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Nicht zufrieden

Montag, 26. Februar 2007, 11:06 Uhr
Nordhausen (nnz). Industrie, Handel, Handwerk – alle Bereiche des wirtschaftlichen Lebens haben bislang ihre Jahresbilanzen 2006 vorgelegt. Nur der Tourismus fehlte – bis heute...


In den Thüringer Beherbergungsbetrieben (mit 9 und mehr Betten) und auf den Campingplätzen (ohne Dauercamping) stiegen im Dezember 2006 rund 221.000 Gäste ab, die 605.000 Übernachtungen buchten. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 8,6 Prozent mehr Gäste und 7,6 Prozent mehr Übernachtungen als im Dezember 2005. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer war mit 2,7 Tagen etwas kürzer als im Jahr zuvor (2,8 Tage).

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes stiegen die Übernachtungszahlen in Deutschland im Dezember 2006 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7 Prozent auf rund 20,7 Millionen.

Alle sechs Thüringer Reisegebiete meldeten im Dezember 2006 mehr Gäste und Übernachtungen als im Dezember 2005. Den höchsten Zuwachs verbuchte der Südharz. Es kamen 17,9 Prozent mehr Gäste, die 21,6 Prozent mehr Übernachtungen buchten. Auf ebenfalls zweistellige Zuwachsraten sowohl bei den Ankünften als auch bei den Übernachtungen konnten das Thüringer Vogtland und die Thüringer Rhön verweisen. Ansteigende Gäste- und Übernachtungszahlen im einstelligen Bereich gab es im Reisegebiet Übriges Thüringen, im Reisegebiet der Städte Eisenach, Erfurt, Jena, Weimar und im Thüringer Wald.

Im Jahr 2006 wurden in den Thüringer Beherbergungsstätten mit neun und mehr Betten sowie auf Campingplätzen knapp 3,1 Millionen Gäste begrüßt, die 8,7 Millionen Übernachtungen buchten. Damit wurde das Ergebnis des Vorjahres bei den Ankünften um 0,8 Prozent und bei den Übernachtungen um 1,4 Prozent verfehlt.

Thüringen liegt damit unter dem bundesweiten Durchschnitt. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes stiegen im Jahr 2006 in Deutschland die Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent auf 351,4 Millionen.

Von den sechs Thüringer Reisegebieten meldeten das Reisegebiet Übriges Thüringen und das Reisegebiet der Städte ansteigende Gäste- (1,8 bzw. 0,5 Prozent) und Übernachtungszahlen (3,0 bzw. 1,0 Prozent). Weniger Gäste, aber mehr Übernachtungen verbuchten der Südharz und das Thüringer Vogtland. Einem Rückgang der Gästezahlen um 0,7 bzw. 0,2 Prozent stand ein Plus bei den Übernachtungen um 5,0 bzw. 3,6 Prozent gegenüber.
Weniger Gäste und Übernachtungen meldeten die Beherbergungsbetriebe des Thüringer Waldes und der Thüringer Rhön. Hier betrug das Minus bei den Gästen 2,8 bzw. 2,7 Prozent und bei den Übernachtungen 4,8 bzw. 2,2 Prozent.

Aus dem Ausland kamen im Jahr 2006 fast 207.000 Besucher (+ 2,1 Prozent). Damit kam jeder 15. Gast (6,7 Prozent) aus dem Ausland. Die Anzahl der Übernachtungen stieg um 4,6 Prozent auf rund 531 Tausend. Die ausländischen Gäste verweilten mit durchschnittlich 2,6 Tagen etwas kürzer als die inländischen Gäste mit 2,8 Tagen.

Unter den einzelnen Betriebsarten meldeten die Hotellerie und das sonstige Beherbergungsgewerbe Rückgänge sowohl bei den Gästeankünften als auch bei den Übernachtungen. Die Zahl der Gäste sank um 0,7 bzw. 1,6 Prozent und die der Übernachtungen um 1,8 bzw. 2,4 Prozent. Die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken mussten sich mit einem Plus von 0,2 Prozent bei den Gästen begnügen. Die Anzahl der Übernachtungen stieg um 0,7 Prozent.
Autor: nnz

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