Drum prüfe, wer sich (ewig) bindet
Montag, 05. März 2007, 07:23 Uhr
Nordhausen (nnz/vt). Bei der Installation von Kleinstblockheizkraftwerken ist für Bauherren ein gewisses Maß an Vorsicht geboten. Die nnz mit einer Analyse.
Die so genannte Kraft-Wärmekopplung (KWK) beinhaltet einen Verbrennungsmotor (Gas oder Heizöl) in Verbindung mit einem Elektrogenerator. Die erzeugte Elektroenergie wird dabei in das Stromnetz eingespeist und vom Energieversorger entsprechend vergütet. Die Abwärme des Motors wird in den Kreislauf eines Heizsystems eingespeist.
Bei den angebotenen Produkten handelt es sich um eine höchst innovative und meist ausgereifte Technik mit hohem Wirkungsgrad und tragen damit zur Verminderung des Primärenergieeinsatzes und dem Schadstoffeintrag in die Atmosphäre bei. Alle Anlagen dieser Art, erhältlich schon in der Größe einer Waschmaschine, lassen sich beliebig kaskadieren und sich so einem steigendem Energiebedarf anpassen.
Doch Vorsicht bei einer Investition ist dennoch geboten. Sie lohnt sich für den Bauherren nur, wenn die Motorabwärme möglichst konstant über das ganze Jahr, d.h. auch außerhalb der Heizperiode und das über den gesamten Nutzungszeitraum der Anlage abgeführt werden kann. Ist das nicht der Fall, schaltet sich die Anlage ab und erzeugt damit auch keine Elektroenergie für die Einspeisevergütung.
Diese Einspeisevergütung ist jedoch ein wesentlicher Teil der Amortisationsrechnung. Fachleute sprechen hier vom sogenannten ROI (Return On Investment), also dem benötigten Zeitraum des Rückflusses der eingesetzten Kapitalsumme, einschließlich dem Ansatz für Eigenkapital-und/oder Fremdkapitalzinsen. Jeder Stillstand der Anlage bedeutet die Verlängerung dieses Zeitraumes und damit zusätzliche Kosten für den Bauherren.
Seriöse Unternehmen bieten daher die Erstellung einer genauen individuellen Analyse und Berechnung, unter Einbeziehung von Grundlasten des Energiebedarfs, sowie regionaler Temperatur- bzw. Wetterdaten und die Berücksichtigung von Preisentwicklungstendenzen bei den eingesetzten Brennstoffen an.
Auch die Recherche nach weiteren Einspeisemöglichkeiten für Wärme, z.B. in ein bestehendes Fernwärmenetz sollte dabei nicht fehlen. Der Bauherr wird damit in die Lage versetzt, die Chancen und die Risiken vor seiner Entscheidung zu erkennen und evtl. Fehlinvestitionen zu vermeiden.
Autor: nnzDie so genannte Kraft-Wärmekopplung (KWK) beinhaltet einen Verbrennungsmotor (Gas oder Heizöl) in Verbindung mit einem Elektrogenerator. Die erzeugte Elektroenergie wird dabei in das Stromnetz eingespeist und vom Energieversorger entsprechend vergütet. Die Abwärme des Motors wird in den Kreislauf eines Heizsystems eingespeist.
Bei den angebotenen Produkten handelt es sich um eine höchst innovative und meist ausgereifte Technik mit hohem Wirkungsgrad und tragen damit zur Verminderung des Primärenergieeinsatzes und dem Schadstoffeintrag in die Atmosphäre bei. Alle Anlagen dieser Art, erhältlich schon in der Größe einer Waschmaschine, lassen sich beliebig kaskadieren und sich so einem steigendem Energiebedarf anpassen.
Doch Vorsicht bei einer Investition ist dennoch geboten. Sie lohnt sich für den Bauherren nur, wenn die Motorabwärme möglichst konstant über das ganze Jahr, d.h. auch außerhalb der Heizperiode und das über den gesamten Nutzungszeitraum der Anlage abgeführt werden kann. Ist das nicht der Fall, schaltet sich die Anlage ab und erzeugt damit auch keine Elektroenergie für die Einspeisevergütung.
Diese Einspeisevergütung ist jedoch ein wesentlicher Teil der Amortisationsrechnung. Fachleute sprechen hier vom sogenannten ROI (Return On Investment), also dem benötigten Zeitraum des Rückflusses der eingesetzten Kapitalsumme, einschließlich dem Ansatz für Eigenkapital-und/oder Fremdkapitalzinsen. Jeder Stillstand der Anlage bedeutet die Verlängerung dieses Zeitraumes und damit zusätzliche Kosten für den Bauherren.
Seriöse Unternehmen bieten daher die Erstellung einer genauen individuellen Analyse und Berechnung, unter Einbeziehung von Grundlasten des Energiebedarfs, sowie regionaler Temperatur- bzw. Wetterdaten und die Berücksichtigung von Preisentwicklungstendenzen bei den eingesetzten Brennstoffen an.
Auch die Recherche nach weiteren Einspeisemöglichkeiten für Wärme, z.B. in ein bestehendes Fernwärmenetz sollte dabei nicht fehlen. Der Bauherr wird damit in die Lage versetzt, die Chancen und die Risiken vor seiner Entscheidung zu erkennen und evtl. Fehlinvestitionen zu vermeiden.
