nnz-Forum: Gedanken über Nadelstreifen
Donnerstag, 15. Februar 2007, 18:04 Uhr
Nordhausen (nnz). Es ist noch nicht so lange her, da wurde der Namensgeber der Hartz-Gesetze rechtskräftig verurteilt. Ein nnz-Leser macht sich da so seine Gedanken.
Ein Sturm der Empörung fegte bei dem Gerichtsurteil von Peter Hartz durch ein Teil der Bevölkerung. Von den hochbezahlten Managern hört man kein Wort der Kritik. Warum erhebt keiner der Volksvertreter das Wort gegen die hochbezahlten Bosse?
Die Herren im Nadelstreif benehmen sich arrogant gegenüber dem normalen Volk, siehe Senator Gloystein, der Sekt über das Haupt eines Passanten schüttet und dafür auch noch eine Belohnung erhält, in der Form einer fetten Abfindung. Oder nehmen wir die Politiker, die über Jahre hinweg einer so genannten Nebenbeschäftigung nachgehen und von der Wirtschaft dafür sehr gut bezahlt werden, obwohl sie keine Gegenleistung erbringen.
Welche Interessen solche Leute vertreten, liegt doch auf der Hand. Die Politik brachte dem normalen Volk Hartz-4 und Rente mit 67 Jahren. Was sich die Damen und Herren von Politik und Wirtschaft mit diesem Geschenk an das Volk dachten, überlasse ich jedem selber es zu interpretieren.
Laut Statistik sterben arme Menschen neun Jahre früher als der Durchschnitt. In vielen Berufszweigen ist es nicht möglich bis in so ein hohes Alter zu arbeiten. Was man damit erreicht, man spart viel Geld, was den Beamten zu gute kommt, denn Beamte bekommen im Schnitt 2.620 Euro Pension, davon kann ein Arbeiter nur träumen. Hier stellt sich die Frage, ist das gerechtfertigt? Während die Rentenbeitragszahler bis 67 Jahre arbeiten sollen, hat die Deutsche Rentenversicherung mehr als hundert Beamte in Frühpension geschickt. Der jüngste Pensionär ist gerade 38 Jahre alt. Solche Aktionen zeigen nur, wie unmoralisch man hier handelt.
Wir brauchen Reformen, darin sind wir uns einig, aber sie dürfen nicht gegen den Willen der Mehrheit durchgeboxt werden, nur um Macht zu demonstrieren. Denn zur Zeit arbeiten die Politiker gegen das Volk, im Großen wie im Kleinen.
Volker Liesegang, Heringen
Ein Sturm der Empörung fegte bei dem Gerichtsurteil von Peter Hartz durch ein Teil der Bevölkerung. Von den hochbezahlten Managern hört man kein Wort der Kritik. Warum erhebt keiner der Volksvertreter das Wort gegen die hochbezahlten Bosse?
Die Herren im Nadelstreif benehmen sich arrogant gegenüber dem normalen Volk, siehe Senator Gloystein, der Sekt über das Haupt eines Passanten schüttet und dafür auch noch eine Belohnung erhält, in der Form einer fetten Abfindung. Oder nehmen wir die Politiker, die über Jahre hinweg einer so genannten Nebenbeschäftigung nachgehen und von der Wirtschaft dafür sehr gut bezahlt werden, obwohl sie keine Gegenleistung erbringen.
Welche Interessen solche Leute vertreten, liegt doch auf der Hand. Die Politik brachte dem normalen Volk Hartz-4 und Rente mit 67 Jahren. Was sich die Damen und Herren von Politik und Wirtschaft mit diesem Geschenk an das Volk dachten, überlasse ich jedem selber es zu interpretieren.
Laut Statistik sterben arme Menschen neun Jahre früher als der Durchschnitt. In vielen Berufszweigen ist es nicht möglich bis in so ein hohes Alter zu arbeiten. Was man damit erreicht, man spart viel Geld, was den Beamten zu gute kommt, denn Beamte bekommen im Schnitt 2.620 Euro Pension, davon kann ein Arbeiter nur träumen. Hier stellt sich die Frage, ist das gerechtfertigt? Während die Rentenbeitragszahler bis 67 Jahre arbeiten sollen, hat die Deutsche Rentenversicherung mehr als hundert Beamte in Frühpension geschickt. Der jüngste Pensionär ist gerade 38 Jahre alt. Solche Aktionen zeigen nur, wie unmoralisch man hier handelt.
Wir brauchen Reformen, darin sind wir uns einig, aber sie dürfen nicht gegen den Willen der Mehrheit durchgeboxt werden, nur um Macht zu demonstrieren. Denn zur Zeit arbeiten die Politiker gegen das Volk, im Großen wie im Kleinen.
Volker Liesegang, Heringen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
