Gruppe von Wacker-Anhängern, die bisher unter dem Namen Doppelkornmafia eine lose Fangruppe bildeten, werden sich jetzt zum ersten offiziellen Fanclub des Thüringenligisten zusammenschließen. Wir wollen damit für interessierte Fußballanhänger eine Anlaufstelle und in Absprache mit dem Präsidium auch einige Vergünstigungen für die Mitglieder schaffen, äußerten sich die Initiatoren Heiko Rüdrich (Videoman) und Thomas Hörhold (Höri) . Angedacht sind die Nutzung von Vereinsräumen oder Hilfestellungen bei Fahrten zu Auswärtsspielen. Die Initiatoren versprechen sich durch den Fanclub eine verbesserte Zusammenarbeit mit dem Verein. Wir haben die volle Unterstützung des Präsidiums und wollen mit der neu strukturierten Doppelkornmafia auch unsportlichen Äußerungen und eventueller Randale bei den Spielen der Wacker-Teams entgegen wirken. Dies sollte uns der Verein schon wert sein. Wir freuen uns über alle interessierte Fußballverrückte, die bei uns mitmachen wollen, erläutert Heiko Rüdrich. Einen finanziellen Beitrag wird der Fanclub nicht erheben. Jeder der Lust hat, kann spenden, was er möchte. Alle Zuwendungen werden für Aktionen des Fanclubs verwendet. Schon beim Heimspiel gegen Gera am nächsten Wochenende will sich der Club formieren. Nachfragen können unter (01 51) 54 21 42 03 an den Fanbeauftragten gestellt werden. Interessenten können sich auch per e-mail unter bwthoeri@gmx.de bei den Verantwortlichen melden. Spätestens in der neuen Saison wollen die Wacker-Fans dann so richtig loslegen.
Keine Angst vor Lok-Fans
Der 1.FC Lok Leipzig, im Januar Teilnehmer beim Nordhäuser Hallenturnier des FSV Wacker 90, ist in Nordhausen ein gern gesehener Gast. Wir stehen in Verhandlungen mit dem Club, im Sommer bei uns ein freundschaftliches Testspiel auszutragen, bestätigte Wackers Vizepräsident Olaf Schulze gestern und fügte hinzu: Vor den Fans des 1.FC Lok haben wir keine Angst. Die meisten sind friedliche Fußballanhänger, die mit Leib und Seele ihren Verein unterstützen. Was die in kurzer Zeit in Leipzig aufgebaut haben, ist sensationell und verdient Respekt. Wir lehnen es ab, dass ein Traditionsverein wie der Leipziger wegen Ausschreitungen einiger unverbesserlicher Wirrköpfe bestraft werden soll.
Gegen den 1.FC Lok wird am Freitag vor einem Sportgericht in Leipzig verhandelt.
Kommt der Club?
Zwiespältige Gefühle beherrschten die Wacker-Verantwortlichen am Sonntag bei der Auslosung des DFB-Pokal-Halbfinales. Wir gönnen Hans Meyer und seinen Nürnbergern natürlich die Finalteilnahme, aber dann müssen wir unser geplantes Spiel am 21. Mai verschieben, bringt es Präsident Detlef Zeitler auf den Punkt. Sollte der 1.FC Nürnberg im Halbfinale am 17./18. April sein Heimrecht gegen die Frankfurter Eintracht nutzen und ins Finale am 26. Mai in Berlin einziehen, dann kommen die Nürnberger nicht nach Nordhausen. Wacker-Vorstand Arndt Forberger ist schon im Gespräch mit den Nürnberger Verantwortlichen, wie eine Alternative zum Spiel am 21. Mai aussehen könnte. Aber erst einmal muss der Club gewinnen.
