Uns geht es gut!
Mittwoch, 21. Februar 2007, 10:33 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Wirtschaft brummt. Das geht auch an Unternehmen im Landkreis Nordhausen nicht vorbei. Eines davon will in den kommenden Jahren 19 Millionen Euro investieren...
Auf Expansionskurs: Der größte produzierende Arbeitgeber der Stadt Nordhausen - die Schachtbau Nordhausen GmbH (SBN) mit ihren derzeit mehr als 700 Mitarbeitern - investiert bis zum Jahr 2009 19 Millionen Euro. Das Geld wird eingesetzt, um die Werkstattflächen im Bereich Stahl- und Maschinenbau zu verdoppeln. Der Spatenstich für das Bauvorhaben wird am 14. März gesetzt. Das kündigte jetzt Jürgen Stäter, Vorsitzender der Geschäftsführung des Unternehmens, bei einem Betriebsbesuch der Amtsleiterin für Wirtschaftsförderung, Dr. Sabine Riebel, an.
Mit der Investition wolle man den Jahresumsatz im Geschäftsfeld Stahl- und Maschinenbau von derzeit 40 Millionen Euro in den kommenden 5 Jahren auf 60 Millionen Euro steigern. In den dann insgesamt rund 27.000 Quadratmeter großen Hallen werden unter anderem Masten für Bohr- und Rüttelgeräte gebaut und Kettenfahrwerke für Bohrgeräte. Wir bauen damit unser Geschäftsfeld Stahl- und Maschinenbau aus, auf dem wir mit unseren Produkten innerhalb unseres Mutterkonzerns `Bauer´ Premium-Lieferant sind für die Bauer-Maschinen GmbH, dem Weltmarktführer im Bau von Spezial-Tiefbaumaschinen, so Stäter.
Unsere Spezialgeräte sind von den Vereinigten Arabischen Emiraten über Thailand, Malaysia und Sibirien im Einsatz bis hinüber in die USA. Und auch bei den Arbeiten am Panama-Kanal haben unsere Maschinen ihren Dienst versehen. Mit der Expansion werde auch das Arbeitsplatzangebot erweitert. Stäter: Bis zum Abschluss der Investition werden wir 40 neue Arbeitsplätze geschaffen haben. So werden wir vor allem Bohr- und Fräswerker brauchen, Schweißer, Monteure, Maschinenbaukonstrukteure und Mitarbeiter in der Prozessvorbereitung wie Hydrauliker und Elektroniker.
Uns geht es gut, wir sind auch für die Zukunft sehr optimistisch - und das zeigen wir auch. Deshalb expandieren wir - und setzen dabei ganz bewusst auf Deutschland, so der Geschäftsführer. Die Gründe lägen auf der Hand: Entgegen aller Vorurteile: Das Lohnniveau hier ist konkurrenzfähig, denn es reicht nicht, nur billig zu produzieren auf Kosten der Qualität. So profitieren wir in Nordhausen von unseren gut ausgebildeten Fachkräften mit ihren Fertigkeiten und der Fähigkeit, mit modernsten Technologien umzugehen. Deshalb haben wir gesagt: Obwohl der Bauer-Konzern ein `global player´ ist, beantworten wir den Nachfrage-Boom nach unseren Produkten am Traditionsstandort Nordhausen und haben hier unsere Schwerpunkt-Investition, erklärte Stäter.
Der Boom resultiere nicht nur aus der international gestiegenen Nachfrage - in Russland, im Mittleren und Fernen Osten und China gibt es gewaltige Infrastrukturprojekte, bei denen unsere Spezial-Tiefbaugeräte nötig sind - auch und vor allem innerhalb Deutschlands wird es zu einer verstärkten Nachfrage nach neuen Ausrüstungen kommen. Aufgrund der Krise am Bau hatten viele Unternehmen Investitionen in neue Anlagen verschoben - so dass jetzt und künftig veraltete Maschinen durch neue ersetzt werden müssen, sagte der Geschäftsführer.
Autor: nnzAuf Expansionskurs: Der größte produzierende Arbeitgeber der Stadt Nordhausen - die Schachtbau Nordhausen GmbH (SBN) mit ihren derzeit mehr als 700 Mitarbeitern - investiert bis zum Jahr 2009 19 Millionen Euro. Das Geld wird eingesetzt, um die Werkstattflächen im Bereich Stahl- und Maschinenbau zu verdoppeln. Der Spatenstich für das Bauvorhaben wird am 14. März gesetzt. Das kündigte jetzt Jürgen Stäter, Vorsitzender der Geschäftsführung des Unternehmens, bei einem Betriebsbesuch der Amtsleiterin für Wirtschaftsförderung, Dr. Sabine Riebel, an.
Mit der Investition wolle man den Jahresumsatz im Geschäftsfeld Stahl- und Maschinenbau von derzeit 40 Millionen Euro in den kommenden 5 Jahren auf 60 Millionen Euro steigern. In den dann insgesamt rund 27.000 Quadratmeter großen Hallen werden unter anderem Masten für Bohr- und Rüttelgeräte gebaut und Kettenfahrwerke für Bohrgeräte. Wir bauen damit unser Geschäftsfeld Stahl- und Maschinenbau aus, auf dem wir mit unseren Produkten innerhalb unseres Mutterkonzerns `Bauer´ Premium-Lieferant sind für die Bauer-Maschinen GmbH, dem Weltmarktführer im Bau von Spezial-Tiefbaumaschinen, so Stäter.
Unsere Spezialgeräte sind von den Vereinigten Arabischen Emiraten über Thailand, Malaysia und Sibirien im Einsatz bis hinüber in die USA. Und auch bei den Arbeiten am Panama-Kanal haben unsere Maschinen ihren Dienst versehen. Mit der Expansion werde auch das Arbeitsplatzangebot erweitert. Stäter: Bis zum Abschluss der Investition werden wir 40 neue Arbeitsplätze geschaffen haben. So werden wir vor allem Bohr- und Fräswerker brauchen, Schweißer, Monteure, Maschinenbaukonstrukteure und Mitarbeiter in der Prozessvorbereitung wie Hydrauliker und Elektroniker.
Uns geht es gut, wir sind auch für die Zukunft sehr optimistisch - und das zeigen wir auch. Deshalb expandieren wir - und setzen dabei ganz bewusst auf Deutschland, so der Geschäftsführer. Die Gründe lägen auf der Hand: Entgegen aller Vorurteile: Das Lohnniveau hier ist konkurrenzfähig, denn es reicht nicht, nur billig zu produzieren auf Kosten der Qualität. So profitieren wir in Nordhausen von unseren gut ausgebildeten Fachkräften mit ihren Fertigkeiten und der Fähigkeit, mit modernsten Technologien umzugehen. Deshalb haben wir gesagt: Obwohl der Bauer-Konzern ein `global player´ ist, beantworten wir den Nachfrage-Boom nach unseren Produkten am Traditionsstandort Nordhausen und haben hier unsere Schwerpunkt-Investition, erklärte Stäter.
Der Boom resultiere nicht nur aus der international gestiegenen Nachfrage - in Russland, im Mittleren und Fernen Osten und China gibt es gewaltige Infrastrukturprojekte, bei denen unsere Spezial-Tiefbaugeräte nötig sind - auch und vor allem innerhalb Deutschlands wird es zu einer verstärkten Nachfrage nach neuen Ausrüstungen kommen. Aufgrund der Krise am Bau hatten viele Unternehmen Investitionen in neue Anlagen verschoben - so dass jetzt und künftig veraltete Maschinen durch neue ersetzt werden müssen, sagte der Geschäftsführer.
