Immer noch Sorgenkind
Donnerstag, 15. Februar 2007, 09:53 Uhr
Nordhausen (nnz). Wer gern wissen möchte, an welchen Unternehmen die Stadt Nordhausen beteiligt ist, für den gibt es jetzt eine interessante Lektüre in neue Aufmachung. Die nnz hat sich das Teil schon mal angesehen.
Auf 194 Seiten ist der Beteiligungsbericht der Stadtverwaltung nun erschienen. Der vierte Jahrgang der Broschüre spiegelt den Stand 31. Dezember 2005 wider. Er kommt – anders als seine drei Vorgänger – etwas würdiger daher. Das Heft fühlt sich dicker an, ist qualitativ hochwertiger hergestellt worden (warum?) und wurde als Druckauftrag nach außen vergeben, als ein Akt der Wirtschaftsförderung versteht sich. Zuvor waren die Ausgaben ohne gesondertes Impressum versehen und vermutilch auch hausintern gedruckt worden. Jetzt hat sich das geändert.
Die Stadt Nordhausen ist an 17 Unternehmungen beteiligt. Dabei spannt sich der Bogen von den Stadtwerken über das Theater bis hin zum Medizinischen Versorgungszentrum und den Harzer Schmalspurbahnen. Mittendrin, als Nummer 13 ausgewiesen, entdeckt der Leser die Daten zur BIC Nordthüringen GmbH.
Das Innovationszentrum vor den Toren der Rolandstadt war in den zurückliegenden Jahren, eigentlich seit seiner Gründung am 11. Dezember 1992, ein Sorgenkind. Und das hat sich bei genauerer Betrachtung auch nicht geändert. Auch wenn sich die Auslastung der angebotenen Büro- und Laborflächen etwas verbessert hat, kann die Ertragslage nicht zufrieden stellen, steht auf Seite 149 des Beteiligungsberichts. Das Geschäftsjahr 2005 hat das BIC mit einem Jahresfeldbetrag von 143.000 abgeschlossen. Das wird jedoch als gutes Zeichen verstanden, im Jahr 2004 schlugen noch 224.000 Euro als Minus zu Buche. Die Auslastung des BIC lag im Jahr 2005 bei 47 Prozent. Andersherum gesagt, mehr als die Hälfte der Flächen waren nicht belegt.
Nach oben ging es kräftig bei den Personalausgaben. Waren im Jahr 2004 noch 185.000 Euro ausgewiesen, so kletterten sie ein Jahr späte auf 232.000 Euro an. Mehr Mitarbeiter – so die Begründung.
Autor: nnzAuf 194 Seiten ist der Beteiligungsbericht der Stadtverwaltung nun erschienen. Der vierte Jahrgang der Broschüre spiegelt den Stand 31. Dezember 2005 wider. Er kommt – anders als seine drei Vorgänger – etwas würdiger daher. Das Heft fühlt sich dicker an, ist qualitativ hochwertiger hergestellt worden (warum?) und wurde als Druckauftrag nach außen vergeben, als ein Akt der Wirtschaftsförderung versteht sich. Zuvor waren die Ausgaben ohne gesondertes Impressum versehen und vermutilch auch hausintern gedruckt worden. Jetzt hat sich das geändert.
Die Stadt Nordhausen ist an 17 Unternehmungen beteiligt. Dabei spannt sich der Bogen von den Stadtwerken über das Theater bis hin zum Medizinischen Versorgungszentrum und den Harzer Schmalspurbahnen. Mittendrin, als Nummer 13 ausgewiesen, entdeckt der Leser die Daten zur BIC Nordthüringen GmbH.
Das Innovationszentrum vor den Toren der Rolandstadt war in den zurückliegenden Jahren, eigentlich seit seiner Gründung am 11. Dezember 1992, ein Sorgenkind. Und das hat sich bei genauerer Betrachtung auch nicht geändert. Auch wenn sich die Auslastung der angebotenen Büro- und Laborflächen etwas verbessert hat, kann die Ertragslage nicht zufrieden stellen, steht auf Seite 149 des Beteiligungsberichts. Das Geschäftsjahr 2005 hat das BIC mit einem Jahresfeldbetrag von 143.000 abgeschlossen. Das wird jedoch als gutes Zeichen verstanden, im Jahr 2004 schlugen noch 224.000 Euro als Minus zu Buche. Die Auslastung des BIC lag im Jahr 2005 bei 47 Prozent. Andersherum gesagt, mehr als die Hälfte der Flächen waren nicht belegt.
Nach oben ging es kräftig bei den Personalausgaben. Waren im Jahr 2004 noch 185.000 Euro ausgewiesen, so kletterten sie ein Jahr späte auf 232.000 Euro an. Mehr Mitarbeiter – so die Begründung.
