Nnz-Forum: Fakten statt Polemik
Sonntag, 04. März 2007, 08:08 Uhr
Nordhausen (nnz). Eine nnz-Leserin hatte sich gestern mit den Auswirkungen des Orkans Kyrill beschäftigt und war auch auf die Arbeitsweise des Forstamtes in Bleicherode eingegangen. Dazu ein Statement eines nnz-Lesers aus Kleinbodungen.
Die Verfasserin setzt sich hier mit der von ihr krude bemängelten fachlichen Qualifikation des "amtierenden Forstamtsleiters" des "Forstamts Bleicherode/Südharz" auseinander. Der unfreiwillige Protagonist der Polemik ist mir von Person her nicht bekannt. Er wird der Hilfestellung von außen nicht bedürfen und selbst wissen, ob öffentlich gemachte Anwürfe dieser Art von juristischer Relevanz sind.
Da ich mich aber privat und als Mandatsträger der Thüringer FDP mit forstpolitischen Themen befasse, komme ich an dieser emotionsbefrachteten Darstellung nicht kommentarlos vorbei. Emotionen schaden meist der eigenen Sache. So auch hier. Die Verfasserin hat im Eifer übersehen, nachvollziehbare Fakten darzulegen. Hier einige Zahlen:
Während das Thüringer Forstamt (Th.FA) Bleicherode-Südharz bei einer Gesamtwaldfläche von ca. 20.400 ha einen Holzanfall nach Kyrill von 39.700 Festmetern amtlich veröffentlichte, lag die Holzanfallsschätzung im Th.(Nachbar-)FA Leinefelde mit vergleichsweise nur 13.960 ha Waldfläche bei immerhin 42.100 Festmetern. Der Durchschnitt über die 28 Th.FÄmter liegt gar bei 86.017 Festmetern Holzanfall nach dem Sturm.
Hoffentlich bringt das nun niemanden auf die Idee, daß im gesamten Freistaat "versierte" FA-Leiter/Innen sich wider Recht und Gesetz hämisch grinsend am Grünen Herzen Deutschlands vergreifen.
Rainer Rodekirchen, Kleinbodungen
Die Verfasserin setzt sich hier mit der von ihr krude bemängelten fachlichen Qualifikation des "amtierenden Forstamtsleiters" des "Forstamts Bleicherode/Südharz" auseinander. Der unfreiwillige Protagonist der Polemik ist mir von Person her nicht bekannt. Er wird der Hilfestellung von außen nicht bedürfen und selbst wissen, ob öffentlich gemachte Anwürfe dieser Art von juristischer Relevanz sind.
Da ich mich aber privat und als Mandatsträger der Thüringer FDP mit forstpolitischen Themen befasse, komme ich an dieser emotionsbefrachteten Darstellung nicht kommentarlos vorbei. Emotionen schaden meist der eigenen Sache. So auch hier. Die Verfasserin hat im Eifer übersehen, nachvollziehbare Fakten darzulegen. Hier einige Zahlen:
Während das Thüringer Forstamt (Th.FA) Bleicherode-Südharz bei einer Gesamtwaldfläche von ca. 20.400 ha einen Holzanfall nach Kyrill von 39.700 Festmetern amtlich veröffentlichte, lag die Holzanfallsschätzung im Th.(Nachbar-)FA Leinefelde mit vergleichsweise nur 13.960 ha Waldfläche bei immerhin 42.100 Festmetern. Der Durchschnitt über die 28 Th.FÄmter liegt gar bei 86.017 Festmetern Holzanfall nach dem Sturm.
Hoffentlich bringt das nun niemanden auf die Idee, daß im gesamten Freistaat "versierte" FA-Leiter/Innen sich wider Recht und Gesetz hämisch grinsend am Grünen Herzen Deutschlands vergreifen.
Rainer Rodekirchen, Kleinbodungen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
