Erdfall entdeckt
Donnerstag, 22. Februar 2007, 13:24 Uhr
Nordhausen (nnz). Wieder einmal beweist die Gipskarstlandschaft, dass sie einer ständigen Dynamik unterliegt. Direkt am Eingang zum Waldgebiet des Alten Stolberg in Steigerthal hat sich ein neuer, kreisrunder Erdfall inmitten einer Ackerfläche aufgetan...
Nahe des Karstwanderweges kann dieses Zeugnis einer bewegten Erdgeschichte besichtigt werden. Der Erdfall ist ein Beispiel dafür, dass die Auslaugungsvorgänge des in Wasser löslichen Gipsgesteins auch unterirdisch weiter voranschreiten. Unweit dieses Geschehens versinkt der Steigerthaler Bach durch ein Ponor (Schluckloch) ebenfalls in den Untergrund.
Es bedarf keines geschulten Auges, um zu erkennen, dass der Dorfbach das stark belastete häusliche Abwasser des Ortes aufnehmen und transportieren muss. Vorbei an einem gut frequentierten Spielplatz und schon aus hygienischer Sicht äußerst fragwürdig, wird diese Umweltbelastung seit Jahrzehnten von den zuständigen Stellen toleriert. B90/Grüne kritisiert diesen Zustand und erwartet von den für diesen Zustand verantwortlichen Gremien eine zeitlich fixierte Lösung.
Die Planungen für eine dem Stand der Technik entsprechende Abwasserreinigung kann nicht auf Jahre hinaus verschoben werden. Insgesamt ist die Situation äußerst prekär, schließlich werden die Abwässer direkt in den Untergrund und damit in das Grundwasser eingeleitet. Auf grund der hydrogeologischen Gegebenheiten tritt ein Teil des eingeleiteten Abwassers an unterhalb liegenden Quellen wieder zutage. Unmittelbar am stark frequentierten Karstwanderweg gelegen, bietet sich dem Betrachter nicht nur ein unschönes Bild, sondern so mancher Wanderer fragt sich auch, wer diese Situation eigentlich zu verantworten hat.
B 90/Grüne werden die Umweltbelastung im Steigerthaler Bach auch im Interesse der Gefahrenabwehr einer möglichen Trinkwasserbelastung im Auge behalten.
Autor: nnzNahe des Karstwanderweges kann dieses Zeugnis einer bewegten Erdgeschichte besichtigt werden. Der Erdfall ist ein Beispiel dafür, dass die Auslaugungsvorgänge des in Wasser löslichen Gipsgesteins auch unterirdisch weiter voranschreiten. Unweit dieses Geschehens versinkt der Steigerthaler Bach durch ein Ponor (Schluckloch) ebenfalls in den Untergrund.
Es bedarf keines geschulten Auges, um zu erkennen, dass der Dorfbach das stark belastete häusliche Abwasser des Ortes aufnehmen und transportieren muss. Vorbei an einem gut frequentierten Spielplatz und schon aus hygienischer Sicht äußerst fragwürdig, wird diese Umweltbelastung seit Jahrzehnten von den zuständigen Stellen toleriert. B90/Grüne kritisiert diesen Zustand und erwartet von den für diesen Zustand verantwortlichen Gremien eine zeitlich fixierte Lösung.
Die Planungen für eine dem Stand der Technik entsprechende Abwasserreinigung kann nicht auf Jahre hinaus verschoben werden. Insgesamt ist die Situation äußerst prekär, schließlich werden die Abwässer direkt in den Untergrund und damit in das Grundwasser eingeleitet. Auf grund der hydrogeologischen Gegebenheiten tritt ein Teil des eingeleiteten Abwassers an unterhalb liegenden Quellen wieder zutage. Unmittelbar am stark frequentierten Karstwanderweg gelegen, bietet sich dem Betrachter nicht nur ein unschönes Bild, sondern so mancher Wanderer fragt sich auch, wer diese Situation eigentlich zu verantworten hat.
B 90/Grüne werden die Umweltbelastung im Steigerthaler Bach auch im Interesse der Gefahrenabwehr einer möglichen Trinkwasserbelastung im Auge behalten.
