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Aufatmen in der Grundschule

Mittwoch, 28. Februar 2007, 08:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Nach einer jahrelange Odyssee scheint die Zukunft der evangelischen Grundschule in Nordhausen nun gesichert. In Eisenach geht man an die Planungen für die kommenden Jahre...


Erst sollte die ehemalige Schule in Nordhausen-Krimderode als Provisorium für die evangelische Grundschule herhalten. Einen Erstanspruch hatte das künftige Kinderhospiz angemeldet, was auch vom Stadtrat so befürwortet wurde. Die Pädagogen und mittlerweile 56 Schülerinnen und Schüler fühlen sich jedoch wohl in Krimderode. Das weiß auch der Leiter des zuständigen Referates der Kirchenleitung in Eisenach, Kirchenrat Marco Eberl. „Wir werden den Standort der Grundschule langfristig erhalten können, die Schule hat sich etabliert und steigende Schülerzahlen untermauern diese These“: Und so ist die evangelische Kirche denn auch froh, dass sie von der Stadtverwaltung einen unbefristeten Mietvertrag erhalten hat.

Eberl weiß auch um die gegenwärtigen Diskussionen in Krimderode zur Zukunft der Turnhalle. Diese könnte der Abrissbirne zum Opfer fallen (siehe nnz von gestern). Der Kirchenrat ist sich jedoch sicher, dass es nach der Diskussion eine einvernehmliche Lösung mit allen Beteiligten geben könne. „Wir haben uns als Mieter bisher bewußt aus diesen Diskussionen herausgehalten, finden es aber sehr gut, wenn es zwischen unserer Einrichtung und dem künftigen Kinderhospiz eine Symbiose geben könnte. Hier sind wir künftigen Gesprächen gegenüber sehr aufgeschlossen“, so Eberl.

Der Errichtung eines Kinderhospiz in Krimderode wird die evangelische Kirche keine Steine in den Weg legen.
Autor: nnz

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