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Scheunenhof soll sich am Markt behaupten - bis zu 50 Arbeitsplätze geschaffen

Montag, 06. November 2000, 15:50 Uhr
Sundhausen (nnz). Dieter Göbel zieht eine positive Bilanz für den Scheunenhof Sundhausen. Das Ziel der Gründung des Scheunenhofes, eine nachhaltige Landwirtschaft und die Direktvermarktung zu fördern, sei durchaus erreicht, so Göbel in einem Gespräch mit nnz. Hier wird nicht nur der Slogan der Direktvermarktung angepriesen, rund um den Scheunenhof wird er zur Realität.
Die Idee für dieses Projekt stammt bereits aus den Jahren 1994/95. Die Ideenschmiede lag damals an der Halleschen Straße in Nordhausen, dem einstigen Sitz des Kreisbauernverbandes. Gesucht wurde nach Möglichkeiten, viele Beschäftigte aus der Landwirtschaft aus dem zweiten Arbeitsmarkt in eine Anstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bringen. Allein in den Gesellschaften der AGRONA konnten bislang 20 Arbeitsplätze geschaffen werden. Natürlich habe das Projekt "Scheunenhof" auch mit Fördermitteln angefangen, diese wurden jedoch nur im investiven Bereich eingesetzt. Die eigentliche Produktion sei nicht gefördert worden, meint Göbel. "Unsere Unternehmen müssen sich zunehmend am Markt orientieren und durchsetzen. So schreiben die beiden Gesellschaften AGRONA Landwirtschafts GmbH und Bauernmarkt GmbH ebenso schwarze Zahlen wie zum Beispiel die Hoffleischerei und Hofmolkerei", erläutert Dieter Göbel nicht ohne Stolz.
Insgesamt habe sich das Konzept bewährt, in Summe seien fast 50 Arbeitsplätze geschaffen worden. Trotzdem kommen die Sundhäuser immer noch nicht ohne den zweiten Arbeitsmarkt aus. Gemeint ist der Streichelzoo oder der Bauerngarten. Doch auch das soll sich ändern. So soll es für die Betreibung dieser beiden Sparten unter anderem Kooperationen mit Schulklassen geben.
Übrigens wird auf dem Scheunenhof nicht nur gearbeitet, sondern auch gefeiert. Am Freitag zum Beispiel: Da steht den Besuchern ein zünftiges Martini-Fest ins Haus.
Autor: psg

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