So wenig wie möglich...
Freitag, 09. Februar 2007, 10:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Am Südharz-Krankenhaus in Nordhausen gibt es eine Neurochirurgie auf modernstem Niveau, mit diesen Worten beschreibt Dr. Norbert Höß, der neue Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, seine ersten beruflichen Eindrücke in der Rolandstadt. Worauf er aufbauen kann und was er ausbauen will, das hat der Mediziner in einem nnz-Gespräch verraten.
In Nordhausen trifft der 42-jährige auf eine agile Abteilung, sowohl von den Mitarbeitern als auch von der Technik her, sowie eine exzellente Krankenhaus-Infrastruktur.
Ein Neurochirurg im 21. Jahrhundert benötigt die Technik aus vielerlei Gründen. Sie ermöglicht im Gehirn eine millimetergenaue Navigation und Operation, so dass mögliche Folgen operativer Eingriffe auf ein Minimum reduziert werden. Diese moderne Navigation wird nun noch um die so genannte Stereotaxie zur Entnahme kleinster Proben aus dem Gehirn erweitert. Auch in der Bandscheiben-Chirurgie ist das Südharz-Krankenhaus sehr gut aufgestellt. So werden z. B. auch Operationen mit künstlichen Bandscheiben angeboten. Dabei gilt in der Neurochirurgie – im Sinne des Patienten - nach wie vor die alte Weisheit: so wenig wie möglich, so viel wie nötig.
Seine Hauptaufgabe sieht Dr. Höß in der regionalen und überregionalen Versorgung aller neurochirurgischen Krankheitsbilder. Auf diesem medizinischen Gebiet ist die Nordhäuser Klinik die einzige in Nordthüringen. Parallel dazu will der Münsteraner, der inzwischen in Nordhausen wohnt, die neurochirurgische Tumortherapie weiter ausbauen. Das wird in erster Linie durch Einführung neuartiger Diagnoseverfahren ermöglicht. Die werden dann sowohl stationär, als auch ambulant im Südharz-Krankenhaus eingesetzt. Die Vorteile einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus liegen für den Chefarzt auf der Hand: Bei uns kann der Patient nach einem ambulanten Eingriff entscheiden, ob er nach Hause will, oder ob er für weitere 24 Stunden im Krankenhaus beobachtet werden soll. Wir sind dann rund um die Uhr für ihn da.
Mit 16 Jahren hatte der Westfale sein erstes Pflegepraktikum in einem Krankenhaus absolviert, sich zu diesem Zeitpunkt beruflich entschieden. Das Medizinstudium führte ihn nach Budapest und Köln. Danach folgten vier Jahre in der Neurochirurgie in Solingen, neun Jahre als Oberarzt an der Uniklinik in Münster und 16 Monate Neurochirurgie in Hamm. Nun leitet er seit Beginn dieses Jahres in Nordhausen die Klinik für Neurochirurgie und will nicht nur für seinen Arbeitgeber wesentliche Impulse setzen, sondern in erster Linie für die ihm und seinen Mitarbeitern anvertrauten Menschen.
Autor: nnzIn Nordhausen trifft der 42-jährige auf eine agile Abteilung, sowohl von den Mitarbeitern als auch von der Technik her, sowie eine exzellente Krankenhaus-Infrastruktur.
Ein Neurochirurg im 21. Jahrhundert benötigt die Technik aus vielerlei Gründen. Sie ermöglicht im Gehirn eine millimetergenaue Navigation und Operation, so dass mögliche Folgen operativer Eingriffe auf ein Minimum reduziert werden. Diese moderne Navigation wird nun noch um die so genannte Stereotaxie zur Entnahme kleinster Proben aus dem Gehirn erweitert. Auch in der Bandscheiben-Chirurgie ist das Südharz-Krankenhaus sehr gut aufgestellt. So werden z. B. auch Operationen mit künstlichen Bandscheiben angeboten. Dabei gilt in der Neurochirurgie – im Sinne des Patienten - nach wie vor die alte Weisheit: so wenig wie möglich, so viel wie nötig.
Seine Hauptaufgabe sieht Dr. Höß in der regionalen und überregionalen Versorgung aller neurochirurgischen Krankheitsbilder. Auf diesem medizinischen Gebiet ist die Nordhäuser Klinik die einzige in Nordthüringen. Parallel dazu will der Münsteraner, der inzwischen in Nordhausen wohnt, die neurochirurgische Tumortherapie weiter ausbauen. Das wird in erster Linie durch Einführung neuartiger Diagnoseverfahren ermöglicht. Die werden dann sowohl stationär, als auch ambulant im Südharz-Krankenhaus eingesetzt. Die Vorteile einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus liegen für den Chefarzt auf der Hand: Bei uns kann der Patient nach einem ambulanten Eingriff entscheiden, ob er nach Hause will, oder ob er für weitere 24 Stunden im Krankenhaus beobachtet werden soll. Wir sind dann rund um die Uhr für ihn da.
Mit 16 Jahren hatte der Westfale sein erstes Pflegepraktikum in einem Krankenhaus absolviert, sich zu diesem Zeitpunkt beruflich entschieden. Das Medizinstudium führte ihn nach Budapest und Köln. Danach folgten vier Jahre in der Neurochirurgie in Solingen, neun Jahre als Oberarzt an der Uniklinik in Münster und 16 Monate Neurochirurgie in Hamm. Nun leitet er seit Beginn dieses Jahres in Nordhausen die Klinik für Neurochirurgie und will nicht nur für seinen Arbeitgeber wesentliche Impulse setzen, sondern in erster Linie für die ihm und seinen Mitarbeitern anvertrauten Menschen.

