Historie und Denkmalschutz
Freitag, 23. Februar 2007, 10:14 Uhr
Nordhausen (nnz). In Nordhausen soll in nächster Zeit ein wichtiges Projekt auf den Weg gebracht werden: Die Denkmalpflegekonzeption. Wer dafür verantwortlich zeichnen soll. das hat jetzt die nnz erfahren.
Hinsching (Foto: psv)
Neben der Ausstellungsbetreuung im Kunsthaus Meyenburg wird sich Kunsthistorikerin Susanne Hinsching jetzt auch um die Denkmalpflege in der Stadt Nordhausen kümmern, sagte jetzt Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose. Diese Aufgabenverlagerung habe sich durch das Ausscheiden von Stadtarchivar Dr. Peter Kuhlbrodt aus der Stadtverwaltung notwendig gemacht. Hans-Jürgen Grönke – vorher mit den Aufgaben der Unteren Denkmalschutzbehörde betraut – sei nun als Leiter des Stadtarchivs tätig.
Ich betrete damit kein Neuland, sagt die gebürtige Nordhäuserin Susanne Hinsching. Sie ist viele Jahre Vorsitzende des Denkmalbeirates der Stadt und des Landkreises Nordhausen gewesen. Und schon seit 1994 – nach Absolvierung meines Studiums für Kunstgeschichte und klassische Archäologie an der Humboldt-Universität in Berlin und der Uni Göttingen- war ich freiberuflich im Bereich Denkmalpflege und Kunst in Nordhausen und Umgebung tätig. Da sie während dieser Zeit die Sanierung und die Restaurierung von mehr als 180 Objekten betreute, wie beispielsweise das Theater, das Rathaus, das historische Landratsamt, die Alte Post, viele gründerzeitliche Villen und auch Fachwerkgebäude wie die Finkenburg oder einzelne Gutshäuser in Heringen oder Woffleben, seien ihr viele Gebäude bekannt und auch ans Herz gewachsen, so Hinsching. Farbgebungen der Häuser seien dabei immer ihr Steckenpferd.
Dass die 1080-jährige Rolandstadt weiterhin mit einem schönen und interessanten Stadtbild aufwarten könne, wolle sie jetzt als erstes großes Projekt eine Denkmalpflegekonzeption für die Stadt Nordhausen mit grundsätzlichen Gestaltungsempfehlungen für historische Gebäude in der Stadt erarbeiten. Konkret wolle sie sich ganz besonders auf sanierungsbedürftige Objekte in der Stadt konzentrieren, wie zum Beispiel auch die Flohburg, so Hinsching.
Frau Hinsching ist somit auch die künftige Ansprechpartnerin für die Besitzer von denkmalgeschützten Immobilien. Sie ist montags – donnerstags, von 9 bis 15:30 Uhr, im Kunsthaus Meyenburg, Alexander-Puschkin-Straße 31, oder nach Vereinbarung unter Tel. 03631-4659030, erreichbar.
Autor: nnz
Hinsching (Foto: psv)
Neben der Ausstellungsbetreuung im Kunsthaus Meyenburg wird sich Kunsthistorikerin Susanne Hinsching jetzt auch um die Denkmalpflege in der Stadt Nordhausen kümmern, sagte jetzt Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose. Diese Aufgabenverlagerung habe sich durch das Ausscheiden von Stadtarchivar Dr. Peter Kuhlbrodt aus der Stadtverwaltung notwendig gemacht. Hans-Jürgen Grönke – vorher mit den Aufgaben der Unteren Denkmalschutzbehörde betraut – sei nun als Leiter des Stadtarchivs tätig.Ich betrete damit kein Neuland, sagt die gebürtige Nordhäuserin Susanne Hinsching. Sie ist viele Jahre Vorsitzende des Denkmalbeirates der Stadt und des Landkreises Nordhausen gewesen. Und schon seit 1994 – nach Absolvierung meines Studiums für Kunstgeschichte und klassische Archäologie an der Humboldt-Universität in Berlin und der Uni Göttingen- war ich freiberuflich im Bereich Denkmalpflege und Kunst in Nordhausen und Umgebung tätig. Da sie während dieser Zeit die Sanierung und die Restaurierung von mehr als 180 Objekten betreute, wie beispielsweise das Theater, das Rathaus, das historische Landratsamt, die Alte Post, viele gründerzeitliche Villen und auch Fachwerkgebäude wie die Finkenburg oder einzelne Gutshäuser in Heringen oder Woffleben, seien ihr viele Gebäude bekannt und auch ans Herz gewachsen, so Hinsching. Farbgebungen der Häuser seien dabei immer ihr Steckenpferd.
Dass die 1080-jährige Rolandstadt weiterhin mit einem schönen und interessanten Stadtbild aufwarten könne, wolle sie jetzt als erstes großes Projekt eine Denkmalpflegekonzeption für die Stadt Nordhausen mit grundsätzlichen Gestaltungsempfehlungen für historische Gebäude in der Stadt erarbeiten. Konkret wolle sie sich ganz besonders auf sanierungsbedürftige Objekte in der Stadt konzentrieren, wie zum Beispiel auch die Flohburg, so Hinsching.
Frau Hinsching ist somit auch die künftige Ansprechpartnerin für die Besitzer von denkmalgeschützten Immobilien. Sie ist montags – donnerstags, von 9 bis 15:30 Uhr, im Kunsthaus Meyenburg, Alexander-Puschkin-Straße 31, oder nach Vereinbarung unter Tel. 03631-4659030, erreichbar.
