Ab in den Osten
Mittwoch, 28. Februar 2007, 08:22 Uhr
Nordhausen (nnz). In März begeben sich drei Mitarbeiterinnen des Nordhäuser Südharz-Krankenhauses auf eine weite Reise. Im fernen China wollen sie ihre Erfahrungen in spezieller Krebsbehandlung weitergeben. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz.
Um Hilfe bei der Ärzte-Ausbildung zur Behandlung einer speziellen Krebsart hat das Klinikum in Liuzhou-City in China bei der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie gebeten. Am so genannten Nasopharynxkarzinom erkranken vor allem jüngere Menschen, aus bisher ungeklärten Gründen tritt diese Tumorart jedoch in China häufiger auf als in Europa. Für die Behandlung des an der Schädelbasis sitzenden bösartigen Tumors ist eine Operation ausgeschlossen, Hilfe und Heilung kann nur eine Strahlentherapie bringen.
Für diese Strahlentherapie, die immer auch auf kompliziert gelagerte Lymphknotenstationen des Halses erweitert werden muss, ist modernste Technik vonnöten, die selbst in Deutschland derzeit noch nicht an allen Kliniken angeboten werden kann. Als Vorreiter bei dieser innovativen Bestrahlungstechnik hat sich bereits vor sechs Jahren das Südharzkrankenhaus Nordhausen gezeigt. Heute hat sich das Klinikum im Norden des Freistaats als Zentrum für die so genannte Intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) etabliert. Bereits über 1.350 Patienten konnten in Nordhausen mit IMRT erfolgreich behandelt werden.
Der Senior-Experten-Service (SES) in Bonn, eine Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit, entsendet daher drei Mitarbeiterinnen des Südharzkrankenhauses nach Liuzhou-City im Zentrum Chinas. Die Nordhäuserinnen werden 14 Tage lang in der über 900 Betten großen Klinik die dortigen Ärzte in der IMRT des Nasopharynkarzinoms ausbilden.
Am 9. März starten Dr. Bettina Hentschel, die Medizinphysikerin Katharina Wagner und die Leitende Röntgenassistentin Uta Dorn aus der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie des Südharzkrankenhauses Nordhausen Richtung China. Die drei Damen werden dafür von ihrer Tätigkeit beim Südharz-Krankenhauses freigestellt.
Autor: nnzUm Hilfe bei der Ärzte-Ausbildung zur Behandlung einer speziellen Krebsart hat das Klinikum in Liuzhou-City in China bei der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie gebeten. Am so genannten Nasopharynxkarzinom erkranken vor allem jüngere Menschen, aus bisher ungeklärten Gründen tritt diese Tumorart jedoch in China häufiger auf als in Europa. Für die Behandlung des an der Schädelbasis sitzenden bösartigen Tumors ist eine Operation ausgeschlossen, Hilfe und Heilung kann nur eine Strahlentherapie bringen.
Für diese Strahlentherapie, die immer auch auf kompliziert gelagerte Lymphknotenstationen des Halses erweitert werden muss, ist modernste Technik vonnöten, die selbst in Deutschland derzeit noch nicht an allen Kliniken angeboten werden kann. Als Vorreiter bei dieser innovativen Bestrahlungstechnik hat sich bereits vor sechs Jahren das Südharzkrankenhaus Nordhausen gezeigt. Heute hat sich das Klinikum im Norden des Freistaats als Zentrum für die so genannte Intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) etabliert. Bereits über 1.350 Patienten konnten in Nordhausen mit IMRT erfolgreich behandelt werden.
Der Senior-Experten-Service (SES) in Bonn, eine Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit, entsendet daher drei Mitarbeiterinnen des Südharzkrankenhauses nach Liuzhou-City im Zentrum Chinas. Die Nordhäuserinnen werden 14 Tage lang in der über 900 Betten großen Klinik die dortigen Ärzte in der IMRT des Nasopharynkarzinoms ausbilden.
Am 9. März starten Dr. Bettina Hentschel, die Medizinphysikerin Katharina Wagner und die Leitende Röntgenassistentin Uta Dorn aus der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie des Südharzkrankenhauses Nordhausen Richtung China. Die drei Damen werden dafür von ihrer Tätigkeit beim Südharz-Krankenhauses freigestellt.

