Kugeln flogen durch die Halle
Freitag, 25. Januar 2002, 21:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Es gibt wenige sportliche Wettkämpfe mit mehreren Gewinnern. Die Wiedigsburghalle erlebte am Abend einen.
Die Organisatoren hatten ein Mega-Event angekündigt. Diese vollmundige Offerte sollte keine Worthülse bleiben. Mehr als 500 Zuschauer ließen es sich nicht nehmen, um die Top-Kugelstoßer Deutschlands gestern bei ihren Vorbereitungen auf die diesjährige Saison zu beobachten. Am Start zum Energie-Kugelstoß-Indoor waren Altbekannte und auch neue Gesichter. Auch die Gesichter der Sieger waren bekannt, aber nur zum Teil.
Bei den Männern gab es eine eisenkugelstarke Überraschung, denn alle hatten mit einem Sieg von Oliver-Sven Buder gerechnet. Der allerdings hatte nicht seine beste Form mit nach Nordhausen gebracht. Am Ende rangierte auf nur auf Rang 5. Am weitesten wuchtete Detlef Bock aus Berlin die Kugel. Sie hinterließ bei 19,67 m ihren Eindruck in den Matten. Platz zwei ging an den Leipziger René Sack (19,57 m) vor Ralf Bartels aus Neubrandenburg mit 19,33 m. Die ersten Drei hatten sich damit für die Hallen-Weltmeisterschaft in Wien qualifiziert.
Keine Überraschung gab es bei den Frauen. Die Grand-Dame des deutschen Kugelstoßens, Astrid Kumbernuss, war die einzige Teilnehmerin, die das stählerne Sportgerät über die 18-Meter-Marke wuchtete. Hinter ihr auf Platz 2 landete Nadine Beckel (17,54 m) vor Kathleen Kluge (17,09 m).
Die Initiatoren des zweitens Idoors, allen voran Werner Hütcher und Hauptsponsor, die Energieversorgung Nordhausen, bewiesen mit der Dramaturgie dieses Abends erneut ein glückliches Händchen. Sowohl die Leistungen des Nachwuchses, als auch die der ehemaligen Top-Kugelstoßer konnten sich sehen lassen. Die jungen Athleten zeigten im Ring ihr Können, die alten Hasen bei einer Autogrammstunde.
So wird das 2. Kugelstoß-Indoor in die Nordhäuser Sportgeschichte als gelungen eingehen. Und vielleicht freuen sich alle Sportbegeisterten bereits auf den kommenden Januar, dann könnte es wieder eine neue Auflage geben, denn alle guten Dinge sind bekanntlich drei, mindestens.
Autor: nnz
Die Organisatoren hatten ein Mega-Event angekündigt. Diese vollmundige Offerte sollte keine Worthülse bleiben. Mehr als 500 Zuschauer ließen es sich nicht nehmen, um die Top-Kugelstoßer Deutschlands gestern bei ihren Vorbereitungen auf die diesjährige Saison zu beobachten. Am Start zum Energie-Kugelstoß-Indoor waren Altbekannte und auch neue Gesichter. Auch die Gesichter der Sieger waren bekannt, aber nur zum Teil. Bei den Männern gab es eine eisenkugelstarke Überraschung, denn alle hatten mit einem Sieg von Oliver-Sven Buder gerechnet. Der allerdings hatte nicht seine beste Form mit nach Nordhausen gebracht. Am Ende rangierte auf nur auf Rang 5. Am weitesten wuchtete Detlef Bock aus Berlin die Kugel. Sie hinterließ bei 19,67 m ihren Eindruck in den Matten. Platz zwei ging an den Leipziger René Sack (19,57 m) vor Ralf Bartels aus Neubrandenburg mit 19,33 m. Die ersten Drei hatten sich damit für die Hallen-Weltmeisterschaft in Wien qualifiziert.
Keine Überraschung gab es bei den Frauen. Die Grand-Dame des deutschen Kugelstoßens, Astrid Kumbernuss, war die einzige Teilnehmerin, die das stählerne Sportgerät über die 18-Meter-Marke wuchtete. Hinter ihr auf Platz 2 landete Nadine Beckel (17,54 m) vor Kathleen Kluge (17,09 m). Die Initiatoren des zweitens Idoors, allen voran Werner Hütcher und Hauptsponsor, die Energieversorgung Nordhausen, bewiesen mit der Dramaturgie dieses Abends erneut ein glückliches Händchen. Sowohl die Leistungen des Nachwuchses, als auch die der ehemaligen Top-Kugelstoßer konnten sich sehen lassen. Die jungen Athleten zeigten im Ring ihr Können, die alten Hasen bei einer Autogrammstunde.
So wird das 2. Kugelstoß-Indoor in die Nordhäuser Sportgeschichte als gelungen eingehen. Und vielleicht freuen sich alle Sportbegeisterten bereits auf den kommenden Januar, dann könnte es wieder eine neue Auflage geben, denn alle guten Dinge sind bekanntlich drei, mindestens.
