Mit "Speed" von Holland nach NDH
Dienstag, 29. Januar 2002, 11:32 Uhr
Nordhausen (nnz). Eigentlich ist der Handel mit Drogen ein lukratives Geschäft. Nur erwischen lassen darf man sich nicht. Jetzt wird zwei mutmaßlichen Dealern der Prozess gemacht. nnz berichtet.
Bis jetzt sind die meisten Nordhäuser Jugendlichen davon verschont geblieben. Aber die Versuchung ist groß, dieses Teufelszeug auszuprobieren. Ob nun Speed, Kokain, Haschisch oder Ecstasy ist doch cool, hey mein Kumpel nimmt es doch auch. Die Folgen: Organverfall, Siechtum, Tod. Am Nordhäuser Amtsgericht wird jetzt zwei angeblichen Dealern die Rechnung für den Verkauf dieser Drogen präsentiert.
Sage und schreibe 77 Kilogramm Haschisch, 34.000 Ecstasy-Pillen, 500 Gramm Kokain und 2 Kilogramm Speed (ein Amphetamin) soll einer der beiden Angeklagten von August 2000 bis März letzten Jahres nach Nordhausen gebracht. Doch woher stammen die Drogen? Ganz einfach. Man fahre nach Holland und kaufe mal ordentlich ein. Nach Ansicht des Staatsanwalt fuhr Uwe Sch. (34) also in das Land des Gouda und der Holzpantoffeln und beschaffte sich - zumindest dort legal - nach und nach eine gewisse Menge, um sie anschließend als Bote nach Deutschland zu bringen. Hier angekommen wurde die Ware an gesonderte Verkäufer übergeben.
Solch ein Verkäufer war scheinbar auch der zweite Angeklagte Michael G. (24). Zwischen März bis Juni 2001 soll er preiswert die eingebrachten Drogen erworben und sie dann in Nordhausen gewinnbringend umgesetzt haben. Insgesamt 5 Kilogramm Haschisch, 30 Gramm Kokain, 50 Gramm Speed und etwa 200 Ecstasy-Pillen wurden an den Mann oder die Frau.
Uwe Sch. und Michael G. befinden sich seit letzten August in Untersuchungshaft. Morgen beginnt nun die Verhandlung vor dem Amtsgericht Nordhausen.
Autor: nnz
Bis jetzt sind die meisten Nordhäuser Jugendlichen davon verschont geblieben. Aber die Versuchung ist groß, dieses Teufelszeug auszuprobieren. Ob nun Speed, Kokain, Haschisch oder Ecstasy ist doch cool, hey mein Kumpel nimmt es doch auch. Die Folgen: Organverfall, Siechtum, Tod. Am Nordhäuser Amtsgericht wird jetzt zwei angeblichen Dealern die Rechnung für den Verkauf dieser Drogen präsentiert.Sage und schreibe 77 Kilogramm Haschisch, 34.000 Ecstasy-Pillen, 500 Gramm Kokain und 2 Kilogramm Speed (ein Amphetamin) soll einer der beiden Angeklagten von August 2000 bis März letzten Jahres nach Nordhausen gebracht. Doch woher stammen die Drogen? Ganz einfach. Man fahre nach Holland und kaufe mal ordentlich ein. Nach Ansicht des Staatsanwalt fuhr Uwe Sch. (34) also in das Land des Gouda und der Holzpantoffeln und beschaffte sich - zumindest dort legal - nach und nach eine gewisse Menge, um sie anschließend als Bote nach Deutschland zu bringen. Hier angekommen wurde die Ware an gesonderte Verkäufer übergeben.
Solch ein Verkäufer war scheinbar auch der zweite Angeklagte Michael G. (24). Zwischen März bis Juni 2001 soll er preiswert die eingebrachten Drogen erworben und sie dann in Nordhausen gewinnbringend umgesetzt haben. Insgesamt 5 Kilogramm Haschisch, 30 Gramm Kokain, 50 Gramm Speed und etwa 200 Ecstasy-Pillen wurden an den Mann oder die Frau.
Uwe Sch. und Michael G. befinden sich seit letzten August in Untersuchungshaft. Morgen beginnt nun die Verhandlung vor dem Amtsgericht Nordhausen.
